Beiträge von Knautschgesicht

    Patrick:
    Dein Kollege und die Freundin unerfahren, sie scheinbar eher genervt, sonst hätte sie ihn, statt ihn einschläfern zu wollen, in gute Hände abgegeben.

    Also mal ehrlich Leute, das klingt nicht wirklich nach einem soooo schwer zu vermittelnden Hund, wenn man sich etwas auskennt.

    Wie oft liest man hier Threads über Leinenagression? Das ist ja kein seltenes Problem, und sicher lösbar.

    Was also ist zu tun?

    Ähm, irgendwie hatte ich Patrick so verstanden, daß der Hund mit den derzeitigen Besitzern gut klarkommt, also keine Alles zerfleischende Bestie ist. Ich denke, mit nem guten Trainer ist der Hund im entsprechenden Umfeld (Haus, Garten, erfahrene HH) durchaus in normaler Haltung zu halten.

    Außerdem finde ich es interessant, daß einige User eher den Tod eines ihnen unbekannten und somit von ihnen gar nicht beurteilungsfähigen Hundes in Kauf nehmen würden, weil er verhaltensauffällig ist. Natürlich nur im Sinne des Hundes.

    Zitat

    er kann alt werden - hatten wir es nicht gerade von Lebensqualität statt Quantität?

    Im Vergleich zum Leben im Zwinger oder einer Wohnungshaltung, in der er Gefahr läuft, getötet zu werden, wenn er nicht funktioniert, ist die Lebensqualität in einem großen Auslauf mit Versorgung und Leuten, die sich um ihn kümmern sicher deutlich höher. Ich bin ja sonst kein Befürworter von Tierheimen, aber "Rübe ab" KANN in dem Fall keine Lösung sein.

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    Pauschal würde ich nicht JA oder NEIN sagen. Aber für viele Wildtiere wie Löwen, Tiger, Elefanten, Giraffen oder auch Delfine usw. finde ich ein Leben im Standard-Zoo alles andere als artgerecht.

    Trotz allem kommt bei diesen Tieren niemand auf die Idee sie zu euthanasieren, weil sie sich verhalten, wie sie sich verhalten. Was spricht bei dem Hund dagegen, ihn bei einer Orga zu "parken" und dort von einem Trainer bearbeiten zu lassen? Dann hätte er zumindest eine Chance.

    Die Variante als Kettenhund ist ja auch nicht der Hit, aber ich persönlich habe viel zuviel Respekt vor Leben, als daß ich befürworten könnte, daß der Hund wegen der kaputten Knochen und des Verhaltens eingeschläfert werden sollte.

    Viele Nothilfevereine haben Ausläufe, in denen der Hund bis zur Endvermittlung wenigstens frei laufen könnte. Das hat sogar unser Kleinstadttierheim. Dort könnte sich auch ein Trainer um den Hund kümmern.

    Patrick, sieh zu, daß du den Leuten das ausredest...bidde

    Hm, was ich mich in diesem Zusammenhang frage:
    würde dieser Hund lebenslang eingesperrt, würde er ja genaugenommen leben wie ein Tier im Zoo.
    Ist das Leben für Zootiere auch nicht lebenswert? Auch denen kann man sich teilweise nur nähern, wenn sie narkotisiert sind.