ZitatIch finde deine Vorstellungen soweit eigentlich in Ordnung, ich würde mir nur als Ersthund keinen Rottweiler holen. Rottweiler sind ganz tolle Hunde, keine Frage, ich hatte mal einen sehr wohlerzogenen Rottweiler zum Gassiführen. Aber wenn das dein erster Hund ist können sich Erziehungsfehler gravierend niederschlagen. Es ist nun mal ein Unterschied ob ein Rottweiler oder ein Cockerspaniel beisst.
Damit hast du vollkommen Recht, das ist ein Unterschied. Aber ich mache die Erziehung nicht alleine, ich werde regelmäßig zur Hundeschule gehen und auf den Hundeplatz. Dort sind erfahrene Menschen, die eingreifen können, wenn ich etwas falsch mache. Wenn ich etwas nicht weiss oder Probleme auftauchen ist für mich (wenn das Forum nicht weiter helfen kann) auch eine Bekannte da, deren Vater einen Hundesportverein betreibt, sie hat mal Riesenschnauzer gezüchtet. Sie kennt sich also mit großen Hunden aus. Und wenn alle Strike reissen (und die Rottis beissen, reimt sich so schön) gibts auch noch einen Hundetrainer.Ich mag normal auch eher grosse Hunde, am Liebsten alles was in Richtung Molosser geht, als ersten richtig eigenen Hund hab ich dann aber doch etwas "harmloseres" gewählt.
Ich würde auch bedenken dass du dich mit gewissen Rassen ein wenig ins gesellschaftliche Aus manövrierst und den Hund nicht überall hin mitnehmen kannst ausser du stehst Anfeindungen positiv gegenüber. Ich war am Samstag auf einer Feier und war mit meinem Hund und dem schwarzen Labradorwelpen meiner Eltern draussen auf der Wiese mit einigen anderen Gästen. Die Hunde liefen frei und die Kinder haben mit ihnen gespielt (sind ja beides noch Welpen), irgendwann musste ich den Labbi kurz zurechtweisen und endete mit den Worten "du kleiner Rottweiler" (ist mein Kosename für ihn geworden, weil er so nen Quadratschädel hat
). Jedenfalls haben sofort einige Eltern ihre Kinder weggerufen, die bis dahin mit den Welpen spielten und haben fluchtartig die Wiese verlassen. Kaum war geklärt, dass es "nur" ein Labrador ist waren alle wieder beruhigt... Hat mir schon zu denken gegeben.
Das ist mir vollkommen bewusst. Aber wenn sich aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung niemand mehr so einen Hund kauft, niemand mehr zu seiner Homosexualität steht, niemand mehr was weiss ich, werden die Vorurteile auch nicht besser
Wobei ich mich nicht berufen fühle ein Weltverbesserer zu werden und mir deswegen so einen Hund hole, sondern nur, weil ich die Rasse toll finde.
Beiträge von Woelfchen
-
-
Zitat
Ich sehe in erster Linie das Finanzielle. Ein Hund kostet einen Haufen Geld. Kannst du das finanzieren?
Und Hundeverein kostet nochmal Geld und Zeit, denn ein Hund bildet sich nicht von selber aus.
Dazu habe ich schon das Problem Rotti und VPG, nicht gerade die prickelnde Mischung, wenn ich an die Rottis denke, die VPG machen. Viel Spaß beim Suchen des passenden Vereins. Da musst du dann auch noch Zeit für finden.
Außerdem finde ich es für den Hund eine krasse Umstellung, wenn du nach 6 Monaten studieren gehst und den Hund deinen Eltern überläst.
Außerdem braucht man auch mal jemanden, wo man den Hund lassen kann. Ich würde einen Hund nur holen, wenn deine Eltern einverstanden sind und du es finanzieren kannst. Die Rückedeckung braucht man. Und ein Hund kostet eben nicht nur Futter, sondern auch TA und evtl. Ops. Mein Hund ist ein geliebtes Groschengrab!

Ich überlasse den Hund ja nicht meinen Eltern, die sollen Mittags einmal laufen und alleine wäre er so auch nicht. Das heisst aber nicht dass ich nicht die Hauptbezugsperson bleibt, die mit ihm übt und die großen Runden geht und sich in der Wohnung mit ihm beschäftigt.
Was findest du an der Kombi Rotti + VPG nicht so gut? Ich muss übrigends keine Prüfungen machen, um glücklich zu werden, ich möchte dass der Hund eine sinnvolle Beschäftigung hat.
Wegen dem finanziellen - Bis ich arbeiten gehe müssten meine Eltern für den Hund aufkommen, das ist richtig. Und auch ein Grund, warum meine Eltern Zustimmen müssen. Aber aufkommen können tun sie. Keine Sorge

-
Danke Sascha, das klingt sehr plausibel!
