Beiträge von Lucanouk

    kent sie die kommandos, die du von ihr verlangst? kann sie sie normalerweise ausführen? auch unter ablenkung?

    falls ja, verlangst du nichts unmögliches von ihr und kannst es auch durchsetzen.

    falls es nicht so ist, bau deine kommandos positiv und klar auf.

    gerade, weil sie in der pubertät ist bin ich der meinung, dass man seine kommandos klar und deutlich durchsetzen sollte. gerade in dieser zeit.

    sei konsequent, sag ihr, was sie tun soll und setz das durch. wenn du ein sitz von ihr verlangst und sie hat es wirklich gelernt (das ist das wichtigste), weiß also, was du von ihr möchtest, dann solltest du das auch durchsetzen.

    wichtig ist hier, dass sie die kommandos kennt.

    dafür brauchst du kein weiteres kommando.

    sei klar und deutlich.

    um auf das bravo-beispiel zurück zu kommen: es ist schon unterschied, ob man einen hund oder einen menschen erzieht. ein mensch sollte irgendwann selbstständig entscheiden, was er tut.
    ein hund kann das dafür erforderliche verantwortunsgefühl nicht entwickeln und muss lernen, dass der mensch am anderen leinen entscheidungsträger ist.

    und gerade in diese entwicklungsphase fragen hunde gerne mal nach, ob die dinge, die man so gelernt hat wirklich noch stimmen.

    und gerade dann solltest du klar sein.

    ich würde in dieser phase wenig neues beibringen und stattdessen dafür sorgen, dass die alten signale sitzen.

    dann überforderst du deinen kindskopp auch nicht.

    hallo sonneneu,

    mach dich nicht verrückt, dein hund ist DEIN hund, hundehaltung ist kein wettbewerb ;)

    weißt du, wenn ich meine hunde an manch anderen messen würde, würde ich schier wahnsinnig werden. ich habe mir das abgewöhnt, weil es nix bringt. und außerdem: selbst der perfekteste hund hat irgendwelche ecken und kanten. z.b. hab ich hier in meiner gegend einen sich-selbst-erziehenden boxerrüden. der guckt sich andere hunde immer erst grundsätzlich von weitem an, ist extrem vorsichtig, kann überall ohne leine laufen, weil er herrchen/frauchen nicht vom knie weicht (das hat er nicht durch der besis erziehung gelernt, sondern im wahrsten sinne des wortes mitgebracht, er war von anfang an so) und kann sogar vom zehnjährigen sohn ausgeführt werden.

    mein rüde mag ihn nicht, weil der boxerkerle leider immer unbewusst fixiert, er bleibt immer mitten auf dem weg stehen und guckt und guckt und guckt....mir war es auch ewig und drei tage lang sehr unangenehm, dass mein rüde diesen kerl nicht so recht mag, bis ich verstanden habe, was dahintersteckt.

    naja, auf jeden fall denken die sicherlich auch einiges negatives von mir :hust:

    in solchen momenten kann es passieren, dass man anfängt zu vergleichen oder sich zu ärgern, weil es so scheint, dass es bei anderen immer hundertprozentig perfekt ist. ist es aber niemals: herr boxer z.b. kann absolut nicht alleine bleiben und kommuniziert sehr missverständlich.

    es ist wie mit allen anderen dingen: niemand ist perfekt, nirgendwo läuft alles glatt, das ist absolut normal. wichtig ist, dass es für dich funktioniert ;)

    Zitat

    . Gesundheit: mein Kleiner hat Durchfall heute nacht und morgens, mittlerweile renne ich nicht mehr sofort zum TA. Aber ich erkenne, was echt nicht gesund ist und das war es nicht. Also TA und jetzt bekommt er Tabletten wegen einer bakteriellen Infektion. Die Reaktion meiner Kollegin, die auch einen Hund hat: "Dein Hund ist aber oft krank!" ich fühle mich prompt schlecht, denke, ich mache was falsch oder sowas.


    hat dein hund sehr oft durchfall? eventuell kann sich dahinter wirklich eine krankheit verbergen bzw, eine unverträglichkeit. das würde ich mal durchchecken.

