Beiträge von Lucanouk

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    Wieso was tust Du? Zugucken? und warten bis aus der Drohung n Zuschnappen wird?

    nee...ganz sicher nicht :roll:

    sondern in dem falle für deeskalation sorgen und später gemeinsam mit meinem kind und hund das tauschen üben.

    es ging mir um die frage, wie sich das "verbieten" gestalten sollte...

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    Mädel, komm aus den Puschen, du kannst das schaffen! Du musst es nur wollen!


    @aussimausi: tut mir leid, aber das, was du hier schreibst empfinde ich als absolut unverantwortlich. genau dieser satz zeigt, dass du dich mit der materie gar nicht auskennst. das ist ja so, als ob man einem suizidgefährdeten sagt, dass das leben schön sei. oder einem legasteniker, dass er ganz locker journalist für die zeitung wird...es muss es nur wollen...oder einem kleinkind von 1,5 jahren, dass es sich doch bitte alleine anziehen solle, es muss es nur wollen.

    manchmal hat das weniger mit wollen, als temporär mit können zu tun. manchmal gibt es barrieren, die man nicht in so kurzer zeit überwinden kann.
    manchmal überwindet man die barrieren, aber dafür braucht man zeit, reife, hilfe, ruhe und die auseinandersetzung mit sich selbst.
    nicht die auseinandersetzung mit einem welpen.

    hier schreiben einige menschen, die mit menschen arbeiten, die in einer ähnlichen lage sind, die sich wirklich mit den hochs und tiefs von depressionen auskennen. hier schreiben teilweise betroffene, die nun etwas älter geworden und wege gefunden haben, mit ihrer krankheit umzugehen.

    ein hund ist kein therapiemittel, keinesfalls. nur, wenn das kleine hundeleben und die kleine hundepsyche nicht in der verantwortung des depressiven menschen liegt.

    und hier schreiben einige, die mit hunden gearbeitet haben, die aus der amtlichen verwahrung kommen...glaubst du, dass die ganzen beschlagnahmten hunde leuten gehörten, die bösartig sind???? denkst du,d ass menschen, die ihre tiere oder auch kinder vernachlässigen von natur aus gemein sind??? vernachlässigung von hunden/kindern etc. ist häufig eine folge von absoluter überforderung. genauso sieht es bei gewalt aus.

    ich kenne selbst einige menschen, die heftige psychische probleme haben. ich habe leider auch vor ein paar tagen auf den berliner tierheim-seiten eine hündin wiedergefunden, die einem mädchen gehörte, das ich flüchtig kannte. dieses mädel litt am borderline-syndrom und leider konnte sie sich nicht einschätzen. ihr hund war ihre stütze, dann kam noch ein zweiter dazu. und nun hat sie beide weggegeben und das obwohl ihre hündin keine probleme machte. sie selber war einfach total überfordert.

    die hündin ist nun leider kein junger hüpfer mehr und sitzt im tierheim. als junghund wurde sie von der halterin im affekt gequält. es tat ihr unbeschreiblich leid, aber sie tat es immer wieder. dabei wurde sie teilweise gewürgt usw. will hier nicht alles ausbreiten.

    und ich bin erzieherin, habe auch schon im jugendbereich gearbeitet. es ist richtig den leuten eine aufgabe zu geben, die man ihnen zutrauen kann. damit sie daran wachsen können. es wäre falsch, sie von allem abzuschirmen! da gebe ich dir recht.

    aber es ist falsch, menschen zu überfordern, denn daran wächst du nicht, daran gehst du zugrunde! und in diesem welpe geht der welpe mit.

    und das wäre schrecklich!

    havigirl,

    ich finde es sehr gut, dass du so ehrlich über deine situation reflektieren kannst. ich denke auch nicht, dass du normale zweifelphasen durchlebst, sondern auch ich glaube, dass der welpenkauf an sich aufgezeigt hast, dass du gerade ein größeres problem beheben musst.
    und diesem problem musst du dich zuwenden.

