wie sieht es denn mit dem jagdtrieb aus?
Beiträge von Lucanouk
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jo, linda...wieder trocken

soll ich rené mal mitnehmen, wenn wir alle weggehen *grins*?also noch mal kurz zum aufwecken. meine hunde freuen sich jeden morgen, mich zu sehen. sobald der wecker klingelt hab ich lucas nase im bett. aber er wird komplett ignoriert, ich steh auf die hundis laufen um mich herum, machen lustige geräusche etc...geh ich nur auf toilette, leg ich mich danach wieder hin. und meine legen sich dann auch enttäuscht hin ("menno, kein frühstück").
würden sie mich dann weiter nerven, würde ich erst recht nicht aufstehen. ich würde an eurer stelle liegenbleiben, fernsehen usw. aber nur nicht aufstehen, ist doch klar, dass sie euch jeden morgen aus dem bett schmeißen, wenn ihr derart drauf reagiert, oder?
wenn ich aufstehe mach ich sowieso immer erst einmal mein ding, bevor ich mich den hunden zuwende. jetzt z.b. sitze ich am computer, esse ein sojajoghurteis und schreibe. und sie waren heute noch nicht draußen udn haben auch noch nicht gefressen, ich böse hundemama. ich muss dazu sagen, dass meine hunde auch sehr lange aushalten, warum auch immer.
ich entscheide, wann hier aktion ist, nicht meine hunde!
wenn gefiept und gemeldet wird, schau ich immer, was los ist. wenn aber nix ist, geh ich unverzüglich ins bett und weise auch meinen hunden ihren platz zu.
zum weggehen: freitags z.b. geh ich sehr selten weg, eben weil die hunde schon so lang alleine waren. und wenn dann eben auch wieder seeeeeeeeehr spät, damit ich zwischendurch auch ne weile zu hause war

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ich hab es im gefühl....du hast geschrieben, du versuchst es zu ignorieren...und genau das ist das problem