    Zitat

    Intellligenz: ich beschäftige meinen Hund u.a. mit Suchspielen (einen bestimmten Tannenzapfen markieren, in der Hand reiben, verstecken und er muss ihn im Wald suchen, klappt super, er ist ganz wild auf dieses Spiel und vergisst alles um sich herum; oder seine Spielzeuge verstecken und er muss das genannte in Wohnung oder Büro finden und bringen, klappt fast super - außer, wenn er zu aufgeregt ist, dann kann er nicht mehr unterscheiden, was er suchen sollte und bringt alles nacheinander, hm, aber das schaffen wir auch noch ;-) ), eine andere Hundebesitzerin hat jetzt mit Clicker ein Feuerzeug eingeübt und erklärt mir, dass das ja viel schwieriger wäre und das, was ich mache, wäre pillepalle :-( ich bin dann verletzt, aber warum? Ich bin doch in keinem Konkurrenzkampf???? ärger mich dann über mich selbst, weil ich so fühle :-

    ist doch völlig wurscht, was die frau sagt. hauptsache, es macht euch beiden spaß, oder?

    Zitat

    Sozialverhalten: Meiner ist von klein auf an oft im Rudel unter Aufsicht einer HuSchu, die Trainer finden sein Verhalten vorbildlich. Klar, selbstbewusst, aber auch beschwichtigend, wenn´s angebracht ist. Ich habe nichts zu meckern, dort habe ich auch noch keine Beschwerden bekommen. Aber: im Büro trifft er ab und an auf den Hund meiner Kollegin, der ihn dann mittlerweile böse angeht und es kommt sinngemäß: "Dein Hund ist schuld, weil er der jüngere ist, unkastriert und weniger Freiheiten hat, darum hat mein Hund das sagen und darf das..." finde ich doof und ich platze innerlich! Meiner darf zur Zeit nichts selbst entscheiden, d.h. er muss im Büro auf seinem Platz sein, außer ich gebe ihn frei, spiele mit ihm oder er hat "Freizeit" - das liegt daran, dass er anfing, im Büro den Chef darzustellen und die Kunden lautstark begrüßen zu wollen... - aber warum muss er dann bei Begegnungen im Flur von dem anderen zurecht gewiesen werden? meiner ist doch in unserem Zimmer und macht keinen Mucks? Wenn wir dem anderen begegnen, macht er einen Bogen und wenn´s nicht möglich ist, legt er sich hin und unterwirft sich - ohne, dass er zurechtgewiesen werden muss?

    ich finde nicht, dass du das dulden musst. auch wenn der andere hund älter, größer toller, chefiger, wat weeß ick sein sollte: am chefigsten sollte der mensch am anderen ende der leine sein. und wenn der nicht klar dafür sorgen, dass sein hund deinen in ruhe lässt ist das absolut daneben.

    natürlich kann es sein, dass dein hund irgendein opferbild des anderen hundes bedient oder eben aus wettberbsgründen angegangen wird. aber dann haben die menschen, speziell die halter des anderen hundes das so zu regeln, dass nichts passiert.

    und wenn es hier zu bewegungseinschränkungen kommen sollte, dann durch die menschen und zwar auf BEIDEN seiten. also beide hunde auf ihren platz und gut is.

    lass dich nicht verrückt machen. du hast doch deinen hund nicht, um anderen irgendetwas zu beweisen.

    natürlich lieben die menschen ihre hunde, gerade blinde haben eine besonders intensive beziehung zu ihrem tier. allerdings wird es einem blinden sehr schwer fallen eine leinenaggressionen u.ä. zu händeln.
    eine freundin von mir hat aktuell genau dieses problem: sie wohnt mit ihrem hund im hundebezirk berlin-friedrichshain. ihr hund wurde während des führens zwei mal angegriffen, natürlich nicht so heftig wie der hund im video.
    aber es hat gereicht, um sein verhalten negativ zu verändern.
    deshalb beginnt ihr hund jetzt andere hunde teilweise anzubellen. nun arbeiten wir daran, dass sie eine möglichkeit findet zu erkennen, wann ihr hund sich aufgrund eines artgenossens anspannt. eins ist klar: blocken geht nicht, vorher erkennen, bögen laufen etc. fällt alles aus. sie kann den fremden hund ja nicht einmal sehen. nromalerweise muss ich meinem hund schutz oder ausweichmöglichkeiten bieten, damit sich solche probleme legen. das geht bei einem führhund nicht...eine verzwickte situation. nun lernt sie gerade über die körperliche anspannung ihres hundes die situationen einzuschätzen, ihn notfalls abzubrechen oder weiterzulotsen.

    und da die leute in dem bezirk teilweise null rücksicht nehmen läuft ihr immernoch jeden tag irgendein hund ins geschirr, um ihren hund zu rammeln, zu bedrohen oder zum spielen aufzufordern.
    doch was könnte sie machen, wenn ihr hund heftiger reagieren würde, z.b. mit einem echten angriff?
    wenn ihr hund aufgrund solcher erlebnisse zur gefahr für andere hunde werden würde?
    es gibt einige führhunde, die durch negative erlebnisse problematisch gegenüber menschen/artgenossen geworden sind. was macht man als blinder mit einem solchen hund? auch extrem ängstliches verhalten ist saugefährlich. was ist, wenn der hund jedes mal einen meidebogen über die straße läuft?

    in solch einem fall hat es nichts mit fehlender liebe zu tun, wenn man den hund nicht weiter halten kann.

    die arme frau mit dem blindenführhund. ich habe selbst eine blinde freundin mit führhund und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwierig jetzt das leben dieser frau wird. so ein hundeangriff hat auch folgen für das weitere verhalten des führhundes.
    und der soka-halter: ohne worte. tritt auch noch auf seinen hund ein, während ders ich immer heftiger hineinsteigert...vielleicht wäre der labbi gar nicht so heftige verletzt gewesen, wenn er besonnener reagiert hätte. und dann lässt er die arme frau einfach stehen....

    liebe dogforum-user,

    ich kann eure gefühle bezüglich der posts der userin gut nachvollziehen, jedoch helft ihr niemandem, wenn ihr weiterhin auf der wortwahl der ts herumhackt, ohne verständnis für ihre situation zu zeigen. ich selber kann es in keinster weise nachvollziehen, wie man in einem solchen fall an einschläferung denken kann, denn wenn es danach geht gehört mein hund luca kategorisch eingeschläfert :/

    mir geht das thema dementsprechend ebenso an die nieren wie euch.

    jedoch bin ich selbst, wie die meisten anderen hier im df, eine userin, der sich eingehend über hunde informiert hat, sich fortbildet (teilweise auf seminaren) und zudem noch einen risikokandidaten hier sitzen hat, der kinder nicht nur leicht verletzen würde (wenn luca einmal anfangen würde zu beißen, würde er wohl kein ende finden...)

    viele von euch haben hunde, die risikobehaftete verhaltensweisen gegenüber anderen hunden oder menschen zeigen. und sie arbeiten daran. das ist auch der grund, warum sich einige von euch überhaupt im df aufhalten: um sich auszutauschen über erziehung, probleme, fütterung etc. pp.

    und das ist eben auch der grund, warum man sich selbst ein umfangreicheres wissen anlegt.

    dieses wissen über hündische verhaltensweisen kann man nicht bei jedem hh veraussetzen, das ist nun einmal so. deshalb wäre es wichtig, der ts, falls sie sich noch einmal meldet, ruhig und besonnen entgegen zu kommen.

    alles andere ist kontraproduktiv für den hund.

    Zitat

    Wo liegt bei Euch die Grenze?
    Woran macht man fest, ob gefährlich oder nicht? Am grad der Verletzung? An der "Motivation" des Hundes für den Biss?

    Und - falls möglich - sachliche Antworten weil ich es einfach nur wissen möchte.

    was meinst du mit "grenze"? die grenze für das einschläfern? oder die grenze zum abgeben?

    ich denke, dass ein hund immer dann in gute hände abgegeben werden sollte, wenn die hundehalter aus verschiedenen gründen mit der situation dauerhaft überfordert sind: sei es, weil es keine kurzfristigen managementmöglichkeiten gibt (räumliche trennungsmöglichkeiten, maulkorb etc. pp.), keine finanziellen mittel da sind, um einen trainer zu bezahlen, der besitzer selbst mental so überfordert und verunsichert ist, dass er die nötige erziehungsarbeit nicht leisten kann, wenn es die umstände nciht erlauben (ein heftig offensiv beschädigungsbeißender hund und kleine krabbelkinder, das, was im post beschrieben wurde war kein beschädigungsbeißen) oder wenn kein wille zur veränderung vorhanden ist, z.b. warnzeichen bei hunden anzuerkennen, sich umzustellen.

    ich denke, dass das einschläfern eines hundes nur dann indiziert ist, wenn es einen medizinischen grund dafür gibt, wie z.b. aussetzer mit heftigen bissen aufgrund eines inoperablen gehirntumors, eine schwere, unheilbare erkrankung, die die lebensquälität in einem nicht mehr ertragbarem maß einschränkt.

    ansonsten ist es, meiner meinung nach, nicht gerechtfertigt, außer, wenn es keine möglichkeit gibt einen heftigen beschädigungsbeißer zu vermitteln und er schon jahre im tierheim verbringen musste.


