Die erste Mix-Hündin unserer Familie ist mit knapp 16 Jahren einfach im Garten tot umgefallen. Morgens hatte ich noch nach ihr geguckt, hab die Terassentür (war Sommer) aufgemacht um sie raus zu lassen und bin dann in Bad um zu duschen etc. Nach ca. 1 1/2 Stunden stand dann plötzlich unser damaliger Zweithund irgendwie ganz komisch unruhig neben mir. Und als ich dann die alte suchte, fand ich sie im Garten.... letztendlich fand ich es damals zwar traurig, dass sie ganz allein gestorben ist, aber heute denke ich etwas anders darüber.
Der Tod und vor allem der Vorgang des Sterbens ist, glaub ich, eine sehr private Sache, und ich schätze nicht jeder möchte diesen Moment mit anderen teilen.
Tiere separieren sich in der Natur ohnehin meist, wenn sie fühlen, das es an der Zeit ist. Auch von Menschen hört man immer wieder Geschichten, dass sie grade dann gestorben sind, wenn für 5 Minuten niemand im Raum war - das habe ich selber auch schon einmal so erlebt. Und von daher habe ich inzwischen nicht mehr so ein Problem mit dem Alleinsterben...
Beiträge von Brazzi
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Heute gab es Rinderhack, Ei, Sahne, Kochgemüse aus einer Brühe (ohne Salz), Salat, altes Brot und Erdnussöl. Heute morgen ein Stück Schnitzel vom Schnitzelbrötchen und einen Happen von meiner Apfeltasche...

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Klasse find ich das man in deinem Video schön sieht das Boxer wirklich recht grob spielen. Sie schubsen und rempeln halt viel und hauen auch dauernd mit den Pfoten auf die anderen Hunde. Kann mir vorstellen das nicht jeder Hund damit klarkommt.
Da hats du recht. Die Distanzlosigkeit ist eigentlich wirklich nicht Skadis Fall - besonders mit überschwenglich herranrasenden Labbis hat die echt so ihre Probleme.
Und die Begrüßung mit dem Boxer vom Video war auch nicht von der sanftesten Art: Er kam rangestürmt, und hat von ihr erstmal die Leviten gelesen bekommen
. Hat aber anscheinend recht gut gefruchtet, denn er hat wärend des Spiels ihre Abrüche sehr schön akzeptiert (wenn auch immer nur für einige Sekunden
)
Mit dem sehr groben und körperlichen Spiel selber hat Skadi keine Problem, denn ihre Schnauzerfreundin spielt genauso (sie ist "Leid geprüft" könnte man sagen)... scheint so ein Schutzhundding zu sein
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rockychamp:
Ja, anfänglich hat meine mit fast allen Boxern so ihre Probleme, vor allem mit denen, die so ganz kurze Schnauzen haben. Davon laufen hier leider immer noch zwei rum, beide keuchen, und einer von beiden ist zu allem Überfluss auch noch kupiert (Schwanz).
Ihr Vorbehalte gegenüber Bullis aller Art sind allerdings deutlich größer - was mich nicht wundert, sind diese ja nicht nur mimisch, sondern auch noch vom Körperbau und der Bewegungsart "anders" und haben oft noch nicht mal einen erkennbaren Schwanzansatz.
Mit "Langschnauzenboxern" hat sie übrigens gar keine Probleme:[youtube]
[/youtube]Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der Hund in dem Video hat allerdings eben einen fast normal langen Fang, einen völlig proportionierten Körperbau, und eine klare, der hündischen Norm entsprechende Körpersprache. Er unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild insgesamt nicht wesentlich von einem Labrador oder Ridgeback oder DKH beispielsweise, von daher wundert mich das nicht so sehr.
Es ist ganz klar so bei Skadi: Je weniger ein Hund fähig ist in der Norm zu kommunizieren, desto mehr Anfangsschwierigkeiten gibt es.
Bei extremen Bart- bzw, Haarträgern ist das übrigens bei Skadi nicht so ausgeprägt. Sie geht auf diese Hunde zwar oft recht vorsichtig zu, aber nie mit so deutlichem Unwohlsein, wie auf Kurzschnauzen.
Mag zum Teil daran liegen, dass sie täglich mit Schnauzer und co. zu tun hat, zum anderen habe ich das Gefühl, dass sie persönlich weniger das Problem hat, mit der Kommunikation die nicht erkennbar ist (also wenn z.B. Haare Fang und Augen verdecken) sondern eher mit den Signalen, die "fälschlich" ausgesendet werden. Wenn ich sie richtig einschätze, ist es besonders das Fixieren und die "krause" Nasenpartie, was sie massiv verunsichert. -
Oh, da hat sich bei mir auch so einges angesammelt...
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Meine Hunde haben nicht so ein Thema mit dem erhobenen Kopf.. Deren Problem ist eher das prollhafte laufen, wie es englische Bulldoggen machen (mir fällt keine bessere Beschreibung als 'prollhafte laufen' ein).
Ich glaube, es ist die Steifheit des Gangs, was so "prollig" rüber kommt.
Und ja, mit dem steifen Gang und der generellen "Unbeholfenheit" dieser Hunde hat Skadi auch echte Probleme.
