Beiträge von Brazzi

    Wenn durch pürieren was verlohren ginge, warum ist dann Gemüse-/Obstsaft offiziell gesund? Das ist doch nun noch ne Stufe mehr als pürieren.... :roll:

    Ich persönlich belehre die Leute anfangs nicht, wenn das Theam Futter auf den Tisch kommt. Ich sage nur offen und ehrlich, das ich roh fütter und warum ich es tue. Punkt.
    An den Reaktionen darauf merkt man dann sehr schnell, wer sich dafür interessiert, offen ist für alternavives Füttern undd wer weiter in seiner Scheinwelt vom achsoguten Discounterfutter leben will.
    Bei denen, die sich interessieren, gehe ich dann gerne ins ernärungstechnische Detail.
    Außerdem versuche ich nie die Leute krampfhaft vom Barfen zu überzeugen (ich kann verstehen, dass nicht jeder die Möglichlkeit hat und/oder mit rohem Fleisch hantieren möchte), höchstens von einer besseren Fütterung, und die kann meines Erachtens durchaus auch aus der Dose oder em Trofu-Sack kommen.
    So spare ich Zeit, Energie und Nerven ;)

    Hallo ihr Lieben....
    Die Titelfrage stelle ich im Namen unseres Tierschutzvereins.
    Zur Erklährung: Der Verein kümmert sich vor allem um das einfangen, kastrieren und wenn es möglich ist um die Vermittlung von herrenlosen/verwilderten Katzen und fungiert selber auch als Pflegestelle für viele der Vermittlungstiere. Alles im familären/häuslichen Rahmen. Es gibt einige Einzelzimmer zur Quarantäne und zur Eingewöhnung ansonsten leben alle Katzen bis zu ihrer Vermittlung zusammen mit Mensch, Hund und eigenen Katzen ganz normal zusammen.
    Zur Zeit kommen natürlich wieder viele Jungtiere bei uns an, mit oder ohne Muttertier.
    Vor einiger Zeit wurde eine Mutterkatze mit 5 Jungtieren aufgenommen, die alle gesund und putzmunter waren, als sie ankamen. Laut TÄ gäbe es selten so durchweg gesunde und fitte Jungkatzen. Die Mutterkatze wurde bei diesem Termin auch geimpft.
    Allerdings zeigten 2 von ihnen nach einigen Tagen die verschiedensten Kankheistsymptome, teils sehr wechselnd Fieber, Untertemperatur, Apathie, Erbrechen und Futterverweigern. Sie wurden erneut durchgeschckt, die TÄ waren ratlos....zu viele wiedersprüchliche Symptome, sie gaben Verschiedenes zur Imununterstützung aber nach und nach zeigten auch die anderen Jungtiere Syptome - auch die Mutterkatze erkrankte. Während das zuerst erkranke Jungtier inzwischen wieder topfitt ist, haben wir 3 der anderen inzwischen verlohren.... :sad2:
    Das erste tote Tier wurde sofort an ein Institut geschickt, Ergebnisse sind bisher allerdings noch nicht da, sie werden für morgen oder übermorgen erwartet.....
    Wir verzweifeln langsam..... :sad2:
    Besonders die Mutter macht uns extreme Sorgen, sie ist apathisch und frisst nicht. Grade ist sie zusammen mit dem anderen kranken Jungtier wieder unterwegs zum TA....

    Jetzt aber die eigentliche Frage:
    Kann das alles eine Folge der Impfung der Mutterkatze ausgelöst sein?
    Eine Impfreaktion, die über die Muttermilch an die Kleinen weitergegeben wurde? :verzweifelt:
    Also ich nämlich hörte, dass das Muttertier geimpft wurde, war das nämlich mein sofortiger Verdacht (stehe dem Impfen eh skeptisch gegenüber), es würde die verschiedenen Symptome erklähren.... aber grundsätzlich vertraut man TÄ ja..... :/
    Habt ihr Erfahrungen mit dem Impfen von säugenden Katzen?
    Aussagen von euren TÄ dazu?
    Würde mich über Antworten und Erfahrungsberichte freuen....

    Ich würde euch von einem Welpen in dieser Situation abraten. Kein Welpe kann (oder sollte) so schnell so lange allein bleiben, er kann noch nicht mal so lange einhalten. Das Alleine bleiben trainiert sich nicht in 4 Wochen, außerdem besteht auch dann die Gefahr, dass er sich zwischendurch langweilt und euch die Bude auseinander nimmt.
    Ich würde euch zu einem älteren (also ab 1 Jahr aufwärts) Hund aus dem Tierheim raten, die meisten dort haben alleinebleiben schon gelernt ;)

    Zitat

    Hol dir einen "älteren" Hamster aus dem TH !
    Dort sitzen zig davon, die keiner aufgrund ihrer geringen Lebenserwartung mehr haben will und vegetieren in kleinen Käfigen vor sich hin. Für den wäre deine Behausung vermutlich DAS Highlight seines Hamsterlebens !!

    Gruß, staffy - mit ähnlicher Idee, aber noch ohne Hamstersitter

    Das find ich ne Super Idee. :gut:
    Selbst wenn der Käfig eventuell hamstertechnisch nicht sooo optimal ich (ich kann das nicht beurteilen) Könntest du so einem abgeschobenen Tier wirklich noch was gutes tun. :gut:
    Und selbst wenn er nicht mehr so lange lebt, das gute Werk bleibt - danach ist Platz für einen anderen TH-Kandidaten, der einen schönen Lebensabend verdient hat :D

    Du solltest dich vor allem damit auseinandersetzen - wie schon von vielen hier erwähnt - was für hormonelle Veränderungen bei einer Kastra in einem Hund vorgehen, und welche Veränderungen es im Verhalten geben kann. Für eine ängstliche/unsichere Hündin ist eine Kastra (ohne medizinischen Grund) z.B. überhaupt nicht förderlich. Die Kastra stoppt nämlich die Produktion der Sexualhormone und das schließt Testosteron (ja auch Hündinnen produzieren es) mit ein, welches gegen AÄngste wirkt und selbstsicherer macht.
    Ich empfehle dir zu diesem Thema dieses Buch:

    Überleg es dir gut. Ich kenne mehrere Frühkastrierte Hündinnen, die nicht erwachen werden durften, und diese sind alle "nicht normal" in ihrem Verhalten