Heute hab ich den Wachrotti hier ausm Dorf angeschaut... eine Seele von Tier! Nur fettgefüttert ohne Ende und der Besitzer hat keine Ahung, leider... aber der Rotti war toll
so ein süßer Dickschädel.Am Samstag kann ich bei einem Schutzhundeturnier zuschauen, da bin ich auch mal gespannt!
-
Ich habe noch eine Frage wegen dem Züchter, ich habe ihm jetzt mal eine Menge fragen gestellt. Was ich schon weiss ist, dass die Welpen mit 8 Wochen abgegeben werden. Findet ihr das auch ein bisschen zu früh oder gibt es auch Gründe die gegen eine spätere Abgabe sprechen? Ich habe halt gelesen, dass Welpen in der 8. Woche besonders ängstlich sind und es daher besser wäre, sie erst mit 9 oder 10 Wochen zu nehmen. Andere Züchter mit denen ich Kontakt hatte geben ihre Welpen sogar erst mit 12 Wochen ab.
-
Und der Bruder meines Freundes lernt Bäcker... Nachname? Becker!
-
Also Leute
Meine Mama hab ich wohl überzeugt. Und meinen Papa bekommich auch noch rum. Ich habe einen Züchter gefunden, der im Mai Welpen abzugeben hat. Wie ich finde von einer super Verbindung
Die beiden Elterntiere sind voll ausgebildet, sind komplett HD/ED frei... und wunderschön.
Wenn ich meinen Paps überzeugt habe, werde ich dort hin fahren und einen Welpen reservieren. -
Erstmal vielen Dank euch allen für eure Anregungen!
ZitatAlles anzeigenhallo woelfchen,
ich muß sagen, dass es mich richtig freut, dass du alle meinungen auch annimmst und wirklich darüber nachdenkst.
zu dem rotti aus dem th ausführen möchte ich noch einmal etwas einfließen lassen. sicher kostet der weg ins th immer geld, aber der nutzen ist nicht nur für das tier unter umständen erheblich.
so kannst du mal erleben, wie es ist, einen rotti zu führen, ist nämlich ein unterschied, ob es real ist, oder nur die idealvorstellung, die man im kopf hat. und ganz wichtig, wenn du glück hast, kannst du die reaktionen fremder menschen erleben, wenn du mit rotti gehst. auch damit muß man leben können. und sich gegenenfalls schon mal rechtzeitig ein dickes fell wachsen lassen
Ich bin schon mit nem Rotti gassi gegangen, auch mit nem Dobermann. Also ganz jungfräulich bin ich nicht mehr. Ich kenn die Reaktionen, aber ich kann damit umgehen.
das alles sollten deine eltern auch "erleben" dürfen, wenn sie mit deinem hund laufen sollen, denn auch sie müssen damit klar kommen.
Das ist meinen Eltern bewusst, aber auch sie sind nicht solche Leute, die besonders viel Wert auf das legen, was fremde Menschen denken.
die aufstellung, die fusselflitz gemacht hat, möchte ich noch ergänzen. eine haftpflichtversicherung ist zwingend notwendig und wird von vielen gemeinden auch verlangt.
Die schließe ich natürlich ab, das ist klar!die kosten, die unter "hundezeug" aufgeführt sind, sind zu niedrig, aber fürs hundebett reicht es.
auch die kosten für eine op sind viel zu niedrig veranlagt, aber diese kosten könnte man ja überschaubar halten, wenn man eine op-versicherung abschließt.
Weisst du was so eine Versicherung kostet? Wäre schon sinnvoll.
kosten für einen hundetrainer sind noch nicht aufgeführt, der könnte durchaus nötig werden, wenn man keinen guten hundeplatz in der nähe findet. kosten einzelunterricht ca. 50 euro. beschäftigungskurse (hab gestern selber mal danach gesucht) 10 std. 150 euro.
Ich kenne hier in der Nähe eine gute Hundeschule (ich war meistens dabei als meine Freundin mit ihrem Hund dorthin ist) und es gibt auch einen Hundesportverein der sehr viel mit Rottweilern zu schaffen hat. Ich denke da könnt man auch viel lernen. Heute morgen war ich dort, eigentlich war eine Rottweilerausstellung, aber keine Sau war da... Vermutlich weil es geregnet hat.
