Auch unterschrieben.... 2000-Marke ist schon geknackt! ![]()
Beiträge von Brazzi
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Zitat
Nimmt man an dass die wichtige Sozialisierungsphase nur bis zur 15.-20. Woche andauert ist dies für mich eigentlich der wichtigste Grund den Welpen bereits vor der 12. Woche aufzunehmen.
Das finde ich einen wichtigen Punkt.
Einen Welpen erst mit 12 Wochen zu sich zu holen kann einen möglicherweise wertvolle Chancen in der Sozialiserung kosten, wenn man einen Frühentwickler erwischt hat.
Eine Abgabe vor der 8 Woche kommt selbst verständlich nicht in Frage, ideal halte ich eine Abegabe mit 9 oder maximal 10 Wochen.
Skadi war allerdings auch erst 8 Wochen alt, als sie zu uns kam, und das hat ihr persönlich nicht im mindesten geschadet. -
Ich habe jetzt nicht die ganze Diskussion verfolgt (wenn ich ehrlich bin hatte ich ab einem gewissen Punkt keine Lust mehr auf hitzige Diskussion
), aber möchte dennoch meinen Standpunkt ganz gerne dazu abgeben, da ich meine, dass ich einen solchen "halterorientierten" Hund bei mir habe, obwohl ich diesen Ausdruck bisher gar nicht kannte.
Zumindest passt Skadi ganz gut ins Bild:
Sie ist extrem gehorsam, lässt sich von allem abrufen, entfernt sich von sich aus nicht weiter als ca. 20 Meter von mir (es sei denn sie bekommt grade nen Rennkoller oder tobt mit anderen Hunden), schaut sich von sich aus immer wieder nach mir um, sucht selbstständig Blickkontakt und hält ihn gerne lange, arbeitet gerne mit mir zusammen und ist zu 99,99% sofort mit dem Kopf bei mir, wenn ich sie anspreche. Ich muss nur in den allerseltensten Fällen laut werden normalerweise reicht gar ein Flüstern um sie anzusprechen, körperlich (Bodyblock etc.) muss ich sie überhaupt nicht in ihre Schranken weisen. Sie ignoriert die meisten anderen Menschen, nur zu ausgewählten Personen nimmt sie überhaupt Kontakt auf.
Sie ist im übrigen auch der erste Hund, der von sich aus zu mir kommt und sich an mich kuschelt, wenn es mir schlecht geht, oder wenn ich traurig bin.
Auf der anderen Seite ist sie fröhlich, verspielt, läuft fast ständig ohne Leine (ohne mir am Bein zu kleben), hat keinen "will-to-please" und durchaus eigene Ideen, welche sie aber immer mit einem Blick zu mir absichert. Und nicht mit einem Blick a la : "Hoffentlich sieht Frauchen das jetzt nicht, beschwichtigen wir schonmal vorsichtshalber" sondern mit einem "Frauchen, darf ich ...jetzt den Hasen jagen? /...den Brotkanten fressen? /....auf's Sofa?"
Und das schönste:
Sie war von Anfang an so. Schon auf der ersten Fahrt zu uns nach Hause war sie sehr zu mir gewandt. Sie dackelte auf dem Rastplatz schon so selbstverständlich hinter mir her, als ob ich selbst sie aufgezogen hätte. Sie hat in der Nacht nicht geweint, hatte keine Trennungplrobleme. Sie hat nichts zerzört. Sie ist sehr schnell stubenrein geworden.
Und ich kann "nichts" dafür. Skadi war (bzw. ist) einfach so.
Sie ist völlig "normal" erzogen worden, weder per "Wattbauschwerfen" noch mit Drill, sondern mit gesundem Menschenverstand:
In erster Linie Konsequenz, viel positive Verstärkung aber auch mit Strafe - meist mit negativer, wie ignorieren, ausbleiben von Lob und Leckerlie selten mit einem Anraunzer.
Trotz dieses schon ziemlich extremen Gehorsams und der konsequenten Erziehung habe ich nicht das Gefühl, dass Skadi in irgendeiner Weise leidet oder sich bei mir unwohl fühlt (Wer es bezweifelt, darf sich gerne in ihrem Fotothread ein Bild machen
)Aber langer Rede, kurzer Sinn - was ich eigentlich sagen will:
Ich glaube, Halterorientierung erzieht man dem Hund nicht an, sie ist als Anlage vorhanden und man kann sie hervorlocken oder unterdrücken, wie jede Anlage.
Meines Erachtens handelt es sich bei "halterorientierten" Hunden um jene natürlich "leichtführigen" Hunde, die die meisten von uns gerne hätten, die allerdings wohl doch recht selten sind.
Dennoch, auch diese Hunde müssen erzogen werden, auch wenn sie es uns sehr leicht machen. Ohne souveräne Leitung seitens des Hundeführers, die von diesen Hunden ja auch aktiv eingefordert wird, sind sie überfordert, gestresst und können höchstwarscheinlich genauso zu "Problemhunden" werden, wie jeder andere Hund auch.
Ich persönlich bin von meinem "halterorientierten" Hund in jedem Fall jeden Tag aufs Neue begeistert - besser hätte ich es (für mich) nicht treffen können.
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Skadi läuft fast immer naggisch - drinnen sowieso, aber auch draußen meist, es sei denn, ich gehe in die Stadt oder in fremder Umgebung.
Ich habe inzwischen auch ein Etxra Autohalsband, für den Fall, dass ich zu hause vergesse ihr eins um zulegen...
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Zitat
meine macht das auch und ich interpretiere das als "freundliches anlächeln" zur begrüßung.
Das find ich sehr treffend!

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Hot Spots fangen aber auch ganz klein an... aber vielleicht lässt du es am besten vom TA nochmal abchecken.

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Zitat
Könnte es ich vielleicht um einen Hot Spot handeln.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pyotraumatische_Dermatitis
Vielleicht suchst du einen TA auf, der dir bestimmt sagen kann um was es sich handelt und läßt es ordentlich behandeln. :|
Hätt ich jetzt auch getippt.
Falls es das ist:
Skadi hat die im Sommer ab und an mal, bei uns hat Neo Ballistol sehr gut geholfen. Einfach einige Tage 2-3 mal einmassiert und gut war's.
Es riecht allerdings recht unangenehm.... -
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laura:
Das Bild gefällt mir außerordentlich gut!
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Hmm... ich kenn ein ähnliches Verhalten von meiner Skadi.
Sie liegt unterm Tisch und pennt zu meinen Füßen.... dann wird sie wach, bemerkt mich und klopft leicht mit dem Schwanz auf den Boden. Wenn ich dann Kontakt zu ihr auf nehme, wird das Welden kurz stärker, dann verstummt es und man hört ein tiefes Seufzen. danach schläft Hundi wieder ein.
Wenn ich nicht auf das "Klopfwedeln" reagiere, wird es nach einer Zeit erst stärker, dann irgendwann steht Skadi auf und hechelt mich an oder stupst mich oder nimmt sonst irgendeinen Körperlichen Kontakt zu mir auf.
Ich habe das Gefühl, dass sie schlicht und einfach eine Bestätigung möchte, dass ich sie wahrnehme - quasi eine Versicherung, dass ich sie nicht vergessen habe.... Vielleicht ist es bei euch ja etwas ähnliches...
Ob das nun die richtige Interpretation ist, weiß ich aber nicht....