Beiträge von Lucanouk

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    Hast du eigentlich das Buch von J. Peden gelesen (sorry, wenn du das schon erwähnt hattest)? Wenn ja, was hältst du davon?

    das buch hab ich gelesen. mein problem auch wieder an dem buch ist die nicht neutrale haltung. es fehlen auch wieder fakten, wissenschaft etc.

    ich mag keinen dogmatismus. ich mag peta nicht, finde diese ganze meineungsmacherei nicht sinnvoll. dadurch wirkt es für mich nicht sehr seriös. jedenfalls nicht seriös genug, um die mir anvertrauten lebewesen in die hände dieser theorien zu geben.

    dieses szenario haben wir schon mal in einem anderen thread durchgespielt. wenn man es ernsthaft durchspielen würde, würde die tierindustrie nicht "zack" weg sein, sondern stück für stück verkleinert werden, weil niemals alle menschen auf einmal vegan leben würden. es würde am ehesten erst einmal damit aufgehört werden diese rassen zu züchten. sie würden also langsam aussterben.

    aber im endeffekt glaube ich daran sowieso nicht, weil einfach der großteil der menschen sich nicht im entferntesten mit diesem thema auseinandersetzen möchte.

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    Wieviele Millionen Nutztiere verlieren dann schlagartig ihr Leben?

    das passiert jeden tag, jeden einzelnen tag. und zwar nicht durch veganer. wenn du die wahl hättest auszusterben oder so leben zu müssen, was würdest du wählen?

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    So. X Seiten später... Eoismus, Weltanschauungstheorien, Schließungen von Zoos - das ist alles wieder nicht mehr zum Thema. (Auch, wenn ich persönlich es spannend finde, sollte in Threads das drin sein, was draufsteht - offene Deklaration sozusagen. zwinkern )

    hummel, das problem ist, dass sich dieses thema letztendlich nicht ohne die beleuchtung der hintergründe diskutieren lässt. es wäre so, als ob man beim thema barf das thema "trockenfutter- warum das nicht" außer acht ließe.

    es ist einfach total komplex, die ethische motivation muss eben auch verstanden werden, wenn man hier über eine solche ernährungsweise diskutiert.

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    Einen Hund fleischlos zu ernähren ist aber keine Lösung.

    für mich ist es auch keine lösung, denn die konsequenzen für den hund kann hier leider keiner erahnen. aber ich kann den emotionalen spagat schon irgendwie verstehen.

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    Ich stelle halt einen Hund nicht über eine Kuh, die Katze über das Huhn oder sonstiges.

    ich finde, einen carnivoren mit fleisch zu ernähren hat nichts damit zu tun, ihn über die kuh zu erheben. sondern eher damit was, dass seine verdauung, sein körper, seine organe auf fleisch angewiesen sind.

    sicherlich kann ein hund auch anders überleben, aber ob es seiner gesundheit schadet weiß man einfach nicht...

    ich verstehe deine misere, dreamy. aber dennoch denke ich, dass es ein spiel mit dem feuer ist, seinen hund so stark artfremd zu ernähren. wenn man schon sieht, wie krank hunde von discounterfutter werden und das nicht zuletzt am hohen getreideanteil liegt. amidog z.b. besteht fast nur aus mais...

    ich denke, die tatsache, dass auch hunde vom discounterfutter irgendwie überleben und es sehr wenig fleisch enthält, berechtigt nicht dazu den fleischgehalt auf null zu netzen. so nach dem motto:

    "da ist auch wenig fleisch drin...also brauchen sie keins..."

    ist irgendwie ein worst-case-szenario...

    genau wie die allgemeine artgerecht-thematik. nur weil man hunde eben nicht komplett artgerecht hält (jagen, ganze tiere etc.), rechtfertigt das meiner meinung nach nicht eine komplett künstliche ernährung, besonders, wenn man die folgen einfach nicht erahnen kann.

    ich verstehe wirklich deine bauchschmerzen. aber hunde ernähren sich nun einmal sehr fleischorientiert und man weiß im endeffekt gar nicht, welche stoffe außer den bekannten vitaminen etc. hunden noch fehlen
    könnten. so schlau sind wir menschen wieder mal nicht...

