Beiträge von brush

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    Ich lese hier immer Sachen wie "einen Welpen zu nehmen bedeutet monatelangen Verzicht auf alles ungeplante" und ein Welpe darf nie alleinsein.

    Ich bin nicht dieser Meinung :)

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    Klar muss man das je nach Hund entscheiden, was geht, aber ist es denn nicht auch vielleicht falsch/übertrieben, so ein Aufhebens um manche Sachen zu machen?

    Ich denke schon. Wir haben mit unserem Welpen am dritten Tag mit dem alleinebleiben-training begonnen und er konnte mit 10 Wochen bereits 3,5h alleine bleiben. Er hat dadurch weder Verlustängste noch Frust bekommen.
    Aber es gibt sicher viele Hunde, bei denen das nicht so einfach ist :)

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    Ich finde nicht, dass man seinen normalen Alltag komplett vergessen soll/kann.

    Finde ich auch nicht. Weder beim Welpen und schon gar nicht beim erwachsenen Hund. Der Hund muß sich durchaus auch an unsere Lbenesweise anpassen und damit umgehen können, dass nicht immer alles optimal ist.

    Also ich tippe auch auf eine Übersprungshandlung. Das ist eigentlich bei einem Welpen abgesehen von Spielverhalten, die einzige sinnvolle Erklärung :)


    Was mich ehrlich gesagt ein bisschen wundert ist, dass ich in letzter Zeit sehr oft das Wort Dominanz in Zusammenhang mit Welpen lese. Ich dachte eigentlich wir hätten das schon seit ein paar Jahren hinter uns gelassen. Dominanz gegenüber einem leblosen Ding find ich übrigens ausgesprochen witzig :D
    Was mich noch wundert ist, warum ein Hund keinen Frust haben sollte. Gibt es doch in der Erziehung durch die Mutter sogar Phasen, in denen sie ihren Welpen lernt mit Frust umzugehen. Warum sollte sie das tun, wenn es gar keinen Frust gibt?

    Naja, Fragen über Fragen... ;)

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    Wenn ich ihn immer aus einer Situation herrausnehme entwickelt er unter Umständen Frust und macht das an der Situation fest. Er entwickelt eine Aversion gegen bestimmte Situationen.

    Klar, könnte passieren. Dann müsste man an der Frustrationstoleranz arbeiten.


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    Es ist also ein Verhalten was er statt des bisherigen Verhaltens zeigen soll.
    Findet er die richtige Lösung für bestimmte Situationen nicht, muss ich natürlich Hilfestellung geben.

    Aus meiner Sicht ist das eben nicht so. Er zeigt kein anderes Verhalten, sondern führt einen Trick aus.
    Ja, er führt eine ander Handlung aus, aber er zeigt kein anderes Verhalten.
    Aber darüber würden wir jetzt wahrscheinlich ewig diskutieren, weil wir wohl unterschiedliche Anforderungen an die Hunde stellen und unterschiedliche Ansichten bezüglich Ausbildung und Erziehung :)

    Was mir bezüglich den Kräutern auffällt ist, dass diese nur in den getreidefreien Sorten zu finden sind. Vielleicht als Ersatz? Deshalb wohl auch der hohe Rohaschegehalt in diesen Sorten? So könnte ich mir das erklären.

    Kriterien nach denen wir ausgesucht haben:

    - SH von 40-60 cm
    - unabhängig
    - ruhig
    - sollte keine elends langen Spaziergänge brauchen
    - sollte nicht jeden Fremden als Freund betrachten
    - wenn möglich langhaarig
    - robuster Körperbau

    Wir haben uns den Züchter bewußt ausgesucht und uns ca. 1,5 Jahre bevor wir uns einen Hund geholt haben mit der Rasse beschäftigt. Darunter unzählige Gespräche mit verschiedenen Züchtern und dem Rasseclub.

    Wir haben 100% das erhalten was wir erwartet haben und sind ausgesprochen zufrieden mit unserer Wahl.
    Das heißt nicht, dass es immer leicht ist ;)

    Unsere Hunde werden durchschnittlich alle 2 Monate gebadet. Also im Normalfall ca. zwei mal pro Jahr einfach so und zusätzlich vor Ausstellungen und natürlich wenn sie sich in irgendwas wirklich ekligem gewälzt haben. Wenn es möglich ist, versuchen wir auch ein Bad mit dem Fellwechsel zu koordinieren. Das Fell geht da sooo viel leichter raus als wenn man nur bürstet ;)

    Die Hunde werden einfach in die Badewanne gestellt, abgeduscht, shamponiert, ausgespült, abgetrocknet und geföhnt (geföhnt nur im Winter und vor Ausstellungen).
    Wir verwenden dazu eine Aloe Vera Shampoo. Äußerst hilfreich ist auch ein "nicht schütteln" Kommando, damit weder Badezimmer noch man selbst eingesaut wird ;)

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    Was meinst Du mit Gehorsamkeitsmethode?

    Damit meine ich, Hund lässt etwas sein weil ich es ihm verbiete. Das ist ja grundsätzlich was gutes. In solchen Fällen, finde ich allerdings, dass da das Verhalten geändert werden sollte. Das heißt, der Hund sollte dann lernen, was "richtig" ist, ohne dass ich ihm das sagen muß. Und das lernt er meiner Meinung nach am besten wie oben beschrieben.

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    Was ist ein Ersatztrick? :???:

    Aus meiner Sicht unter anderem jede UO-Übung. Hund benimmt sich schlecht, wird ins sitz (oder was auch immer) geschickt und kann dadurch die "böse" Handlung nicht ausführen --> Ersatzhandlung, die eigentlich ein Kunststück (Trick) ist.

    Mein Ziel wäre es, dem Hund richtiges Verhalten beizubringen und nicht ihm stattdessen eine Dressurübung auführen zu lassen.

    Ich bin zufrieden mit Wolfsblut. Die Verträglichkeit passt, der Output passt und das Fell passt.
    Ich füttere es jetzt im Wechsel mit Fish4dogs und seh das genauso wie Maanu: Es wird immer etwas negatives an TroFu geben.

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    Je mehr das ist, desto weniger Feuchtigkeit ist im Futter enthalten.

    Das versteh ich nicht. Was hat der Rohaschegehalt mit Feuchtigkeit zu tun? Meines Wissens ist Rohasche alles, was bei 550°C im Muffelofen nicht verbrennt.

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    sie ging also dazwischen und hat ihren hund aus der situation genommen (an die leine gemacht und ihn nach einiger zeit weiterspielen lassen).

    der kleine hatte das auch sehr schnell begriffen das auf sein bellen spielentzug folgte.

    Ich finde das auch die beste Methode das zu regeln. Hunde lernen sehr flott, dass sich bestimmtes Verhalten nicht lohnt.
    Im Gegensatz zur Gehorsamsmethode sehe ich hier den Vorteil, dass der Hund gewünschtes Verhalten lernt und nicht einen Ersatztrick ausführt.