Morgen kann ich aber mit einem hier aus dem Dorf mit dem Rottweiler laufen, der ist allerdings nur als Wachhund gehalten wird und kaum Familienanschluss hat...
wenn deine eltern einverstanden sind, das heißt, wenn sie selber auch ganz hinter dem hund stehen, werden sie ihn lieben, ganz sicher. sie werden sich nicht gegen so ein großes kleines kuschelmonster stellen können.
und da sehe ich schon die nächste schwierigkeit. sie werden ihn nie wieder her geben wollen nicht ganz ernst gemeint, aber durchaus möglich.: D Meinen Hund bekommt aber niemand, der zieht mit um!
du solltest auch die frage, ob sie den hund behalten würden, wenn alle stricke reißen, besprechen. ja, ich weiß, das sowas nicht vorgesehen ist, aber.....
denn falls so ein hund abgegeben werden muß, ist das für den hund eine katastrophe und oft ist dann ein leben im th vorprogrammiert.Da müssten schon einige Stricke reissen. Zeitweise könnte der Hund vermutlich schon bei meinen Eltern bleiben, aber für immer wäre das auch für mich keine Lösung.
die wohnungssuche mit rotti sehe ich als großes problem.
Ja, damit hast du leider vollkommen recht..dann muß man in der heutigen zeit immer damit rechnen, dass der rotti gelistet wird, man auflagen zu erfüllen hat, tests durchlaufen muß, sehr großen anfeindungen ausgesetzt wird usw.
das alles kostet eine menge geld und viele nerven.
Ist mir bewusst, im Normalfall lassen sich Hunde von solchen Auflagen aber befreien, wenn man den Hund schon hatte bevor er gelistet wurde. War zumindest bisher so.
woelfchen, ich glaube trotzdem, dass du alles für einen hund tun würdest, will dir nur eine "hilfestellung" geben, dich aber nicht vom hund abhalten, obwohl ich es eher etwas hinauszögern würde, um erst mal im studium fußgefaßt zu haben und zu sehen, wie es zeitlich aussieht. ich gebe allerdings zu, dass es auch nachteile hat, weil du dann eben nur die semesterferien hast, um den hund einzugewöhnen.
Ich bin dir sehr dankbar für deine Hilfe, und sie hilft mir auch wirklich. Man macht sich so viele Gedanken und ich möchte nichts auf die leichte Schulter nehmen.
ist denn dein erziehungsstiel mit denen deiner eltern identisch? würde das klappen? auch ein wichtiger punkt.
Ich werde meinen Eltern schon erklären, wie der Hund erzogen wird. : ) Und dass man einen Hund nict vom Tisch füttert o.Ä. wissen die beiden auch... : )
ich drücke dir die daumen für eine richtige entscheidung. ; )gruß marion
ZitatAlles anzeigenDa stimme ich absolut zu!! Durch die allgemeine Hysterie ist leider nur sehr wenigen Menschen bekannt, was für ein wunderbares Wesen in einem Rotti steckt. Erst die vielen Menschen, die diesen sanftmütigen aber oft dickköpfigen und dominanten Hund für ihre Zwecke missbrauchen, drücken ihm ein Image auf. Und dieses Image wird Dir begegnen. Immer. Und überall. Wenn Dein Retriever einen anderen Hund anpöbelt, werden es Dir viele HHs nachsehen. Wenn Dein Rotti einen anderen Hund anpöbelt, werden sehr viele HH direkt an den bösen Hund glauben.
Ist mir leider bewusst, ich lese ja hier viel mit und war ja auch schon selbst mir Rottweiler und Dobermann unterwegs. Die sind immer die bösen...
Wenn Du mit einem TH-Rotti spazieren gehst, wirst Du sehen, ob Dein Fell reicht. Aber da mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Ich persönlich würde mich ganz besonders freuen, wenn Du einem Tierheim-Rotti eine Chancen geben wolltest. Aufgrund der menschlichen Verbohrtheit haben gerade diese Hunde es sehr schwer, einen neuen Besitzer zu finden.
Es wäre durchaus eine Überlegung wert... aber ich hätte lieber einen Jungen hund, auch um ihn an die Katzen zu gewöhnen. Aber vlt. gehe ich einfach mal die beiden Rottis besuchen, die dort im Tierheim sind.Ansonsten wurde ja auch schon alles gesagt. Als mein Freund und ich immer und immer wieder überlegten, ob wir einem Hund gerecht werden können oder nicht, sagte uns eine befreundete HH: Man kann alles minutiös vorausplanen und dann kommt es doch ganz anders.
Ja, das ist wohl immer so. Manchmal gut, manchmal nicht..
Insofern ... den perfekten Zeitpunkt gibt es für viele Menschen wohl nie. Wir sind beide voll berufstätig und haben nen Weg gefunden. Es geht ... !! Und es geht für Hund und Besitzer sogar sehr gut

Es wäre toll, wenn das bei mir auch hinhaut. Es ist einfach ein großes Stück, das mir im Leben fehlt, und das ich gern ergänzen würde.
ZitatAlles anzeigenDas ist gar nicht so leicht

Das gehört momentan auch zu meinen größten "Sorgen", oder sogar einzigen Sorgen, die ich habe fürs nächste Jahr.