Wir haben letztens eine englische Bulldogge getroffen. Nur Muskeln - mir, als Mensch, hätte der Hund, hätte er nicht die Nase quasi noch hinter den Augen und einen Schwanz gehabt, optisch echt gut gefallen. Der kam nun aber steif, schnaufend und röchelnd auf uns zu. Skadi ging sofort in beschwichtigendes Verhalten über. Als die Bulldogge dann anfing so komisch rumzuhampeln war es völlig aus, und Skadi begann defensiv zu drohen....was im übrigen die Bulldogge null interessierte.
Ich, als Mensch, hab das Verhalten als Spielaufforderung interpretiert, weil sich der Vorderkörper des Hundes dabei ab und an zu Boden senkte und ich um die eingeschränkte Mimik und Körpersprache solcher Hunde weiß. Ansonsten hätt ich auch nicht gewusst, was ich davon halten hätte sollen. -
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Die Richtung sollte man auch mal betrachten. Vielleicht kommuniziert der "verkrüppelte" Hund ja sauber, aber das Gegenüber liest nicht gut genug?
Das würd ich in unserem Fall ausschließen wollen. Skadi reagiert sehr, sehr feinsinnig auf anderer Hunde (und Leute) Körpersprache und Mimik.
Aber die Frage ist ja eben: KANN ein Kurzgesicht überhaupt sauber kommunizieren?
Ich meine nein. Denn das, was einen Mops, Bully, oder Boxer für uns Menschen niedlich macht (Kulleraugen, runder Kopf, Falten) sendt letzendlich eigentlich Signale, die in der innerartlichen Kommunikation ursprunglich zum Drohen verwendet werden (Fixieren, Faltenwurf des Fangs, Runzeln der Sirn).
Hinzu kommt noch eine "verwaschende" Wirkung:
Wo Nase und Stirn ohnehin dauerhaft runzeln, kann man ein nuanciertes Kommunikationsrunzeln nur noch schwer (oder gar nicht) erkennen.
Wo die Zähne durch Unterbiss ohnehin dauerhaft entblöst sind, ist ein bewusstes Zähne zeigen nur schwer warzunehmen.
Wo ein Blick ohnehin recht starr ist, die Augen von Natur aus sehr weit aufgerissen sind und somit auch starren, geht ein echter fixierender Blick eher unter.
Das heist nicht, dass andere Hunde nicht lernen können, da zu differenzieren. Aber es ist in meinen Augen eindeutig, dass es deutlich schwerer für sie ist. Und für mich auch. -
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Ich habe allerdings mal gehört, das viele Hunde den Ridge beim RR als Bürste fehlinterpretieren; weiß hier jemand was genaueres?
Es gibt hier in der Gegend inzwischen bestimmt 10 Ridgebacks (wenn nicht mehr) und mit keinem hat meine Hündin Probleme - wohlbemerkt, obwohl sie in der Sozialisation nur einen einizgen kennengelernt hat, der eher einen negativen Eindruck hätte hinterlassen müssen, weil er ziemlich unverträglich war.
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Ich kann deine Erfahrungen nur bestätigen.
Ich muss allerdings einräumen, dass ich da nur von meiner Hündin ausgehen kann, denn die sehr viel wert auf eine distanz- und respektvolle, sowie diffenrenzierte körpersprachliche und mimische Kommunikation.
Sie reagiert auf Bulldoggen und Boxer mit sehr kurzem Fang anfangs verhalten bis angstagressiv, im besten Falle gleichgültig, und mit den meisten Hunden dieser Art wird sie auch dann nicht warm, wenn sie merkt, dass sie ihr trotz des starren Glotzens, der steifen Körperhaltung und des oftmals hinzukommenden Röchelns wohl doch nichts böses wollen.
Nach meiner Beobachtung ist es vor allem die Kopfform, die den Ausschlag dabei gibt, wie schnell sie dem Gegenüber vertraut - je kürzer der Fang, je starrer die Mimik, desto unheimlicher ist ihr der Hund. Die Rute scheint da nur unmaßgeblich eine Rolle zu spielen, ich schätze aber, das das Fehlen selber das Ganze nicht besser für sie macht.
Sicher, hätte sie diese Hunde im Welpenalter kennen lernen können, wär die Sache vielleicht eine andere... aber woher soll ich Bulli, Mops, Boxer und Co. zum sozialisieren nehmen, wenn sie grad nicht zur Verfügung stehen? Da hab ich wohl einfach Pech gehabt....ändern lässt sich das Ganze nun aber auch nicht mehr... -
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Sicher, dass es sich dabei nicht um einen tschechoslowakischen Wolfshund handelte?
...oder dass er dir einen Bären aufbinden wollte?
Es gibt einige Hunderassen, die einem Wolf wirklich ähnlich sehen, z.B. die beiden Wolfshundarten Sarloos Wolfshund und Tschechoslowakischem Wolfshund oder der Tamaskan... vielleicht wollte nur etwas angeben?
Hier bei uns in der Komune werden zumindest die Wolfhundrassen auch als "gefährlich" eingestuft.
Das Halten von Wildtieren unterliegt aber deutlich strengeren Auflagen und es wäre sicher auch nicht gestattet einen Wolf einzeln und als eine Art Hundersatzt zu halten. Soweit ich weiß, werden sogar Handaufzuchten wieder in Gehegerudel eingegliedert...