Beiträge von Brazzi

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    Meine Dame pinkelt an alle strategischen Stellen, wie bei Rüden . Ein normaler Gassigang von 20 min wird schonmal für 5-6 mal Urinieren genutzt ( und nein, sie ist nicht in der Hitze )
    Will sie damit Revier kennzeichnen oder war sie früher einfach zu lange mit Hunde-männchen unterwegs ?

    So fürchterlich viel finde ich das jetzt auch nicht. Aber möglicherweise lag sie vor ihrer Geburt in der Gebärmutter zwischen mehreren männlichen Geschwistern. Hündinnen, die so liegen bekommen während der Trächtigkeit mehr Testosteron (Testostereon ist plazentagängig)ab, als welche, die nicht so nahen Kontakt mit männlichen Geschwistern haben, und entwickeln sich quasi ein Stück weit zur "Rüdin". Diese Hündinnen neigen dann später zu auffälligem Markierverhalten, sind insgesamt eher kräftiger gebaut als "normale" Hündinnen, verhalten sich tendenziell prollig und heben beim pinkeln/markieren sogar oft das Bein.
    Solche Hündinnen sollten im übrigen keinesfalls kastriert werden, da das Testosteron dann durch den Wegfall des Östrogens freien Lauf hat und sich das Prollverhalten nur noch verschlimmert.

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    Ich denke, das ist ein Beweis, ihr seid ein Team nach dem Motto: "wir pinkeln hier beide hin"! :smile:

    Ich denke, wenn zwischen euch sonst geklärt ist, wer das Sagen hat, wird es ein Dominanzproblem eher nicht sein. Aber eventuell ein Anspruchsdenken.
    Mein Rüde (auch so ein unsicherer Möchtegern-Alpha, der gern heiße Luft verbreitet) pinkelt und scharrt z.B. über die Pinkelstellen von meiner Hündin (und zwar mit viel, viel Getöse dabei), obwohl die ohne wenn und aber in bisher allen Situationen das Sagen im Zweiergespann hat.
    Sie würdigt seinem Machogehabe übrigens nicht mal einen Seitenblick, was sie sicher nicht tun würde, sähe sie ihn ernsthaft an ihrem Thron sägen...
    Ich schätze eher, dass es sich dabei um ein "auf das Mädel hab ICH Anspruch!"-Gehabe handelt. Und das kann durchaus auch bei euch der Fall sein.

    EDIT:
    Das Drüberpinkeln an sich signalisiert innerhalb einer festen Gruppe übrigens meist Zusammengehörigkeit. Sehe ich wunderbar bei meiner Gassimeute - alle vier hintereinander über die gleiche Stelle - wobei meist die Ranghöchste beginnt.
    Wenn ich mal muss, markieren auch alle vier drüber, und ich seh mich von keinem auch nur im geringsten angezweifelt.

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    Ich kenne aber auch eine (eigentlich ziemlich) unsichere Hündin, die manchmal scharrt... ;) Was ist denn bei ihr wohl die Intention?

    Gerade unsichere Hunde neigen häufig zum scharren. Diese tun es meist auch mit mächtig viel Tam-Tam (Gebrummel, empörtes Schnaufen) Man tut halt mal wichtig, macht auf dicke Hose.
    Selbstsichere Hunde haben solches Posing oft gar nicht nötig. Die imponieren allein schon durch ruhiges Auftreten und selbstbewusste Körpersprache, und das reicht meist auch...
    Ist ein wenig vergleichbar mit einem halbstarken Jugendlichen, der (eventuell im Schutz der Gruppe?) Schwächeren oder vermeintlichen Konkurrenten gegenüber eine dicke Lippe riskiert, um selbst blos keine Schwäche zu zeigen.

    Richtig :D
    Ich versuch mich mal am Rest ;)

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    ein Stieglitz?

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    Jepp.


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    ein Star?

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    Jepp.


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    eine Art Rebhuhn?

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    Müsste ein Birkhuhn sein...


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    und was ist das?

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    Eine Bachstelze


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    Hausrotschwanz?


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    Rauchschwalbe und Mehlschwalbe


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    Buchfink


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    Könnte ein Raubwürger sein... ist aber durch die Frontansicht und Pose schwer zu entscheiden...

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    Kormoran?!

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    Jepp!


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    und die beiden?

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    Brachvogel


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    Junger Basstölpel


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    hat was von einem Pinguin…

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    Irgendein Alk.... Tordalk? :???:

    Scharren ist ein Markierverhalten (Aufgerissene Erde vergrößert die Fläche, in dem Urin versickern kann, außerdem besitzen Hunde zwischen den Ballen Durftdrüsen, deren Geruch so verbreitet wird) und eine Imponiergeste wenn andere Hunde anwesend sind - entweder als Zeichen von "echter" Dominanz in einer Situation, oder als eine Art Möchtegern-Geprolle. Viele zurückhaltende, nicht statusorientierte, oder sehr souveräne Hunde scharren nicht.