ich ignorier meine hunde wirklich komplett, wenn ich aufstehe. dadurch wissen sie, dass ich bestimme, wann aktion ist.
wenn sie wirklich ein problem haben, merke ich das.
anouk hatte ein mal nachts durchfall. da ist sie im raum herumgerannt und hat mit den zähnen geklappert. ich bin sofort mit ihr raus. das ganze hat sich in dieser nacht noch zwei mal wiederholt. am nächten tag wra nix mehr. aber in der nächsten nacht meldete sie sich wieder. ich also aufgestanden, die schlafzimmertür geöfnnet...und wat macht der hund? rennt erst einmal im affenzahn richtung küche statt zur wohnungstür. die hab ich sofort in ihr bett verfrachtet und absolut ignoriert. das ding hat sie sich nicht mehr geleistet.
meine hunde wissen mittlerweile, dass ich für sie da bin, wenn es brennt. aber verarschen lass ich mich deswegen ncoh lang nicht von ihnen.
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wie alt ist denn dein hund ?
OT:linda, noch wach?
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ich habe zwei sehr aktive hunde und trotzdem gehe ich am wochenende weg, wenn ich das will. dann gibt es vorher eine schöne große runde und wenn ich dann wiederkomme eine pipirunde und frühstück für die dogs. und dann wird einfach geschlafen. und auch wenn die beiden aktiv sind, haben sie mich nicht aus dem bett zu schmeißen, da bekämen sie wirklich großen ärger :devil:
und dann schlafen sie eben, bis ich wach werde. würden sie das nicht machen, würde ich sie eiskalt aus dem schlafzimmer verbannen, schließlich haben sie mich nicht zu wecken.
ich hatte das, als ich mit barfen anfing: "uiii, mama! fleisch taut auf, werd schnell wach und komm in die küche..."
grrrr........das haben sie sich seeeeeeeeeeeeeehr schnell wieder abgewöhnt!
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wenn anouk frei läuft, brauch ich mir keine sorgen machen: sie interessiert sich eigentlich nicht so sehr für fremde menschen und läuft von sich aus einen bogen. luca mach ich auf jeden fall immer ran, es kann sein, dass er an zehn leuten vorbeigeht und den elften stellt und verbellt. das darf auf keinen fall passieren. und da ich mich nicht darauf verlassen kann, bleibt er in solchen momenten online.
ich frage mich sehr oft, ob das anders gewesen wär, wenn ich ihn von klein auf gehabt hätte.
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ich hab mich heimlich angeschlichen und ihr den kong vor die füße geschmissen, als anouk wieder stiebitzt hatte. ich habe absichtlich mit essen gefüllte schüsseln auf den boden gestellt und ein tabu gesetzt - und das auch durchgesetzt, als ich aus dem raum war: indem ich sehr aufmerksam zuhörte, ob da irgendwer schlabbert, um dann in den raum zu eilen.
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bin auch bei petra
im einzeltraining...das problem ist allerdings, dass die allgemeine verträglichkeit eben auch sehr stark von der sozialisation abhängt und nicht zuletzt vom individuum an sich.deswegen ist das aushängeschild "verträglich" an sich nicht immer so richtig.
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ich denke, wie schon viele geschrieben haben hängt die verträglichkeit zu einem großen maß von der sozialisation des hundes ab. allerdings gibt es noch mindestens drei andere wichtige faktoren, die es zu bedenken gibt:
- die natürliche individualdistanz
- die reizschwelle und
- die ursprüngliche aufgabe des hundesindividualdistanz ist nicht nur erlernt, sondern auch rassetypisch vererbt. ein akita inu wird eine ganz andere individualdistanz einfordern, als ein labrador retriever. und dann wird es viel schneller zwischen den hunden knallen, als man denkt.
und wenn dann noch eine sehr neidrige reizschwelle hinzukommt, kann es auch sehr, sehr schnell viel heftiger knallen.
während einige rassen, wie z.b. auch der beagle auf sozialverträglichkeit hin gezüchtet wurden, war das zuchtziel anderer rassen, wie z.b. dem kuvazs herden zu beschützen und gegenüber jedem eindingling zu verteidigen. das sollte man sich immer vor augen halten. ich denke, wenn man nach einem verträglichen hund, der eine geringe individualdistanz fordert und dessen ursprüngliche aufgabe die zusammenarbeit mit anderen hunden war, kann man sich schon allgemein bei meutehunden umsehen. sie sidn bei guter sozialisation verträgliche und freundliche hunde. allerdings muss man sich bei ihnen auf ganz andere probleme einstellen: denn genau diese hunde sind meistens jagdhunde, meutehunde. und somit ergeben sich ganz neue alltagsprobleme mit solch einem hund. was hinzu kommt: gerade hunde, die sehr verträglich sind, neigen dazu bei einer nicht souveränen führung, sich noch viel stärker am zweithund zu orientieren, als eigenbrödler. logischerweise, denn dafür sind sie gezüchtet.
ich denke, es ist wichtig zu wissen, was einen sozialverträglichen hund ausmacht und sich mit diesem wissen im kopf die elterntiere und das haus verschiedener züchter sehr genau anzusehen. dabei sind betsimmte rassen sicherlich verträglicher als andere, ohne frage. jedoch sollte manb sich immer das individuum an sich ansehen, um ein urteil fällen zu können.
einen ganz anderen aspekt finde ich viel wichtiger, wenn es um mehrhundhaltung geht:
dani, wenn mehrere sozialverträgliche hunde´zusammenleben, kann es passieren, dass diese auf einmal überheit keinen fremdhundekontakt mehr wünschen und sich gegenüber anderen hunden gar nicht mehr so freundlich verhalten. das kann möglicherweise sehr viel mehraufwand beinhalten, als man denkt. das sollte man immer bedenken.btw: bist du jetzt eigentlich bei petra im welpenkurs?
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frühstück: hähnchenklein mit gemüsepampe (leipziger allerlei, mischgemüse mit mais, spinat, italienische kräuter, salbei, geraspelte möhren, himbeeren, äpfel, salat, sellerie, lunderlandrübenflocken, biotin, kräutermix, lein- und rapsöl, ein bissel reis und hafer)
abendbrot: schlund mit innereienmix (niere, putenmägen, putenherzen)
mann, fanden die das, wie immer, lecker.