@miras mom: da hast du dir aber ne süße maus eingefangen 
ich hab auch zwei griechen, vielleicht kann ich dir ein wenig helfen.
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Abends wird sie so unruhig, dass sie sich in Rage fiept und gar nicht mehr zur Ruhe kommt. Sie will nur raus aus der Wohnung, rennt von Fenster zu Fenster, steht an der Haustür, an der Terassentür, jammert erbärmlich, frisst schlecht, hechelt und manchmal zittert sie sogar. Gehe ich mit ihr raus wird sie wieder ruhig und geht auch freiwillig wieder mit rein. Drinnen gehts dann sofort von vorne los.
wie es schon beschrieben wurde: die bestätigung erfolgt in dem moment, in dem du mit ihr rausgehst.
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Wenn sie abends dann ganz neben der Spur läuft und hechelt, leine ich sie an und lass sie ablegen.
genau das würde ich persönlich machen und zwar in verbindung mit einem vorherigen spaziergang.
also morgens hund schnappen und rausgehen (aber erst in dem moment die wohnung verlassen, in dem sie ruhig ist). danach auf ihren platz bringen, anleinen, kauknochen geben (bevor sie fiept!!!) und ruhe im karton.
ganz kurz, wo steht ihr platz eigentlich? es ist wichtig, dass sie wirklich ruhe hat.
auf winseln, fiepen und ähnliches bitte nicht einmal mit einem blick eingehen.
sobald sie wirklich ruhig ist (also ernsthaft entspannt), leine so unbemerkt wie möglich lösen und nix machen. kein lob, kein leckerlie, kein blick, einfach gar nix. wirklich gar nix. denn alles andere würde sie eher hochputschen, da bin ich mir sicher. aber bitte nicht, wenn sie noch frisst.
einen moment lang ganz ruhig und entspannt in ihrer nähe stehen bleiben, sie dabei aber auch nicht ansehen.
und dann machste dein ding.
fiept sie wieder: wortlos hingehen, anleinen ohne sie anzuschauen, weggehen.
wichtig ist hierbei: nix sagen. ruhe bewahren, einfach neutral sein.
das ist der grundstein zum alleine-bleiben-training. wenn das klappt und sie gelernt hat unangeleint ruhig zu liegen, kannst du anfangen auch mal türen hinter dir zu schließen.
ich würde keine festen zeiten für gassi und futter nehmen. definitiv nicht. daraus kann sich, gerade bei einem solchen hund ein ganz blöder kreislauf antwickeln.
die innere uhr tickt...wir müssten doch jetzt eigentlich raus...fiep...fiep...
ich würde eher dazu neigen, alles komplett anders zu machen, als sie es kennt.
also klamotten und schuhe anziehen, hundeleine rum und mit nem guten buch ab mit dir auf die couch.
futter zubereiten und auch mal stehen lassen.
den futterbeutel schnappen und zusammen mit einem freund darum zergeln bzw. alleine damit spielen (das macht ihn viel interessanter für deine maus). sieht zwar bescheuert aus, aber naja. du kannst dich richtig austoben mit dem futterbeutel, ganz alleine, sie darf nur zugucken. mach ihn richtig "lebendig".
und du tust so als wär es das tollste spiel. aber sie darf erst einmal nicht mitspielen.
es kann tage dauern, bis sie sich wirklich dafür interessiert. in dieser zeit solltest du sie eventuell aus der hand füttern. aber natürlich sauber trennen. also nicht mit dem futterbeutel herumtoben und dann sofort aus der hand füttern, sondern eben erst ne stunde später eine handfütterungseinlage.
wenn sie vor neugierde fast platzt darf sie mal kurz ran. und dann aufhören, wenn es am schönsten ist.
ich hatte auch so eine ignorante hündin. sie war so lange ignorant, wie ich mich um sie bemüht hatte.
dann habe ich den spieß umgedreht und sie fing an, sich wirklich für mich zu interessieren.
das ist ein bisschen wie in einer guten beziehung: klammert einer und buhlt um den anderen, fühlt dieser sich eventuell eingeengt und wird sich nicht bemühen. zeigt man nun aber ein wenig die kalte schulter, legt der andere los.
schaff dir raum, zeig, dass du eine eigenständige persönlichkeit bist. aus distanz folgt nähe.
schau dir hunde untereinander an: die arrogantesten, ignorantesten hunde sind die, die von allen vergöttert werden. die sind es an denen sich hudne orientieren. und nicht die, die ihnen hinterherwuseln.