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    Stellt Euch doch der Thematik - Tierleid kann nicht durch den Verzicht auf Fleisch verringert werden, sondern durch einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Fleisch-Ressource.

    känguruh, wieso kann tierleid nicht durch den verzicht auf tierprodukte verhindert werden? nachfrage regelt bekanntlich den markt und je mehr leute auf tierprodukte verzichten, desto weniger wird produziert ;)

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    Warum kauf man sich dann, wenn es für einen so schlimm ist, einen Hund? Das leuchtet mir nicht ein.

    wahrscheinlich, weil man eben die ganzen tierschutzhunde, das ganze elend sieht und irgendwie helfen möchte...so war es bei mir jedenfalls.

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    Und zum Thema, wenn man die veg. Ernährung in Erwägung zieht, sollte man sich keinen Hund holen:

    Wie vermessen kann man sein, all die vielen Hunde auszublenden, die in den Heimen hocken oder, noch schlimmer, tagtäglich in den vielen Tötungsstationen weltweit vergast oder zerquetscht werden?

    genauso ist es...es gibt einfach viele tiere, die auf ein zu hause warten...

    wenn veganer oder vegetarier ihre hunde so ernähren hat das nix mit macht- bzw. machtmissbrauch zu tun. sondern vielmehr damit, dass man einen ausweg aus der tierindustrie-misere sucht.

    viele von euch verdrängen es, dass es tiere in deutschland gibt, die ihr gesamtes kurzes leben lang nur gequält werden. tiere, die in ihrer eigenen scheiße leben. tiere, die verkrüppelt sind und niemand hilft ihnen. tiere, die als gebärmaschinen missbraucht werden, tiere, die niemals das tageslicht sehen dürfen...

    ich würde auch meine hunde nicht vegan ernähren, aber eure art solche menschen, die es eigentlich besser machen wollen niederzumachen find ich wirklich daneben.

    unterstellungen, beleidigungen, polemik, doppelmoral...das bringt hier niemanden weiter.

    veganer/vegetarier, die aus ethischen gründen so leben, versuchen allgemein leid zu vermeiden.

    da fleisch und andere tierische produkte tierisches, menschliches und globales leid verursachen, versucht man einen anderen weg zu finden.

    ich glaube, kein veganer ernährt sein haustier so, weil er eine idiologische unterstützung braucht.

    unterstellungen dieser art finde ich persönlich daneben.

    für viele von euch ist es wahrscheinlich nicht möglich sich vorzustellen, wie es ist, wenn man ein stück fleisch betrachtet und an all das leid denkt, das damit verbunden ist.

    stellt euch einfach für einen kleinen moment vor, dass all diese "nutztiere" kleine kinder wären....vielleicht könnt ihr dann den einen oder anderen hier ein wenig besser verstehen.

    vielmehr möchten leute, wie z.b. dreamy eine möglichkeit finden keine tiere zu quälen auch nicht für ihre haustiere.

    ich verstehe das total, weil mir auch jedes tier, was meine hunde fressen, leid tut.

    jedoch fehlen mir bei dieser futterart wissenschaftliche erkenntnisse bzw. sagt mir mein eigener erfahrungshorizont sehr deutlich, was gesünder für meine hunde ist und was sie nicht vollwertig ernährt.

    das gesundheitsproblem, einfach die tatasache, dass es keine wissenschaftlichen erkenntnisse darüber gibt wie gesund vegane/vegetarische hunde wirklich sind sehe ich als problem an.

    und die tatsache, dass vitamin d, a, b12, taurin und das komplette kalzium künstlich gegeben werden muss. denn mittlerweile ist leider auch für den menschen bewiesen, dass künstliche vitamine nur eine ergänzung darstellen.

    und das sind genau die punkte, an denen ich für mich sage, dass ich keinen hund so ernähren würde.

    ida, ich muss mal sagen, deine beiträge find ich klasse :gut: :gut: :gut:

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    in Risiko für Kinder sind alle Hunde.. Wenn ein kleiner Hund die Pulsschlagader erwischt kann es auch schnell zu ende gehen.. Ein Risiko besteht immer.. Natürlich ist der Rottweiler eine Nummer größer aber hier sehe ich den HH in der Pflicht den Hund entsprechend zu erziehen und die Kinder niemals mit dem Tier alleine zu lassen.. Aber das sollte bei jeder Rasse selbstverständlich sein...

    natürlich ist das erziehungssache. jedoch gibt es rassen, die einfach eher ein problem mit ein- und ausgehendem besuch haben als andere...das liegt daran, dass sie als gebrauchshunde auf wachsamkeit selektiert wurden. aber ich denke auch ein entlebucher besitzt, wenn er erwachsen ist, einen gewissen schutztrieb.