Beiträge von TanNoz

    Für weggeben war deine Oma noch zu jung, das war eher noch früher der Fall. Aber es gab nie eine Zeit, in der Frauen sich nur um Kinder kümmern konnten. Sowas gibts höchstens im Film.

    Sagt mal, ich brauch/will nem Maulkorb für Nando. Gerade wenn wir ins Ausland in den Urlaub fahren. Ich möchte aber was Vernünftiges, nichts, was beim anschauen schon auseinander fällt. Rs geht auch nicht ums beissen, das macht er ja nicht, sondern eher darum, wenn einer verlangt wird, weil bloße Anwesenheit.

    Was nehmt ihr so?

    Wann hat das eigentlich angefangen, dass der Begriff "Hausfrau" einen herabwürdigenden Beigeschmack bekommen hat? :thinking_face:

    Zu der Zeit, als man begonnen hat, Hausfrauen einzureden, es sei ehrenwerter, sich direkt vom Kreißsaal aus den ganzen Tag in der Fabrikhalle "selbstzuverwirklichen" statt für die eigenen Kinder da zu sein. Also so 60er, 70er Jahre? Und natürlich vor allem in der DDR.


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    Ich bin übrigens weder Hausfrau noch Mutter. Trotzdem sehe ich die Abwertung von Familie und Hausfrauenarbeit kritisch. Und auch die Tatsache, dass in der heutigen Zeit ein einziges Einkommen für eine Familie oft gar nicht mehr reicht.

    Auch davor waren Frauen nicht permanent für ihre Kinder da. Früher war es gang und gebe, diese wegzugeben, zumindest wer es sich leisten konnte.

    Wir haben mit unserem dritten Hund auch eine Schnappschildkröte erwischt, allerdings mit Ansage. Die Züchterin hat uns frühzeitig darauf aufmerksam gemacht, dass unser zukünftiges Familienmitglied ein ausgeprägtes Schnappschildkrötengen mitbringen würde. Wir hatten uns das im Zuge ausgleichender Gerechtigkeit wohl verdient gehabt, weil unser erster Hund, der Großonkel des Schnapperichs, null und überhaupt gar nicht geschnappt hat. Das war sehr genial, denn wir hatten damals drei kleinere Kinder und keine Hundeerfahrung. Da hätte uns eine solche Verhaltensweise wohl ordentlich Nerven gekostet

    Wir genauso, die ersten beiden Hunde hätten nie geschnappt, Nando war die Pest. Wäre der ein Ersthund gewesen....ohje. Jetzt ist er 11 Monate und er beisst so gut wie gar nicht mehr, Leinebeissen ist fast komplett weg, und auch so kommt es nur noch selten vor. Bürsten kann ich ihn jetzt auch und er hält es aus. Da ist er früher jedes Mal ausgerastet und hat nur in die Bürste gebissen. Jetzt kann ich ihm auch nach dem Gassi mal schnell die Kletten rausbürsten, ohne ihn auf den Tisch zu stellen. Dabei war er kein böser Hund oder sowas, einfach nur wild. Klamotten haben wir auch einige eingebüßt. Das Schnappen war auch nicht mit dem Zahnwechsel weg, aber ab da an begann langsam der Umschwung.

    Den Tagesablauf finde ich gar nicht so schlimm, bei uns ist auch bis Nachmittags Ruhe angesagt. Manchmal gehe ich mittags schon eine größere Runde, aber das schaffe ich nicht jeden Tag, dann gibt's nach der Arbeit die große Runde. Austoben kann er sich im Garten, wenn wir Mittags nicht gehen können.

    Dran bleiben, das wird besser.

    Sind ja alles Hunde in seiner Größenordnung, da ist das Beutefangverhalten für mich keine Erklärung.

    Und es war definitiv kein Beutefangverhalten dabei, immer nur pure Aggression.

    Wie gesagt, Bulldoggen gehen bei mir gar nicht, ich habe selten freundliche Exemplare erlebt. Die meisten bringen recht viel Aggression mit.

    Aber bei uns funktioniert das recht gut, hier lässt keiner seinen Hund irgendwohin. Wir haben daher selten solche Situationen, wo ich eingreifen muss.

    Nando ist natürlich auch groß, das ist noch mal was anderes.

    Aber hier gings doch um Franz. Bullys. Die jagen keine Shelties als Beute

    Wir hatten einmal engl. Bulldogge mehr breit als hoch mit schon von weitem erkennbarer Aggression, ohne Leine, 2x Parson Russel ohne Leine und eben gestern sportlichen Kurzhaardackel, auch ohne Leine. Die ersten Dreimal mit Bogen und Merlin an der Leine und gestern in leider blindem Vertrauen (der tut nix), wirds nie mehr geben. Und alle viermal Besitzer, die weder in der Lage waren, ihren Hund VORHER abzurufen (da kam nur halbherziges) und danach wars zu spät, noch ihn am Geschirr zu packen (man muss ihn liebevoll angreifen und sich vor dem schreienden Sheltie fürchten). Die ersten drei sind schon von 20m Abstand mit aggressivem Gebrüll auf Merlin zugestürmt.

    Sind ja alles Hunde in seiner Größenordnung, da ist das Beutefangverhalten für mich keine Erklärung.

    Du hattest geschrieben "Die sind einfach im Beuteschema drin." und das klingt schon recht allgemein, als wär das quasi normal, dass Hunde mit Jagdtrieb auch solche Hunde (und nicht nur Beutetiere) jagen... ich persönlich empfinde das als absolut nicht normal und nicht die Regel.

    Ich hab’s halt einfach auch schon viel zu oft erlebt, dass daraus eine ernste Jagd wurde, mit zum Teil schlimmen Konsequenzen. Opfer in den allermeisten Fällen kleinere, wuschelige, zaghafte Hunde. Warum soll man das nicht anmerken dürfen? Willst du mir jetzt meine Erfahrung damit absprechen? Muss ich hier wissenschaftlich Auswertungen bieten um hier was schreiben zu dürfen?

    Aber hier gings doch um Franz. Bullys. Die jagen keine Shelties als Beute