Zitat
Der aus China kommende Gebrauchshund gehört zu den nordischen Hunden. Vermutlich kam er über Sibirien und die Mongolei in das Kaiserreich China.
Der Chow-Chow zählt zweifelsfrei zu den urtümlichen Hunderassen.
Der Hund des Volkes wurde, in den nördlichen Provinzen als Schlittenhund und zur Jagd verwendet. Auch als Hütehund beschäftigte man ihn.
Da zur Züchtung des Eurasiers – neben Samojeden und Wolfsspitzen – auch Chow-Chows eingesetzt wurden, handelt es sich hier um sehr enge Verwandte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chow-Chow
Nach einfach und unkompliziert hört sich das nicht an. :winkgrin2:
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Nö, einfach oder unkompliziert sind die Chows sicher nicht, aber sie sind keine Arbeiter.
Das schwierige ist ja nur das breitgefächerte Spektrum an ihnen. Eigenständig wie ein Hütehunde, jagen gerne, haben Territorialverhalten und wachen gut.
Der Vorteil von der Auslastung her ist, dass keine dieser Eigenschaften (vielleicht abgesehen von der Eigenständigkeit) besonders stark ausgeprägt ist. Das alles stellt eine Herausforderung an die Erziehung, aber nicht an die Auslastung.
Ich würde selten einen Chow empfehlen (und tu dies auch wirklich so gut wie nie), weil man schon ein bestimmter Typ dafür sein muß und das im Gegesatz zu den Vorstellungen der meisten Leute über Hunde steht.
Was man allerdings in der Erziehung schwieriger hat, hat man im täglichen Umgang leichter. Ruhig im Alltag, keine stundenlangen Spaziergänge, keine spezifische Auslastung, bleiben gut alleine.
Man ist stark begrenzt in den Aktivitäten die man mit ihnen machen kann, so wäre zB Agility, Schutzdienst oder höhere Unterordnung nicht möglich. Aber Leute die Chows haben, sind keine HuPla-Menschen. Sie brauchen es nicht, aber zB Fährte oder DD kann man mit ihnen machen, wenn einem danach ist.
Zusammenfassend: Man kann mit ihnen in manchen Bereichen arbeiten, braucht es aber nicht um den Hund auszulasten. Also: keine Vollblutarbeiter 