Wie schnell man eventuell (bei Bedarf) eine Wohnung in uninähe findet, die bezahlbar ist und wo ein Hund erlaubt ist.Sollte das eine in Frage kommende Alternative sein, würd ich bereits jetzt den Markt im Auge behalten und zuschlagen, sobald was geeignetes gefunden wurde und notfalls viel früher schon dort einziehen.
Was ich nicht so negativ sehe, ist das Stubenreinwerden und Alleinseinkönnen.
6 Monate ist richtig viel Zeit. Für einen Junghund reicht das wahrscheinlich dicke, wenn man sauber arbeitet und der Hund nicht komplett verhunzt wurde in seinem jungen Leben. Beim Welpen stell ich mir das auch nicht utopisch vor. Der ist dann 8 Monate alt und Missy konnte nach 2 Monaten Vorbereitungszeit mit 7 / 8 Monaten gut 5 Stunden allein bleiben.
Wichtig finde ich eben, da das finanzielle ja auch bereits geklärt ist, dass einfach Menschen da sind, die im Notfall für dich einspringen würden.
---
Ich bekomme ja hier den Eindruck, dass du sehr verantwortungsvoll bist und dir viele Gedanken machst, dass der Hund dein Leben vollkommen machen würde, so zu sagen. Daher denke ich, dass man in Sachen Arbeit u Studium auch aus ner anderen Richtung fragen muss...
Wärst du bereit, für den Hund auch geplante Dinge für hundekompatiblere sausen zu lassen?
Ja, wäre ich durchaus.
Würdest du das Wohl des Hundes an erste Stelle stellen und ggf auf Sachen verzichten können, die du eigentlich ursprünglich vorhattest?
Oder die eigentlich für deinen Werdegang wichtig wären?
Wenn ich mir ein Tier anschaffe kümmere ich mich darum, egal was kommt.Bist du also bereits zu Anfang deines arbeitenden Lebens (wenn man Uni mal als Arbeit bezeichnen möchte) bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen?
Klar... ich weiss, dass man als Karrierist eher keine Zeit für einen Hund hat. Aber ich bin sowieso nicht der Mensch, der nur für die Arbeit lebt.
Ich denke, das sind Gedanken, die man sich auch mal gemacht haben muss. Immerhin wirst du sicherlich nicht bis 30 bei deinen Eltern wohnen wollen, oder?

Nein, nach dem Studium, wenn ich einen Job gefunden habe, würde ich gerne ausziehen. Dann zu meinem Freund, wenn wir noch zusammen sind.Denn generell finde ich nicht, dass deine Situation uneingeschränkt schlecht für nen Hund ist.
EDIT: In Bezug auf Bachelor: Das ist ja super pauschal, was du da schreibst.
Ich kenne Studiengänge, die nach dem Bachelor- Master- System aufgebaut sind, die absolut zeitUNaufwändig sind im Vergleich zu anderen.
Der Studiengang ist ein recht verschulter Bachelorstudiengang. Also da ist nicht so viel mit freie Zeiteinteilung.
Das hängt einzig vom Studiengang ab.
Zudem kann man sich immer offen halten, ein paar Prüfungen zu schieben und ein Semester dranzuhängen, sie ist ja erst 19!!!
ZitatAlles anzeigenIch bekomm bei den Rahmenbedingungen in Richtung Finanzierung etwas Bauchschmerzen, vor allem, wenn du sagst, den Sprit zum Tierheim kannst du dir nicht leisten...
Ich sag nicht dass ich mir den Sprit nicht leisten kann.... ich kann mir den dicke leisten. Aber ich spare wie gesagt auf einen Hund, auf TA-Kosten, Hundesteuer usw. und wenn ich da mal eben 3 Mal die Woche so viel Sprit verfahre läppert sich das. Und an meinem eigenen Hund ist noch kein Cent ausgegeben.
Im Augenblick gehst du ja davon aus, dass alles "rund" läuft...
Jetzt kommt der Hund.
kleine Beispielaufstellungen:Grundsituation:
Kosten für den Hund: 0 - 200 Euro, weil er aus einem Unfallwurf oder fragwürdigen Umständen stamm, keiner so genau weiß, was drin ist und der "Züchter" froh ist, ihn los zu sein (also kein Rotti..)
Mein Hund wird von einem VDH Züchter kommen und ich schätze die Kosten mal auf 1200€.
