Beiträge von Woelfchen

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    Ich finde deine Vorstellungen soweit eigentlich in Ordnung, ich würde mir nur als Ersthund keinen Rottweiler holen. Rottweiler sind ganz tolle Hunde, keine Frage, ich hatte mal einen sehr wohlerzogenen Rottweiler zum Gassiführen. Aber wenn das dein erster Hund ist können sich Erziehungsfehler gravierend niederschlagen. Es ist nun mal ein Unterschied ob ein Rottweiler oder ein Cockerspaniel beisst.

    Damit hast du vollkommen Recht, das ist ein Unterschied. Aber ich mache die Erziehung nicht alleine, ich werde regelmäßig zur Hundeschule gehen und auf den Hundeplatz. Dort sind erfahrene Menschen, die eingreifen können, wenn ich etwas falsch mache. Wenn ich etwas nicht weiss oder Probleme auftauchen ist für mich (wenn das Forum nicht weiter helfen kann) auch eine Bekannte da, deren Vater einen Hundesportverein betreibt, sie hat mal Riesenschnauzer gezüchtet. Sie kennt sich also mit großen Hunden aus. Und wenn alle Strike reissen (und die Rottis beissen, reimt sich so schön) gibts auch noch einen Hundetrainer.

    Ich mag normal auch eher grosse Hunde, am Liebsten alles was in Richtung Molosser geht, als ersten richtig eigenen Hund hab ich dann aber doch etwas "harmloseres" gewählt.

    Ich würde auch bedenken dass du dich mit gewissen Rassen ein wenig ins gesellschaftliche Aus manövrierst und den Hund nicht überall hin mitnehmen kannst ausser du stehst Anfeindungen positiv gegenüber. Ich war am Samstag auf einer Feier und war mit meinem Hund und dem schwarzen Labradorwelpen meiner Eltern draussen auf der Wiese mit einigen anderen Gästen. Die Hunde liefen frei und die Kinder haben mit ihnen gespielt (sind ja beides noch Welpen), irgendwann musste ich den Labbi kurz zurechtweisen und endete mit den Worten "du kleiner Rottweiler" (ist mein Kosename für ihn geworden, weil er so nen Quadratschädel hat :lol: ). Jedenfalls haben sofort einige Eltern ihre Kinder weggerufen, die bis dahin mit den Welpen spielten und haben fluchtartig die Wiese verlassen. Kaum war geklärt, dass es "nur" ein Labrador ist waren alle wieder beruhigt... Hat mir schon zu denken gegeben.

    Das ist mir vollkommen bewusst. Aber wenn sich aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung niemand mehr so einen Hund kauft, niemand mehr zu seiner Homosexualität steht, niemand mehr was weiss ich, werden die Vorurteile auch nicht besser =)
    Wobei ich mich nicht berufen fühle ein Weltverbesserer zu werden und mir deswegen so einen Hund hole, sondern nur, weil ich die Rasse toll finde.

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    Ich sehe in erster Linie das Finanzielle. Ein Hund kostet einen Haufen Geld. Kannst du das finanzieren?

    Und Hundeverein kostet nochmal Geld und Zeit, denn ein Hund bildet sich nicht von selber aus.

    Dazu habe ich schon das Problem Rotti und VPG, nicht gerade die prickelnde Mischung, wenn ich an die Rottis denke, die VPG machen. Viel Spaß beim Suchen des passenden Vereins. Da musst du dann auch noch Zeit für finden.

    Außerdem finde ich es für den Hund eine krasse Umstellung, wenn du nach 6 Monaten studieren gehst und den Hund deinen Eltern überläst.

    Außerdem braucht man auch mal jemanden, wo man den Hund lassen kann. Ich würde einen Hund nur holen, wenn deine Eltern einverstanden sind und du es finanzieren kannst. Die Rückedeckung braucht man. Und ein Hund kostet eben nicht nur Futter, sondern auch TA und evtl. Ops. Mein Hund ist ein geliebtes Groschengrab! :D

    Ich überlasse den Hund ja nicht meinen Eltern, die sollen Mittags einmal laufen und alleine wäre er so auch nicht. Das heisst aber nicht dass ich nicht die Hauptbezugsperson bleibt, die mit ihm übt und die großen Runden geht und sich in der Wohnung mit ihm beschäftigt.

    Was findest du an der Kombi Rotti + VPG nicht so gut? Ich muss übrigends keine Prüfungen machen, um glücklich zu werden, ich möchte dass der Hund eine sinnvolle Beschäftigung hat.

    Wegen dem finanziellen - Bis ich arbeiten gehe müssten meine Eltern für den Hund aufkommen, das ist richtig. Und auch ein Grund, warum meine Eltern Zustimmen müssen. Aber aufkommen können tun sie. Keine Sorge =)

    Ich habe noch eine Frage wegen dem Züchter, ich habe ihm jetzt mal eine Menge fragen gestellt. Was ich schon weiss ist, dass die Welpen mit 8 Wochen abgegeben werden. Findet ihr das auch ein bisschen zu früh oder gibt es auch Gründe die gegen eine spätere Abgabe sprechen? Ich habe halt gelesen, dass Welpen in der 8. Woche besonders ängstlich sind und es daher besser wäre, sie erst mit 9 oder 10 Wochen zu nehmen. Andere Züchter mit denen ich Kontakt hatte geben ihre Welpen sogar erst mit 12 Wochen ab.

    Also Leute :D Meine Mama hab ich wohl überzeugt. Und meinen Papa bekommich auch noch rum. Ich habe einen Züchter gefunden, der im Mai Welpen abzugeben hat. Wie ich finde von einer super Verbindung :D Die beiden Elterntiere sind voll ausgebildet, sind komplett HD/ED frei... und wunderschön.
    Wenn ich meinen Paps überzeugt habe, werde ich dort hin fahren und einen Welpen reservieren.

    Erstmal vielen Dank euch allen für eure Anregungen!

    Aber wie gesagt habe ich ein Polster von 3500€, vermutlich sogar etwas mehr. Und im Notfall übernehmen meine Eltern.

    Meine Mutter ist heute schon nicht mehr so abgeneigt.... meinen Paps müssen wir überzeugen.

    Danke schrecker für deine Antwort :smile:

    Also bei meinen Eltern sehe ich eigentlich schwarz :| Aber mein Freund, mit dem ich in diesem Fall zusammenziehen würde, hat nichts gegen einen Hund und würde sich auch darum kümmern, wenn ich mal nicht kann. Hauptbezugsperson wäre aber schon ich.
    Ich weiss aber dass meine Eltern mich gerne hier haben, vielleicht ist das ein Grund, womit ich sie überreden könnte, einen Hund zu erlauben.
    Ich bin erwachsen, ich brauch keine Erlaubnis "Mama darf ich Hundi haben", aber ich bin eben auf den Wohnraum und auch finanziell auf meine Eltern angewiesen.