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    Ich hab hier schon oft gelesen, dass die Hunde von einigen zu Hause praktisch nur am Schlafen sind und sich nicht wirklich bemerkbar machen.
    Wie darf man das verstehen? Geht ihr nicht mal eben vorbei und knuddelt die, legt ein kleines Spiel ein oder erzählt ihnen wie toll sie sind?
    Kann ich irgendwie so gar nicht glauben :???:

    Klar geh ich mal eben vorbei, sag ein nettes Wort, knuddel kurz oder länger, und manchmal entsteht auch ein Spiel. Aber eben nur ab und an. Und dann gibt es regelmäßig noch Clickertraining.
    Grundsätzlich (ca. 90 % der Zeit im Haus) ignorier ich die Hunde, und die Hunde ignorieren mich...für mich normal.
    Es muss doch nicht dauernd Halli-Galli sein... das gibt's oft und lange genug draußen. :ka:

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    Weil der bringt den Hund in bewusst in diese Situation, wo der Hund kein Alternativverhalten mehr zeigen kann und macht daraus eine Verkaufsshow der Hilfsmittelchen und Gewalt gegenüber einem geistig unterlegenem Lebewesen.

    Und genau das ist (neben dem unnötig heftigen und häufigen Einsatz von Gewalt natürlich und der Tatsache, dass er erst gar kein Alternativverhalten einübt) der Hauptkritikpunkt den ich an CM habe.
    Natürlich muss ich, um zu trainieren, eine Situation schaffen, wie die, in der ich das Verhaltens des Hunde ändern möchte - ABER: Da nehm ich während des Trainings ein Reizlevel, auf dem der Hund gerade so eben die ersten Anzeichen von der nicht gewünschten Reaktion zeigt, aber noch sicher umlenkbar ist.
    Beim Leinenpöbeln z.B. wähle ich im Training eine Distanz zum Fremdhund, wo der eigene Hund noch nicht los poltert oder auch nur starr in der Leine hängt, sondern den Abstand, bei dem er noch "nur" unruhig zum Kontrahenten schaut. Dann habe ich eine Chance ein Alternativverhalten aufzubauen, welches ich (WENN es vorher sicher eingeübt wurde und verstanden ist) nach einer Korrektur (wenn denn unbedingt benötigt) auch einfordern kann.
    Alles andere ist schlicht nicht fair dem Hund gegenüber.

    Zitat

    Hundi und ich mal wieder unterwegs und laufen auf ein Haus zu wo offensichtlich gerade ein Umzug statt findet.
    Einer von den Umzugshelfen erblickt uns und ruft hinterher: "Kannst du mit mir bitte auch mal Gassi gehen"? :headbash:

    :lol:

    Ist doch eigentlich mal ne coole, weil nicht so alltägliche Anmache :D
    Du hättest natürlich folgendermaßen kontern können: "Aber nur, wenn du nicht mit dem Schwanz wedelst, wenn ich dir zur Belohnung für's artig sein ein Leckerlie geb..." |)

    Zitat

    Und weil es passt: Man kann Feuer mit Feuer bekämpfen ;) Manchmal ist es die einzige Chance, um Kollateralschäden so klein wie möglich zu halten....man muss es aber nicht, es gibt viele Wege um ein Feuer zu löschen =)

    Man kann Feuer mit Feuer daran hindern sich auszubreiten - aber man kann das Feuer mit Feuer nicht löschen.
    Der Vergleich passt aber trotzdem. Denn wenn ich das Feuer mit Feuer eindämme, betreibe ich Management, keine Bekämpfung.
    Ähnlich sehe ich es, wenn man Aggression mit Aggression begegnet: Als Management in Situationen, die man in dem Moment regeln muss, kann es durchaus sinnvoll sein, weil momentan der einzige Weg Schaden zu verhindern. Aber eben nicht um den Auslöser und somit das wiederauftreten der Aggression zu eliminieren.
    Bei CM hat mir die Aggression gegen die Aggression einfach zu viel Methode.
    Und zu Shadows Fall ist von anderen schon genug gesagt worden:
    Maulkorb dran, niedrige Reizlage schaffen (mehr Abstand zum Fremdhund) - und Stück für Stück ordentlich und in Ruhe gegenkonditionieren. So würde es ein Trainer machen, dem eine langfristige Lösung und das Tier an sich am Herzen läge, nicht nur ein schneller, fernsehtauglicher Pseudo-Erfolg.