Also meiner Meinung nach sollte Knurren niemals verboten oder unterbunden werden, denn Knurren ist nur ein - noch sehr, sehr höflicher - Ausdruck, das dem Hund etwas nicht passt, es ihm unangenehm ist oder er Angst hat. Das ist nämlich sehr gefährlich: Verbietet man das Knurren, kann es passieren, dass diese Warnung später eben übersprungen wird, und der Hund "einfach so" schnappt, was nämlich die nächst intensivere Form des Warnens wäre. Das sind dann die typischen Situationen, wo ein Hund "ohne Grund bösartig" geworden ist, und sich keiner sein Verhalten erklären kann. Ich hab das mit meiner Hündin durch - Kurren anderen Hunden mit "Lass es" verboten, und was passierte? Nach einem millisekundenlagen warnenden Blick ist sie auf andere Hunde losgegangen.... schöne Sch** - selbst verbockt. :/
Wichtig ist, das ihr versucht zu erörtern, aus welcher Motivation heraus er knurrt.... hat er Angst vor einer Situation/Person? Ist ihm generell unangenehm in speziellen Sitautionen angefasst zu werden? Verteidigt er dich eventuell als Ressource?
Wenn ihr dann den Auslöser für seinen Unmut gefunden habt, gilt es diese aus der Welt zu schaffen - Ängste lindern/nehmen z.B. durch Gegenkonditionierung, oder im Fall, dass er dich als Ressource verteidigt (dann liegt aber grundsätzlich was im argen) an eurer Bindung bzw. der Rangordung zwischen euch arbeiten.
Beiträge von Brazzi
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ca. 2 Wochen

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Oh, danke schön! :umarmen:
Das sieht echt sehr gut aus, und ist mit (laut tante g**gle) mit ca. 23 Minuten Anfahrt noch gut in meinem Limit. Ich muss ja nicht jeden tag hin... drei- vier mal die Zeit reicht ja
Hach - wat freu isch misch auf'n Urlaub!
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Sorry bianche...dann ist das wohl etwas falsch rüber gekommen
Mir stößt nur zur Zeit immer öfter der "harsche" Umgangston gegenüber neuen Mitglieder auf, die sich wirklich sehr umsichtig zu informieren versuchen, daher hab ich wohl selber etwas überreagriert... -
Bianche & Hundlerin:
Bevor ihr hier so wahnsinnig konstruktiv und freundlich auftretet solltet ihr vielleicht mal etwas darauf achten, wen ihr hier als "sie" betitelt.
Ich bin ja auch der Meinung, dass der TS sich kompetente Hilfe holen soll, dass man immer vor allem an sich selber arbeiten muss, aber kann man das nicht auch etwas weniger von oben herab und freundlicher schreiben?
Zudem ist der hier verlinkte Thread absolut hilfreich - auch in Bezug auf Selbsterkenntnis. -
Wow - was für Bilder!
Klar, die sind stellenweise sehr stark nachbearbeitet - aber auch das muss man echt können, und im digitalen Zeitalter gehört es fast schon dazu. Find ich also überhaupt nicht schlimm.
Ich freu mich schon auf deinen Bericht und die Bilder!
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Soweit ich das verstanden habe, kürzt man die Schlepp erst ein, wenn der Rückruf 100% (ja, ja, ich weiß echte 100% gehen eh nie - ein Hund bleibt ein Tier) sitzt und der Radius 100% von alleine eingehalten wird.
Sinn und Zweck des Einkürzens ist die Gewöhnung an das geringere Gewicht der Leine, denn viele Hunde sind so schlau zu merkne, wann die Leine dran ist und wann nicht, so dass sie, obwohl sie mit Schlepp dran super gehorchen, wenn man die Schlepp komplett ab macht die Ohren wieder auf Durchzugstellen (kann ich ein Lied von singen
).
Gewollt ist also, das der Hund seinen Radius weiterhin einhält und zuverlässtg abrufbar ist, obwohl sich das Gewicht der Leine verringert. Ein "Ausschleichen" sozusagen.EDIT:
Unter meinem "Ausschleichen" von oben ist nochmal gut erklährt, was ich meine
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Also ich würd ganz sicher nicht so lange daneben stehen - aber ich bin im Auftreten "pöbelnden" Tieren gegenüber auch ziemlich unempfindlich (immer schon gewesen, auch was Schmerzen angeht).
Allerdings kenne ich diese "Schockstarre"... je nach dem, wie überrascht man von der Situation ist (und ich denke, für die meisten ist es sehr überraschend, dass ein vermeindlich harmloser Pflanzenfresser ein größeres Raubtier angreift) kann es wirklich mehrere zig Sekunden dauern, bis die Tatsache, dass das nun Realität ist wirklich im Hirn angekommen ist... so habe ich Anfang mehrere Sekunde völlig hilflos und dösig mit angesehen, wie mein Hund einen anderen zur Schnecke macht. Gut, es waren eben nur einige Sekunden (nicht so lange, wie der Filmer), aber ich war erstmal völlig überrumpelt.
Je nach dem, wie der entsprechende Mensch dann gestrickt ist kommt in solchen Situationen dann dazu, dass man eventuell annimmt, das die Situation sich gleich "von selber" auflöst, weil es eben falsch eingeschätzt wird - nicht jeder hat sich soweit mit tierischem Verhalten auseinander gesetzt, dass den mütterlichen Schutztrieb als sejr ersnt einstuft.
Ich schätze, das der Filmer (mit ziemlicher Sicherheit nicht der Halter des Hundes) in der Tat erst geschockt war, dann drauf gewartet hat, dass der/die Besitzerin eingreift, und als das nicht passierte endlich selbst gehandelt hat - sonst wär auf dem Video mit Sicherheit die Rettung des Hundes mit drauf... -
Zitat
Sennenhunde sind laut TH absolut nix für Anfänger

Ich meine, klar - DEN Anfängerhund gibt es (meiner Meinung nach) sowieso nicht, aber ich kann mir deutlich problematischere Kandidaten vorstellen als Sennenhunde... und "absolut nix" find ich arg übertrieben.... gab's dazu ne Begründung?
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Euter, Pansen, Salat, rote Beete, Haferflocken, Lebertran und Bierhefe.