Ich habe mir schon viele Gedanken über die Kosten gemacht, frag nicht wieviele Exeltabellen mit Fixkosten usw. ich schon gemacht habe^^Kosten für Hundezeug: teils bei ebay ersteigert, teils anderweitig günstig erstanden: Leine, Halsband - jeweils mal 2 weils erste nicht lang überlebt - Spielzeug mal 10, zum einen, weil´s ja ein Welpe ist, zum andern, weil die Hälfte die erste Woche nicht überlebt, Näpfe, Schlafkorb, Hundepfeife, noch ein Schlafkorb, weil der erste gefressen wurde = alles zusammen rd. 100 - 150 Euro
Näpfe, Leinen, Halsband, Schlafplatz hab ich schon. Das sammal ich schon seit langem. Ich brauch noch ne Schleppleine und ein Geschirr.
Hundefutter: 1 Sack Trockenfutter für Welpen - günstigste Marke - so um die 40.00 Euro Plus 2 Pck. Leckerli 10.00 Euro
Möchte Lupovet oder Canis Alpha Füttern + 2 mal die Woche Muskelfleisch. Wird also etwas teurer.Plus Hundesteuer - Haftpflicht wird nicht abgeschlossen
Hundesteuer kostet hier 108€ im Jahr, Rassenunabhängig. Wegen der Haftpflicht muss ich ich noch informieren.
Gesamt:400,- Euro
Mögliche Folge:
Kosten für Hund: Deine was-ist-da-bloß-drin Mischung zerlegt alles, was sie in den Fang bekommt. Kabel der Stereoanlage (15,-) (Steht aufm Schrank), Schuhe (90,-) ( Müsste man wohl am Anfang sicher irgendwo hochstellen), Bettwäsche (30,-), einen Läufer (50,-) (Besitze ich nicht), die Couch (200,-). Jepp... um die wärs schade
Dabei kommt der Welpe irgendwie an ein Päckchen Schrauben und frisst das ebenfalls teilweise auf (5,- Euro), woraufhin du nachts um 22.00 Uhr mit ihm zu Tierärztlichen Notdienst fährst (40,-), der dir erklärt, dass der Hund sofort operiert werden muss (200,-), weil sonst Lebensgefahr droht.
Kann passieren, man kann leider nicht auf alles aufpassen. Aber Nägel lass ich schon nicht liegen, meine Katzen haben mir schon gezeigt, was man alles fressen könnte. Plastiktüten sind gefährlich.Sechs Monate später habt ihr das Schrauben-fress-Problem im Griff, die Couch darf auch weiterleben, jetzt stellt sich heraus, dass dein Wuff das neue Futter für Junghunde absolut nicht verträgt. Sack anderes Trockenfutter: 50,- Euro
Auch das verträgt er nicht. Nächste Sorte: 50,- Euro
Irgendwie verträgt der Hund gar kein Trockenfutter richtig. Du stellt nach viel Hickhack auf BARFen um: 80,- Euro im MonatDazu brauchst du eine größere Gefriertruhe: gebraucht und älter: 100,- Euro (Stromkosten jährlich +30,- Euro)
Haben wir schon, ne große Truhe : )
Dein Halbwüchsiger wird irgendwie.. ungestüm.. gegenüber anderen Menschen und Hunden, ein paar Monate später fällt er, bevor du recht reagieren kannst, einen Pudel an. Tierarztrechnung des Pudels: 150,- Euro
(Hat man dafür nicht eine Haftplficht oder springt die da nicht ein? Ist ne ernste Frage, das weiss ich wirklich nicht.)
BH willst du ja außerdem machen: 60 - 120,- Euro Jahresbeitrag in einem entspr. Verein
Jetzt kannst du dafür, dass es ein Rotti sein soll noch ein paar Hundert für den Hund obendraufpacken und hast eine nicht unrealistische Kostenaufstellung.
Und 100,- bis 200,- Euro sind bei nem nächtlichen Tierarztbesuch ganz schnell mal futsch..
Kenn ich von meinen Katzen : /
Aber wie gesagt habe ich ein Polster von 3500€, vermutlich sogar etwas mehr. Und im Notfall übernehmen meine Eltern.
Meine Mutter ist heute schon nicht mehr so abgeneigt.... meinen Paps müssen wir überzeugen.
-
ZitatAlles anzeigen
Auch dir Danke für deinen Beitrag
Ich find's toll, daß du dir so gründiche Gedanken machst und ich kann alle Bedenken aber auch Wünsche verstehen. Auch, daß du dir nen Rottweiler holen möchtest*g*- ich mag die auch total. Würde mir aber Keinen holen, weil mir die Widrigkeiten mit meinen vielen Hunden schon so langen und ich mir nicht noch mehr Gegenwind seitens anderer Leute aufhalsen möchte. Vom Charakter her find ich den Rotti toll, nur das Aussehen ist nicht mein Ding. Aber das ist ja eh zweitrangig.
