Beiträge von brush

    Schön, dass es schon besser klappt. Solltet ihr euch weiterhin mit dem Thema beschäftigen wollen, rate ich euch das Buch "Der ängstliche Hund" von Nicole Wilde.
    Es ist eines der besten und praktischsten Büchern über Stress/Angst das ich je gelesen habe.

    Ich mag keine Golden Retriever und keine Labrador Retriever, weder optisch noch von der Art (vielleicht sind ja die aus Arbeitslinie anders, ich kenne keine).
    Fast alle Terrier mag ich von der Art her nicht so gern. Und sehr schmale, sehr langnasige Hunde gefallen mir auch nicht.

    Aber sonst mag ich alle :lol:

    Ich muß hier leider fast allen widersprechen (mit halber Ausnahme von Chris).
    Erstens ist der Unterschied zwischen positivem und negativem Stress nicht von der Art, sondern von der Intensität und der Dauer abhängig, und zweitens spielen für den Dauerszustand natürlich auch die Ruhephasen eine Rolle.
    Nicht zu vernachlässigen ist natürlich die genetische Komponente, die Verfassung der Hündin während der Trächtigkeit und der Aufzucht, und die Aufzucht der Welpen selbst. Dann kommt noch die Sozialisierung.
    Nimmt man all das zusammen, findet man gestresste Hunde sowohl in Singlehaushalten als auch in Großfamilien. Hat ein Hund die Veranlagung zu Stress, genetisch oder umweltbedingt, würde ich davon ausgehen, dass die Belastung in einer Großfamilie höher ist, vor allem wegen der geringeren Ruhephasen. Natürlich nur, wenn man von den selben Gegebenheiten ausgeht, also Familie oder Single am Land, Beides in der Stadt, usw.
    Hier ein tendenzielle Aussage zu treffen, ist (selbst beim "gleichen" Hund) schon allein Aufgrund der unterschiedlichen Lebensumstände nicht zu treffen.

    Bezüglich der Auslastung, da ist zwar "Stress gleich Stress", allerdings macht es einen Unterschied ob ich ruhige, überlegte Auslastung betreibe, oder die Auslastung durch Reizüberflutung zustande kommt. Natürlich ist der Hund in beiden Fällen "gleich müde", die anschließende Entspannungsphase (und die Fähigkeit durch die Ausschüttung anderer Hormone dazu) ist dabei aber ausschlaggebend.

    Ich seh´s auch so. In der ersten Situation mit dem Junghund, war ihre Reaktion schon gerechtfertigt. Es muß nicht sein, aber es ist ok.

    Bei der zweiten Situation weiß man ja jetzt nicht viel, da bräuchte man mehr Informationen. Aber mal bei einer HuSchu vorbei schauen ist selten eine schlechte Idee ;)

    Zitat


    Weil Hunde eine harte Hand brauchen! Zwingt man die Viecher nicht zu kadavermaessiger Unterordnung ist's vorprogrammiert das sie die Weltherrschaft uebernehmen!

    In diesem Sinne : Mit einem Auge immer am Feind! :fies: ....und lasst Euch ja nicht einlullen von den Toelen....die warten nur auf ihre Chance uns zu dominieren.


    Ich hab´s ja gewusst, endlich bestätigt jemand meine Theorie :lol: :gut: