Beiträge von Lucanouk

    es geht mir nicht darum, dass ich es schlimm finde, dass meine jagdhunde töten wollen und eine maus ins beuteschema passt - das aktzeptiere ich und es ist auch typisch hund. ins beuteschema passen viele andere tierarten auch und einige von ihnen sind ebenfalls in großer zahl vorhanden.

    doch seinen hund dazu zu animieren, tiere zu töten und liegen zu lassen kann ich nicht verstehen.

    egal, welche tiere das sind, das ist einfach ein tod, der den zweck überleben zu sichern nicht erfüllt.

    wenn die mäuse wirklich einen teil der tagesration des hundes darstellen sieht das schon ganz anders aus. denn ob der hund hier bei mir seine barf-mahlzeit erhält oder sie sich selbst besorgt macht ja wirklich keinen unterschied, solange das tier nicht gequält wird. das sehe ich dann allerdings auch bei anderen tierarten in der theorie so, so lange der hund das frisst, was er in sekunden erlegt, ist es ja eigentlich nicht verwerflich.
    da würden einge jetzt widersprechen, weil ihnen großwild viel näher steht als die kleine maus.

    aber einen unterschied macht es eigentlich nicht.
    keine angst, meine tiere dürfen weder das eine noch das andere töten.

    allerdings gibt es hier wieder den krankheits-aspekt, leptospirose und bandwürmer, sowie giardien. und diese krankheiten machen mäuse eigentlich nicht zu einer gesunden beute.

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    Was ist so schlimm daran, wenn Hund eine Maus erwischt??? Ich habe Blanca drauf trainiert, das sie sie dann bringt und nicht frisst. Wir haben hier ne regelrechte Mäuseplage in der Feldmarkt. Blanca freut sich auch tierisch, wenn sie eine Maus fängt, ist aber wieder gut zu beruhigen. Und wenn wir mal einen Hasen sehen, ruf ich:"Wo ist die Maus??!!!!" Und Blanca ist der Hase egal.

    nicht beabsichtig??? jaaa...neee...is...klar... :hust:

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    Wir habt ihr das denn gemacht, als ihr euren Hunden das buddeln abgewöhnt habt?

    warum das buddeln abgewöhnen??? meine hunde dürfen buddeln, das machen sie auch häufig. sie dürfen nur keine mäuse ausbuddeln. ich kann anouk von jedem loch wegrufen - ohne leckerlie. aber von wild könnte ich sie niemals abrufen, bis jezt jedenfalls ncoh nicht.

    für das gejagte tier gibt es keinen unterschied, ob es sich dabei um wild oder "schädling" handelt. beides sind menschengemachte begriffe, die aber nicht das leid des opfers schmälern.
    ich finde es unverantwortlich einen hund nur zum spaß mäuse killen zu lassen, anders wäre es, wenn er diese dann auch wirklich frisst.

    einfach töten und liegen lassen und das auch noch beabsichtigt ist einfach nur tierquälerei. und ja, ich habe so eine mäusebegeisterte hündin zu hause. ich lasse sie im boden herumwühlen, aber nach mäusen darf sie nicht graben. allerdings würde sie diese auch mit einem haps fressen und nicht einfach liegen lassen.

    mensch ein dackelchen...das finde ich toll! doof, wie das mit der orga gelaufen ist, ich hoffe du findest bald deinen traumhund.
    eine sache liegt mir dabei am herzen:

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    Vielleicht kriegen Beide noch ne Beschäftigung (Kong oder so), dann sollte das doch klappen.

    ich würde niemals zwei hunde mit futter alleine lassen. bitte mach das nicht! selbst hunde, die sich abgöttisch lieben können bei vorhanden ressourcen richtig aufeinander abgehen...und hunde, die sich ncoh gar nciht kennen erst recht.

    ich finde ihre einstellung nicht o.k. ich denke, dass sich beides miteinander ergänzt. je nach krankheit kann man es immer erst mit sanfteren methoden versuchen, um dann letztendlich schulmedizinisch einzugreifen, falls alles andere nicht funktioniert. warum ist es egoismus, dem hund medikamentös zu helfen? jedes lebewesen möchte (über)leben und so liegt es auch in der natur des hundes leben zu wollen. jedenfalls solange der hund noch zeigt, dass er leben möchte. spätestens wenn der hund mal operiert werden muss, wird es schwierig. einen kreuzbandriss kann man nun einmal nicht homöopathisch behandeln.

    ich finde es egoistisch nicht über seinen eigenen tellerrand schauen zu wollen und ein tier lieber umzubringen, als etwas neues auszuprobieren.

    wenn es danach geht, müsste man den hund immer einschläfern, sobald eine op ansteht bzw. antibiotika/andere medis gebraucht wird, also kommt der tod bei:

    - einer sehr heftigen gebärmuttervereiterung
    - einem fremdkörper, der einen abzess auslöst (also hätte luca eigentlich schon eingeschläfert werden sollen, wenn man es so machen würde)
    - einem kreuzbandriss
    - parvovirus
    - einer sehr starken und gefährlichen bissverletzung
    - einer kastration aufgrund von mammatumoren bzw. deren entferung
    - einer magendrehung
    - einer kniescheiben-op bei einer patelleluxation
    - zahnsteinentferung!!!
    -usw. usw.

    finde ich wirklich sehr heftig!

    @running: gut, dass du noch mal reingeschrieben hast, dass du deine hunde an die leine nimmst bei angeleinten hunden. das finde ich super. :gut: ich fidne aber auch, dass ein im fuß gehender hund nicht gerade signalisiert, dass kontakt gewünscht ist.

    allerdings habe ich noch niemals einen wirklich ernstkampf an der leine erlebt, weil ich das wirklich zu verhindern weiß. aber im freilauf hatte ich früher, ganz am anfang mit luca ein paar situationen, die in sekundenschnelle gekippt sind. und das, obwohl wir hh uns abgesprochen hatten ;)

    und das waren leider wirklich ernstkämpfe.

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    Dann lieber die Ohren abbeißen lassen oder wie? kopfnuss

    nein, aber fachgerecht dazwischen gehen: beide halter nehmen ihre hunde an den hinterbeinen ohne zu ziehen und in dem moment, in dem die hunde nachbeißen wollen werden sie auseinander gezogen. wenn du nur ziehst, reißt du dem anderen hund was raus, das ist so in diesem fall.

    was auch geht ist in diesem fall strangulation, damit der hund loslässt. verbissene hunde kannst du nicht einfach auseinander ziehen. klar, kämpfende hunde, die sich nicht verbissen haben schon.

    ich gehe dazwischen, aber meistens bevor es eskaliert.

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    Wenn man seinen Hund kennt und weiß, dass dieser problemlos frei laufen kann und mit anderen unangeleinten Hunden Kontakt hat, muss man damit rechnen.

    du kennst dann aber noch lange die anderen hunde nicht. die könnte man kennen lernen, indem man erst einmal angeleint ein stückchen geht und dann weitergeht.

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    Wie hast du das dann am Anfang in der Hundegruppe geregelt???
    Diese Hunde mussten sich doch auch erst kennenlernen, oder?
    Warum dürfen sie denn keine neuen Freundschaften schließen, wenn sie es doch in eurer Gruppe auch geschafft haben?

    ich habe mit den hh, während wir uns mit angeleinten hunden gegenüber standen die telefonnummern ausgetauscht. wir sind ein stückchen gemeinsam angeleint gegangen.
    dann haben wir uns ohne rudel getroffen, mit den einzelnen hunden. luca bekommt bei neu-kontakten einen mk drauf, zur sicherheit. bei anouk lasse ich es mehr laufen. wir haben abgesprochen, auf was wir achten müssen, damit es klappt. wir sind erst einzeln gegangen, dann mit luca und anouk gemeinsam. dann mit den hunden von freunden...und so dürfen meine hunde imemr wieder neue kontakte schließen, eben erst einmal ohne rudeldynamik.

    aber eben nicht einfach so ungeplant...das geht definitiv gefährlich schief!