Wenns bei mir nur ums Aussehen ginge, würde ich mir vermutlich einen Wolfshund kaufen oder einen Malamute. Aber das möchte ich mir nicht antun
Ich habe mir während meines Studiums auch einen Hund geholt, meine Eltern waren allerdings nicht wirklich damit einverstanden und auch sie haben mich finanziell unterstützt. Es ist auch alles gutgegangen und der Hund war nie schlimm karnk und ich auch nicht bzw.hatte Hilfe durch meine Freunde in der WG wo ich wohnte. Hinterher habe ich mir große Vorwürfe gemacht: denn was hätte ich getan, wenn der Hund (später wurden es im Laufe des Studiums drei) ernsthaft krank geworden wäre?
Ich spare jetzt seit ca. 3 Jahren auf einen Hund. D.h. ich gebe kaum was aus, dazu gehört auch, dass ich kaum Sprit verfahre. In 6 Monaten, wenn mein Praktikum zuende ist, hab ich mir allein für den Hund ein Polster von ca. 3500€ zugelegt. Falls wirklich etwas ganz schief laufen sollte, würden meine Eltern einspringen. Das würden sie auch bei meinen Katzen, die sie sogar im Moment komplett finanzieren.Meine Eltern hätten die Kosten tragen müssen und die können ja schnell in die Tausender gehen, wenn man Pech hat. Zum Glück hatte ich nie ernsthaft kranke Hunde damals- aber was wäre, wenn? Meine Eltern hätten zahlen müssen und ich hätte mir ewig Vorwürfe gemacht.
Ich finde es erst dann optimal, wenn die Eltern 100% hinter der Anschaffung des Tieres stehen und zur Not 100%ig dafür einstehen. Das geht nur, wenn die Eltern ebenso hundeverrückt sind wie man selber, finde ich. Ich z.B.hole nur solche Tiere (ob für mich, meinen Mann oder Kind) ins Haus, die ich auch total mag und für die ich auch mein letztes Hemd geben würde. Das fängt beim Kaninchen für das Kleinkind an: das gab es nur, weil ich die Viecher total mag und mich gerne und jederzeit um sie kümmere, außerdem jede OP etc.selbstverständlich bezahle, weil ich das Tier schätze. Mir käme keine Schlange, kein Lama oder kein Kanarienvogel ins Haus. Ich als Elternteil muß 100%hinter dem Tier stehen.Bisher waren meine Eltern erstmal gegen jedes Tier, das ich wollte. Und es hat bisher immer geklappt
d.h. ich habe schon Kaninchen, mongolische Wüstenrennmäuse, Ratten, Farbmäuse, Hamster, Fische, Afrikanische Riesenschnecken und Katzen gehabt bzw. habe natürlich nicht mehr alles. Das ist auch kein unerheblicher Kostenaufwand wenn man was krank wird, aber natürlich nimmt es meine Eltern nicht so extrem zur Verantwortung. Aber da sie wissen, dass ich mich gewissenhaft und ordentlich um meine Tiere kümmere, können sie sich vlt. vorstellen, dass ich das bei einem Hund genau so handhabe.Wenn die Eltern nicht genauso hundeverrückt sind wie du und dann im Notfall auch die 1500 Euro für die OP hinblättern würden, dann würde ich mir an deiner Stelle keinen Hund holen. Erst dann, wenn du selber genug eigenes Geld verdienst, kannst du nach nur deinen Wünschen entscheiden. Vorher sollten die Wünsche und Vorstellungen deiner Eltern mit in die Entscheidungsfindung einfliessen. Meine Meinung.
Sprich mit deinen Eltern, aber setze sie nicht unter Druck. Wenn sie jetzt voreilig "ja" sagen, sagen sie womöglich bei einer etwaigen kostspieligen OP später genauso voreilig "nein"- und dann, was machst du dann? Du bist auf deine Eltern angewiesen und mußt das bei der Entscheidung bedenken.Jepp, habe schon mit ihnen gesprochen... aber jetzt sollte das erstmal ne Woche oder besser etwas länger sacken können
Wenn dir jetzt schon der Sprit für eine halbe Stunde Autofahrt pro Woche zu teuer für einen Hund ist, dann überlege dir bitte, ob du überhaupt bereit bist, kleinste Kosten und Mühen für einen Hund aufzubringen?!
Ja, dafür bin ich bereit. Aber ich würde ungern mein lang erspartes Geld unüberlegt anlegen, deswegen überlege ich, ob die Tierheimsache SO sinnvoll ist, dass sie diese doch nicht so kleinen Ausgaben (mein Auto ist 13 und schluckt wie nochwas) rechtfertigen.Ich fand mein Studium sehr zeitaufwendig und daneben wollte ich noch viel mit den Kommolitonen und den Leuten meiner WG unternehmen- ich bin oft nachts stundenlang mit dem Hund draussen gewesen, weil tagsüber keine Zeit dafür war.
Ich mache auch viel mit meinen Freunden, hauptsächlich aber Zuhause oder im Freien. Das würde sich theoretisch schon mit einem HUnd verbinden lassen. Der Hund meiner Freundin ist auch bei vielen Sachen dabei. Ich bin kein Bar - oder Diskogänger. Wenn ich einmal im Quartal ausgehe, ist das schon eher viel.Übrigens konnte ich meinen Hund auch in manche Vorlesungen mitnehmen- das geht auch nicht mit jedem Hund. Meinem machte das nix aus.
Zu den Vorlesungen kann ich den HUnd vermutlich nicht mitnehmen, aber falls doch, wäre es natürlich umso besser. Das geht natürlich erst wenn der Hund dann erwachsen ist und damit zurecht kommt, auch mal ein paar Stunden am Stück ruhig zu sein.Zum Zeitmanagment: wenn du in der Uni-stadt wohnst, zieh erstmal dahin, schau und hör dich doch dort erstmal um, ob es Hundesitter gibt oder Leute, die sich bei der Betreuung abwechseln. Knüpf Kontakte. Bei uns gab es das, daß man sich anderen Hundehaltern anschließen konnte, die reihum die anderen Hunde, sofern verträglich, zum Spaziergang abholten. Ich hatte Glück, daß eine große Hündin genau noch in die Gruppe passte.
Im Moment versuch ich darauf hinzuarbeiten, dass ich hier wohnen bleiben kann. Schon allein wegen der Miete (.... und Hotel Mama... )
Aber ich werde sehen, wie sich meine Eltern entscheiden.6 Stunden Allein-sein finde ich zuviel für einen Hund, aber bei Vielen ist das leider normal. Bei mir gilt die magische "3" und ich habe mehrere Hunde. Ab drei Stunden leiste ich mir eine Gassigängerin. die die Hunde dann betreut.
Ich will dich nicht verschrecken oder verunsichern, nur meine Sicht schildern! Ich kann deinen Wunsch nach einem Hund total verstehen- aber wie gesagt, würde ich es nie wieder so handhaben, daß ich mir ein Tier anschaffe, hinter dem meine Eltern nicht 100%ig stehen, obwohl sie zur Not finanziellund zeitmäßig dafür aufkommen müßten.
Liebe GrüßeMeine Eltern, haben sie noch so die Nase gerümpft am Anfang, haben später auch meine Ratten, Mäuse, was weiss ich sehr gemocht. Das war bisher bei absolut jedem Tier so, nur für meine Schnecken wird sich nicht interessiert, aber ok, die sind auch nicht jedermanns Sache.
-
ZitatAlles anzeigen
hallo Woelfchen ,
ich traue mich fast gar nicht, dir zu antworten
denn ich sehe dein vorhaben nicht so positiv und problemlos.Ich bin froh darum, dass mir jemand Probleme aufzeigt, bevor sie mich unerwartet und kalt erwischen
ich weiß ja nicht, was du studieren willst, aber ich weiß, welchen zeitaufwand ein studium bedeutet (1 kind ist fertig mit dem studium, 2 studieren noch)
bei keinem meiner kinder wäre die zeit für einen hund vorhanden.Ich möchte Informationsdesign studieren... ist lernintensiv, aber nicht so schlimm wie Medizin. ö.Ä.
denn es ist nicht nur damit getan, mal eben ein par std. in der uni zu erscheinen, du mußt lernen, du mußt vielleicht ein praktikum machen, vielleicht ergibt sich ein auslandssemester, du mußt dich mit lerngruppen treffen usw.
Auslandssemster werde ich nicht haben, und den Zeitaufwand von Lerngruppen usw. sehe ich an meinem Freund, der Elektrotechnik studiert und nun fast fertig ist. Das ist nicht wenig, besonders in der Prüfungszeiträumen, aber ohne Pausen kann ich sowieso nicht lernen.
und dann denke ich, dass du studieren willst, um auch den beruf auszuüben, oder? heute ist es wie gesagt nicht mehr so einfach, einen job zu finden, man muß mobil sein, heißt, du müßtest vielleicht öfter mal umziehen. mit rotti nicht so einfach.
Mit dem Fach das ich studiere bieten sich mir recht viele Möglichkeiten an (zum jetzigen Zeitpunkt zumindest), ich kann also bei Zeitungen, Radiosendern, Internetagenture, Werbeagenturen usw. arbeiten, und bin nicht so festgelegt auf eine bestimmte Firma oder Branche.
falls du mal auf einen sitter zurückgreifen mußt, ist es mit rotti auch schwieriger, denn den kann eben nicht jeder mal eben so ausführen.