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    Ich vermute, dass hinter dem Welpenkauf, wieder etwas zum vorschein kommt, was ich nicht anders hätte zeigen können. So doof das klingen mag, aber bei psych. Sachen ist das oft so. :( auch wenn es hier um ein Lebewesen geht und ich das bestimmt nicht mit absicht machen wollte!!

    und genau deshalb denke ich, dass du deinem hund eine chance auf ein neues heim geben musst. so ein kleiner hund ist noch ein baby und braucht unterstützung. als hh musst du stark für einen hund sein, nicht andersrum. das kannst du zur zeit einfach nicht und das ist auch logisch. wie kannst du für jemand anderen stark sein, wenn du es nicht für dich sein kannst? die situation tut weder dir noch dem hund gut.

    denn er braucht zuwendung, liebe, geduld und konsequenz.
    bevor man verantwortung für ein anderes lebewesen übernimmt, muss man erst einmal für sich selbst verantwortlich sein können.

    vielleicht kannst du ja im ortstierheim aktiv werden, dich im tierschutz für hunde stark machen. damit würdest du eine wundervolle aufgabe bekommen, der du auch gerecht werden kannst.
    ich denke, das wäre eine aufgabe, an der du wachsen kannst, ohne eine anderes lebwesen eventuell zu verletzen.
    und ich glaube, dass du das schaffen wirst.

    liebe foris,
    es sollte hier nicht darum gehen, der ts mut zuzusprechen, damit sie den welpen behält...damit sie anderen zweiflern beweisen kann, dass sie das kann.

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    Im inneren weis die TS sicherlich, dass sie es schaffen kann, jetzt muss sie es nur noch allen, die nicht an sie glauben und Zweifel haben und vor allem sich selbst beweisen!

    das ist doch fatal, was hier alles geschrieben wird!!! wie kann man jemanden in dem glauben darin unterstützen, dass es gut wäre, anderen auf kosten eines anderen lebwesens zu beweisen, welche fähigkeiten man hat.

    etwas beweisen zu wollen ist kein guter ratgeber, wenn es um ein lebewesen geht. da sollte es in erster linie um bedingungslose liebe gehen.

    schaut euch doch mal die posts an:

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    An diesem Abend brannte sich in meinem Kopf der Gedanke ein: "Ich will ein eigener Hund, der genauso ist und den ihc erziehen kann usw.". Nein, ich will ein kleiner süßer Welpe, dann kann ich alles so machen wie ich es möchte und niemand redet mir hinein".

    hier geht es der ts darum unabhängigkeit zu erlangen, etwas "für sich haben zu wollen". es gibt junge mädchen, die aus diesem grunde schwanger werden. auf diese art und weise und mit diesem grundgedanken kann man keine verantwortung für ein anderes hilfloses lebewesen übernehmen.

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    Einerseits machte es mich "wütend", dass meine ganzen Kleider voller Haare waren und es muffelte

    da läuten bei mir alle alarmglocken, ein leben mit hund besteht ja quasi aus haaren, dreck und schlechtem wetter.

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    Ich "überspielte" vor meinen Eltern "die Wahrheit". Die fremden Leute an der Raststätte lachte und freuden sich über die kleine. Ich freude mich natürlich auch. Anerkennung zu bekommen. Ansonsten hätte mich wahrscheinlich keiner angeschaut bzw. angelacht usw. Man kam sich "beliebt" vor.

    und genau hier beschreibt havigirl sehr ehrlich und direkt, warum sie einen hund möchte: es geht hier ganz deutlich um anerkennung, nicht um den hund selbst. es geht darum, gesehen und bemerkt zu werden, nicht darum einem neuen lebewesen eine chance zu geben.

    und das kann niemals eine vorraussetzung für ein leben mit hund sein: ein hund bedeutet verantwortung.

    havigirl, ich finde es toll, dass du jetzt so ehrlich mit dir selbst bist. bitte suche dir wirklich professionelle hilfe, vielleicht sogar eine tagesklinik. es gibt menschen, die dir wirklich helfen können. dieser kleine welpe braucht selbst hilfe. gib ihm diese in einem neuen heim. und vergiss darüber nicht dich selbst.

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    Ich will die kleine hierhaben, weil sie so süß mit ihren Augen schaut und so weiches Fell hat und mich ablenkt und ich nicht nur vor dem PC sitze.
    Was ich mich dabei die ganze Zeit frage, reicht das aus ???

    das reicht leider bei weitem nicht aus. aber es könnte eine basis für das helfen im tierheim sein, denn dort brauchen die jede helfende hand.

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    Was ist mein Problem ? Wird es noch besser ? Soll ich meine "ängste, sorgen, negative gedanken, freudlosigkeit" ignorieren und so tun als würde ich mich freuen und einfach mich mit ihr beschäftigten, weiter informieren..oder wäre das falsch ??!

    das wäre falsch, denn es ist nicht das, was du oder dein hundekind brauchst.

    dein hundekind braucht ein sicheres zu hause und brauchst wirklich hilfe.

    ich wünsche dir viel erfolg und kraft.

