Beiträge von brush

    Hallo :)

    Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, möchte ich euch beiden raten, euch ein bisschen mit Hundefutter/Ernährung auseinander zu setzen, damit ihr selbst merkt was im Royal Canin und Pedigree alles drinnen (und nicht drinnen) ist. Dann werdet ihr sicher gleich mal das Futter umstellen wollen :)
    Hier in der Knowledge Base gibt es eine Linksmmlung zum Thema Futter und auch viele empfehlenswerte Futtersorten: https://www.dogforum.de/ftopic61358.html


    Bezüglich Diät hast du mehrere Möglichkeiten: mehr Bewegung, weniger Futter (dann darauf achten ob auch die Versorgung des Hundes mit allem nötigen gegeben ist), oder Diätfutter.

    In dem Futterlink sind auch einige sehr gute Diätfuttersorten aufgeführt. Viele hier haben sehr positive Erfahrungen mit dem Lupovet Speckweg gemacht.

    Zitat

    Das mit der Magendrehung ist richtig, die tritt bei besonders großen Rassen auf. Deshalb soll man lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag anbieten. Wenn man BARF füttert, ist die Gefahr für Magendrehungen aber sehr gering.

    Wenn euch dazu genauere Informationen interessieren, in diesem Thrad gibt´s ein paar gute links dazu:
    https://www.dogforum.de/ftopic100376.html

    Generell möchte ich nur sagen, dass sehr tiefbrüstige Rassen öfter betroffen sind als andere, unabhängig von der Größe :)

    Es gibt viele Hunde, die nicht gerne mit Menschen spielen, und auch viele die weder mit Mensch noch Hund spielen.

    Sie dürfte ansonsten ja recht gut klarkommen, also finde ich das acuh nicht nötig. Für problematische Hunde kann spielen durchaus eine Aktion sein, um sie aus sich raus zu holen, aber wenn der Hund ok ist, würde ich das einfach akzeptieren :)

    Also ich finde die Voraussetzungen bei dir gut. eigentlich sogar sehr gut. Du hast das nötige Interesse, die Zeit und die Möglichkeiten für einen Hund.
    Wegen des Alleinebleibens hab ich keine Bedenken, wenn du dir genug Zeit nimmst es dem Hund zu lernen. Sechs Stunden sind ein Klacks für den richtigen Hund, bei dem es auch richtig aufgebaut wurde. Da hebt er nicht mal seinen Kopf aus dem Schlaf ;)

    Ich find´s gut :gut:

    Zitat


    brush: Ja, ich versuche jetzt mich mehr durchzusetzen. Vorhin gab es Kalbsbrustbein und Cleo war als erste fertig. Was macht sie? Geht zu dem Pflegi, zickt ihn total an und nimmt ihm sein Stück weg :schockiert:
    Ich habe dann mit ihr geschimpft, ihr den Knochen aus dem Mund genommen und dem Pflegi wieder gegeben und Cleo solange in mein Zimmer gesperrt, bis die anderen beiden aufgegessen hatten. War das richtig?

    Ja, das war schon ok so.
    Als kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch anzumerken, das schon im Ansatz zu unterbinden. Wenn Cleo zB fertig ist, und Anstalten macht zum Pflegi zu marschieren, kannst du schon zu diesem Zeitpunkt eingreifen.
    Je früher, desto klarer. Da werden dann auch Spannungen vermieden, die ja durch das "stehlen" des Knochens von Cleo, und das anschließende wieder hergeben müssen, schon entstanden sind :)
    Aber mir ist natürlich klar, dass das ein längerer Weg ist, das stellt man nicht so leich von heute auf morgen um.
    Von daher hast du also schon super reagiert :)
    (wobei eben reagieren nicht so effektiv wie agieren ist)

    Nö, einfach oder unkompliziert sind die Chows sicher nicht, aber sie sind keine Arbeiter.
    Das schwierige ist ja nur das breitgefächerte Spektrum an ihnen. Eigenständig wie ein Hütehunde, jagen gerne, haben Territorialverhalten und wachen gut.
    Der Vorteil von der Auslastung her ist, dass keine dieser Eigenschaften (vielleicht abgesehen von der Eigenständigkeit) besonders stark ausgeprägt ist. Das alles stellt eine Herausforderung an die Erziehung, aber nicht an die Auslastung.
    Ich würde selten einen Chow empfehlen (und tu dies auch wirklich so gut wie nie), weil man schon ein bestimmter Typ dafür sein muß und das im Gegesatz zu den Vorstellungen der meisten Leute über Hunde steht.
    Was man allerdings in der Erziehung schwieriger hat, hat man im täglichen Umgang leichter. Ruhig im Alltag, keine stundenlangen Spaziergänge, keine spezifische Auslastung, bleiben gut alleine.
    Man ist stark begrenzt in den Aktivitäten die man mit ihnen machen kann, so wäre zB Agility, Schutzdienst oder höhere Unterordnung nicht möglich. Aber Leute die Chows haben, sind keine HuPla-Menschen. Sie brauchen es nicht, aber zB Fährte oder DD kann man mit ihnen machen, wenn einem danach ist.

    Zusammenfassend: Man kann mit ihnen in manchen Bereichen arbeiten, braucht es aber nicht um den Hund auszulasten. Also: keine Vollblutarbeiter ;)

    In diesem Link https://www.dogforum.de/ftopic61358.html findest du viele nützliche Informationen rund um Hundefutter und auch einige empfehlenswerte Sorten. Welche davon getreidefrei sind müsstest du dir selbst heraussuchen :)

    Spontan fallen mir jetzt ein paar Sorten von "Bestes Futter" und "Wolfsblut" ein. Wenn ich mich nicht sehr irre, hat glaube ich auch "Arden Grange" getreidefreie Sorten.

    Zitat

    Darf ich als Futter-Doofie fragen warum getreidefreies Futter? Was macht Getreide im Zusammenhang mit Arthrose was es nicht soll?

    Glutenhaltiges Getreide fördert die entzündlichen Prozesse im Körper.

    Ich persönlich würde da erstmal auf getreidefreies Futter umsteigen und dann eventuell Grünlippmuschelpulver oder Teufelskralle zugeben. Aber die reinen Pulver (also 100%).

    Ich halte von dem Mischmaschzeugs nix.