Das stimmt :|
dein haushalt beansprucht zeit, einkäufe müssen erledigt werden, freunde wirst du haben - hoffe ich.Ja, das ist richtig. Ich führe allerdings seit geraumer Zeit meinen Haushalt selbst (einkaufen, Wäsche waschen, putzen, aufräumen, usw.). Das einzige was ich nicht selbst mache ist kochen, das mach ich nur wenn ich bei meinem Freund bin. Aber auch da kann ich in etwa einschätzen, was es an Zeit kostet.
das alles mal ganz abgesehen von den vielen std. die der junghund allein sein muß. glaub mir, du bekommst ihn nicht in einem halben jahr so weit, dass er so lange allein bleibt, ohne blödsinn anzustellen.
Deswegen hoffe ich darauf, dass meine Eltern mir einen Rottweiler hier erlauben. Somit wäre er kaum alleine da meine Mutter nur 2 mal in der Woche halbtags arbeiten geht.
bitte nimm das nur als gedankenanstoß. ich weiß, dass es ein schwieriges thema ist.
Ich danke dir für den anstoß, und ich will auf keinen fall nur eingelullt werden und nacher vor einem Scherbenhaufen stehen.
wie wäre es denn, wenn du deine sachkundeprüfung ablegen würdest und dich um einen rotti aus dem th kümmern würdest. damit könntest du viel lernen und einem armen kerl ein wenig freude ins leben bringen.
und wer weiß, vielleicht.....Bei uns in BaWü ist der Rotti nicht auf der Liste, d.h. brüchte ich nicht mal einen Sachkundenachweis. Den zu machen (falls nötig) wäre aber kein Hindernis. Allerdings gibt es bei uns kein Tierheim in der Nähe, das nächstgelegene ist eine halbe Autostunde entfernt. Und den ganzen Sprit jeden Tag zu verfahren kann ich mir nicht leisten. Aber ich werde darüber nachdenken und vielleicht finde ich ja eine Lösung, das zumindest am Wochenende zu machen. Im nächsten Tierheim sind gleich zwei wunderschöne junge Rottirüden...
gruß marion
ZitatAlles anzeigenSiehst du - und schon brauchts du die Erlaubnis deiner Eltern

Das ist richtig...
Dass dein Freund mitspielen würde ist schonmal sehr schön
Aber (und das ist jetzt nicht bös gemeint, nicht falsch verstehen): weißt du, ob ihr in nem 3/4 Jahr noch zusammen sein werdet? Ist die Beziehung sooo fest?
Nein, weiss ich natürlich nicht. Aber da wir es seit mittlerweile 5 Jahren miteinander aushalten, bin ich da relativ zuversichtlich.(jaja, ich weiß, auch da weiß man es nie, ist wie mit dem "Unfall" von dem ich schrieb - aber ich weiß auch nur zu gut, wie gern man bei so nem Herzenswunsch Hund alles durch ne rosarote Brille sieht*hehe*)
Rede mit deinen Eltern, erklär ihnen wie hier auch, warum es JETZT (bzw. in 6 Monaten) so passend wäre, wie du dir den Tagesablauf vorstellst etc. Also schon richtig "durchdacht".
Habe ich eben gemacht... und das Ergebnis hat mir schon ein bisschen Hoffnung gegeben. O-Ton: Das Letze Wort sei noch nicht gesprochen, meine Mama ist prinzipiell eher nicht dagegen und mein Papa sagte darüber muss man nochmal reden. Er meinte ich würde sie schon ein wenig überfallen, mit allem. Aber ich habe dann gesagt, dass der Abend in 4 Monaten auch nicht anders aussähe, wenn ich es ihnen erst da auftische. Also das erste Gespräch ist meiner Meinung nach ganz gut gelaufen.
Ich hab wirklich 24 Jahre jedes Jahr (seit ich reden kann...) für nen Hund gebettelt. Weihnachten noch gabs ein großes Drama "Nein, KEIN HUND!" und 6 Monate später durfte Gordon, praktisch von heute auf morgen, einziehen - so kanns manchmal gehen.
Ich bettel auch schon ewig... aber das Kinderbetteln hat sich inzwischen schon zu einem geplanten und durchdachtem Wunsch entwickelt. Ich hoffe, dass alles klappt, so wie ich mir das vorstelle, auch wenn man das kaum hoffen darf.
-
Danke schrecker für deine Antwort

Also bei meinen Eltern sehe ich eigentlich schwarz :| Aber mein Freund, mit dem ich in diesem Fall zusammenziehen würde, hat nichts gegen einen Hund und würde sich auch darum kümmern, wenn ich mal nicht kann. Hauptbezugsperson wäre aber schon ich.
Ich weiss aber dass meine Eltern mich gerne hier haben, vielleicht ist das ein Grund, womit ich sie überreden könnte, einen Hund zu erlauben.
Ich bin erwachsen, ich brauch keine Erlaubnis "Mama darf ich Hundi haben", aber ich bin eben auf den Wohnraum und auch finanziell auf meine Eltern angewiesen.