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    Ich kenne Malis die sind super Umweltsicher, ich war mit einer Maline in Hamburg auf ner Messe zur Vorführung, neben uns haben sich 2 Hunde gekloppt hat sie völlig kalt gelassen.

    das ist super...leider kommt es gerade beim thema umweltsicherheit extrem auf die erste sozialisationsphase an. und ein mali, der nciht generaliesieren kann ist um einiges heftiger als z.b. ein kurzhaarcollie, der das nicht kann ;)

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    Ja sie wollen gearbeitet werden, ja sie haben Schutz und Wachtrieb, ja sie müssen Ruhe lernen. Aber denoch sind es halt Normale Hunde.

    natürlich sind es hunde, aber eben auch spezialisten. und das sollte man nicht nicht unter den tisch kehren. und sie sind wahre stimmungsbarometer und damit eher nicht das gelbe vom ei als zweithund mit einem beagle-gefährten, der alle kloppihunde magisch anzieht und einer deshalb zu recht bei hundebegegnungen verunsicherten besitzerin.
    in einer solchen situation würde der mali sehr schnell klar sagen: ich übernehm das mal, kannst die reste vom anderen hund zusammenfegen.

    und damit ist entspanntes spazierengehen eher schwierig.

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    Also ich finde diese beiden Rassen ganz superklasse, aber ich glaube die passen gerade nicht in mein Leben. Vielleicht wenn die Kinder mal groß sind und ich mehr Zeit habe und dann auch vereinsmässig Hundesport machen kann.

    find ich ne super einstellung :gut:

    übrigens bin ich noch nicht in nem hv, mein wirklich sehr triebiger malimix ist trotzdem halbwegs ausgelastet ;) aber wir machen trotzdem viel hundesport.

    ich habe das gefühl, dass einige hunde einfach auch keine ruhe gelernt haben.

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    Hach Marika, genauso hab ich mir das gedacht lachtot Du hast das schön beschrieben und ich denke du hast recht dass es so enden wird.

    wie gesagt, ich kann da aus erfahrung sprechen, hab ja einen windi-bracken-straßenköter-mix und einen mali-podenco-mix...

    und wenn meine hündin sagt, dass ein anderer hund scheiße ist, möchte er das sehr gerne für sie klären. darf er natürlich nicht.

    malis sind ja auch sehr leicht beeinflussbar in ihrer reizlage (im hochputschenden sinne).

    typische malisituation:

    wir treffen im wald ne fila-brasiliano-hündin. die gute war läufig...luca war hellauf begeistert und setzte sein hübsches imponiergesicht auf, wedelte im kreis und machte seine stärksten aufwartungen.

    zwei kleinen hunden aus unserer gruppe passte die fila-hündin ganz und gar nicht in den kram und sie fingen an zu bellen.

    in sekundenschnelle wurde aus dem herzchen-gesicht ein knurrendes zähnefletschen und herr mali wollte nach vorne gehen. er wurde sofort weggezogen.

    ich denke, dalmi, labbi und kurzhaarcollie wären passende hunde. sie sind sportlich, pfiffig und, wenn sie gut erzogen sind, angenehme begleiter.

    du möchtest einen sportlichen begleiter, der mit deinen kindern gut klarkommt und in dein leben passt.

    diese vorraussetzungen erfüllen dalmi, labbi und collie bei guter führung definitiv, der mali scheidet hier meiner meinung nach komplett aus: sehr hoher schutztrieb, hohe triebstärke, geringe reizschwelle und letztendlich auch der riesige arbeitswille machen diese rasse aus. zusätzlich dazu sind es hunde, die sich im allgemeinen in konfliktsituationen eher nicht zurück ziehen.

    gerade malis (und da kann ich aus persönlicher erfahrung sprechen) übernehmen stimmungen des hundeführers exakt. in deinem anderen thread hast du geschrieben, dass du mittlerweile sehr unsicher bei hundebegegnungen geworden bist. bist du bei einem solchen hund auch nur minimal aufgeregt, geht dre ab wie ne rakete. diese unsicherheit kombiniert mit deinem beaglechen, das auch noch immer wieder opfer wird, würde mit nem mali zum absoluten supergau werden:

    du gehst mit deinen beiden hunden spazieren beaglechen und mali sind ein eingeschweistes team. am horizont erscheint ein anderer hund, ein labrador, prollt ein bisschen. mali fixiert sofort, beaglechen schaut den mail an ("hilf mir, ich hab angst!"). der mali kommuniziert ganz klar: "den mach ich platt für dich, falls der sich uns nähert."

