Mich stört es irgendwie bei diesem Thema, dass anderen automatisch böse Absicht oder Gemeinheit unterstellt wird, wenn man sich nicht „nach den heutigen „regeln“ der Sprache“ bewegt.
Von mir zb ist das keine böse Absicht, wenn ich nicht gender oder bei irgendwem das falsche Geschlecht anwende. Ist einfach in meinem Sprachgefühl und Gedankengang nicht automatisiert.
Jeder redet über Toleranz, aber die Zeit, sich an neues zu gewöhnen und es langsam zu etablieren, die gibt es nicht.
Ich unterstelle niemanden böse Absicht, aber Unbedachtheit. Aber auch die kann eben nerven und verletzen. Lange Haare bei Männern sind nun auch nicht besonders neu, genauso wenig wie Homosexualität usw. Toleranz ist wichtig, aber nicht gegenüber "Tätern", sondern den Opfern gegenüber. Es war lange genug andersrum.
So jetzt habe ich das sehr deutlich geschrieben um alles abzudecken, auch wenn ich meinen Sohn nicht als Opfer bezeichnen würde. Das ist ja Pillepalle im GegensatZ dazu was anderen Menschen passiert. Aber so im Kleinen fängt es eben schon an, dass man vorschreibt, wie Menschen zu sein haben, damit es gesellschaftlich aktzeptiert wird.