Puh, das klingt schwierig.
Eine Möglichkeit wäre natürlich ein plötzlicher Schreck, wie ein Schock, der sich ihr so "eingebrannt" hat, dass ise jetzt vor allem ähnlichen Angst hat.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass Fehlverknüpfungen aus dem Welpen-/ Junghundealter in Erscheinung treten, das passiert eigentlich auch häufiger als man annimmt. Da würde auch das Alter ca. dazu passen.
Wann erreichen denn Airdales ihre soziale Reife? So mit knapp über 3 Jahren oder? Etwas rasseabhängig haben Hunde im Alter von 1,5 bis 2,5 Jahren eine Null-Stresstoleranz-Phase, in der sie stark überreagieren und Situationen falsch einschätzen.
Wenn ich mit den Airdales richtig liege, könnte das ungefähr passen bei Deiner Hündin.
Mal abgesehen von der Ursachenforschung, lässt sich sowas oft recht gut mit Desensibilisierung erreichen. Vielleicht suchst du hier mal danach, es ist schon recht spät und ich bin etwas müde, und auch nicht gerade der Spezialist in dieser Art des Trainings. Die Grundsätze wären, den Hund in reizarmer Umgebung an "abgeschwächte" Gefahrensituationen ruhig heranzuführen und ruhiges Verhalten zu bestätigen.
Was auch oft hilft ist, eine Art Tagebuch zu führen. Man glaubt gar nicht wie viel genauer man die Situationen erkennt und enschätzen kann, wenn man sie dokumentiert und einige Zeit später mal drüberschaut.
Auch im Falle einer Therapie / eines Trainings hilft man dem Therapeuten/Trainer damit natürlich ungemein.
Ich weiß, das hilft momentan nicht viel, aber vielleicht schauen dadurch noch ein paar mehr Leute über den Thread drüber und haben ein paar gute Einfälle.
Ich werd auch noch mal drüber nachdenken, wenn ich fitter bin.
Einstweilen mal viel Glück :)