    labrador kommt, du wirst hektisch, mali macht den platt , beaglechen heizt die situation lautstark an....hinzu kommt, dass viele malis nicht wirklich fähig sind, einen hund rein körpersprachlich zu vertreiben. das liegt oftmals daran, dass malis erstens superschnell schalten und dem anderen hund keine zeit zur reaktion lassen und das sie zweitens, einmal hochgeputscht, nicht mehr runter kommen. sprich: du wirst dann damit beschäftigt sein, deinen hund permanent zu sichern (und das, wenn diese erfahrungen ein- zweimal gelaufen sind auch nicht nur bei aggressiven anderen hunden; nein, auch bei aufdringlichen, wilden, fröhlichen, stressigen, lauten...vielleicht bei allen hunden) und deinen anderen zu beschützen.

    hinzu kommt, dass malis auch mal im übersprung in einer sehr hektischen situation den eigenen hundekumpel packen, einfach, wiel er im weg ist...oder die kinder, die gerade sehr ungünstig stehen.

    dein beaglechen wird unterstützt durch den sowieso-überall-gefahren-sehenden mali entweder zu nem echten superschisser, der immer den mali vorschickt oder zu nem lauten mitstreiter.

    und dann gehst du mit nem absolut unverträglichen hundeteam durch deinen ort.

    jetzt kannst du deinen hund beschützen, mit einem solchen hund musst du, wenn du unsicherheiten zeigst, auch das umfeld schützen.

    ich denke, dass ein hund mit einem so starken schutztrieb und arbeitswillen absolut kontraproduktiv in deiner situation ist.

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    Stiftung Warentest testet das Futter natürlich auch auf den Gehalt von wichtigen Spurenelementen und Vitaminen. Dafür sitzen auch entsprechende Fachexperten mit im Team.

    Du kannst also schon darauf schließen, dass Futterhersteller, die in den letzten Jahren konstant gut Testergebnisse haben, keine schlechte Produkte herstellen.

    die produkte, die bei stiftung wahrentest gut abgeschnitten haben waren welche, die die vitamine klar deklariert hatten. und genau dieser vitamingehalt wurde überprüft. ein futter, das aufgrund der gesunden inhaltsstoffe weitesgehend ohne künstliche vitamien auskommt schneidet bei diesem test sehr schlecht ab, da nur künstliche vitaminzugaben deklariert werden müssen.

    weiterhin wurde die herkunft von vitaminen, proteinen und mineralstoffen nicht unter die lupe genommen. so schnitten eben auch futtersorten gut ab, die zwar einen ausreichenden rohproteingehalt aufweisen können, bei denen aber die verwertbarkeit dieser proteine nicht gegeben ist, aufgrund von minderwertigen billigen bezugsquellen (horn, krallen, haare...alles rohprotein, alles unverwertbar).

    denn verwertbarkeit, verdaulichkeit spielte bei stiftung wahrentest keine rolle. qualität ebenfalls nicht. fleischanteil ist auch egal.

    wichtig war nur:

    - wieviel vitamine sind drin? sind sie ausreichend? (egal war hier: woher kommen diese? sind sie künstl. zugesetzt? sind sie schädlich? sind e-stoffe mit bei?)

    - ist ausreichend rohprotein enthalten? (egal war hier: ist es überhaupt verwertbar/gesund?)

    der anteil an getreide, allergenen stoffen, der fleischanteil, die qualität der zusammensetzung waren leider hier ohne bedeutung. :/

    das mit der taille ist aber auch so ne sache: anouk z.b. hat einen sehr schmalen brustkorb. dadurch setzt sich dieser nicht allzu stark von der taille ab. hinzu kommt, dass sie an der hüfte bzw. auch in der taille stark bemuskelt ist. da sitzen bei ihr richtige pakete. und dadurch sieht sie von oben gesehen auch gerade aus (sogar ein bisschen wurstelig), eine taille ist in dem sinne nicht erkennbar (eben weil sich dort sehr viele muskeln befinden und ihr brustkorb nicht nach außen steht). würde ich jetzt ein bild von oben reinstellen, würde sie auch merkwürdig aussehen. und das obwohl man bei ihr die rippen durchschimmern sieht...und sie von der seite betrachtet unter diesen besagten pakten in den flanken regelrecht einfällt.

    bei luca wird es noch schwieriger mit der ganzen unterwolle.

    wie gesagt, auf eingestellte bilder kann man nicht allzuviel geben. eigentlich muss man die hunde in natura anschauen.