    Zitat

    Ja sorry, aber es ist "nur" ein Hund. Lieber ein toter Hund, als ein totes Kind. :ugly:

    meinst du das ernst, labella?

    solche sätze machen mich ernsthaft traurig. wieso sind hunde ersetzbar, kinder nicht? gruselig, so eine argumentation...sind hunde nicht lebewesen? sind sie nicht individuen? wollen sie weniger leben als menschen?

    ganz objektiv betrachtet, bitte.

    der hund möchte doch genauso leben, wie das kind, oder?

    warum sind menschen mehr wert als hunde?

    die frage ist doch hier: für WEN ist der hund ersetzbar, für WEN ist er weniger wert als das kind? und derjenige, der hier über wert und ersetzbarkeit entscheidet spielt quasi gott.

    für mich sind meine eigenen hunde logischerweise mehr wert als fremde, meine mutter ist mir wichtiger als deine, mein freund ist für mich wichtiger als deiner und hätte ich kinder, wären sie mir wichtiger als die kinder meines gegenübers.

    das ist logisch und nachvollziehbar. aber ich kann aus meiner persönlichen prioritätenliste keine allgemein gültige maxime ableiten. das geht einfach nicht.
    für den hund selbst ist sein leben am wichtigsten. für das kind selbst ist sein leben am wichtigsten.

    es gibt übrigens gesellschaften und völker, in denen auch kinder ersetzbar sind....leider...

    Zitat

    Betrachtet man es so, ist objektiv eigentlich jeder ersetzbar. Subjektiv allerdings nicht, was eigentlich nur an den sozialen Beziehungen liegt.

    das hast du schön geschrieben, lotusliese.

    Zitat

    Elke, die Frage mag jetzt hart klingen - aber stell Dir einfach mal vor, Du müsstest Dich entscheiden, zwischen Deinen Kindern und Hund?????

    Ich bin mir sicher, Du würdest Dich, wenn auch sehr schweren Herzens nicht für den Hund entscheiden. Und somit sind sie auch nicht gleichwertig. Stimmts?

    und da heben wir wieder die subjektive wertigkeit, die nichts mit dem allgemeinen wert eines lebwesens zu tun hat.

    weitergesponnen: mara, was wäre, wenn du zwei kinder hättest. eins davon müsste sterben, wer dürfte deiner meinung nach leben? was ist, wenn entscheiden müssten, ob deine mutter oder dein vater leben darf? dein bester freund oder dein ehemann?

    haben deine entscheidungen irgendeine aussagekraft über den allgemeinen, objektiven wert eines lebewesens?

    Zitat

    Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht. Ihr esst täglich jede Menge Rinder, Schweine, Hühner etc. ohne auch nur ein einziges mal an das Schicksal des armen Tieres zu denken, und wenn es um einen Hund geht, dann geht Ihr auf die Barrikaden und riskiert lieber die Gesundheit und das Leben eines Kindes, als den Hund abzugeben????

    das erste finde ich, ehrlich gesagt, auch selber sehr unverständlich. in dem punkt hast du leider recht. ich kann es auch nicht nachvollziehen, warum man solche unterschiede in der wertigkeit verschiedenem lebens macht.

    und deshalb kann ich deine argumentation, dass menschen mehr wert sind als hunde, ebenso nicht nachvollziehen.

    übrigens: alle haben geraten, den hund abzugeben. es ging den anderen usern nur darum, den hund nicht gleich einzuschläfern.

    “Auschwitz fängt da an, wo einer steht und denkt, es sind ja nur Tiere.” Theodor Adorno

    Zitat


    Es geht nicht ums "Ab können", sondern daran, dass ein Rüffel unangemessen ist, weil - wie gesagt - es war keine Absicht und Fehler macht jeder.

    bei mir bekäme auch kein kind eine ansage, das versehentlich auf den schwanz eines hundes getreten ist.

    es bekäme eine ruhige erklärung, warum es besser aufpassen sollte, dürfte sich beim hund (je nach alter) "entschuldigen" und wir würden gemeinsam den hund "trösten". warum sollte man ein kind "rüffeln", wenn es versehentlich auf den schwanz oder die pfote eines hundes getreten ist?

    ich möchte kinder zum mitgefühl gegenüber mitgeschöpfen erziehen, nicht dazu, dass es sich nicht traut, eine falsche bewegung zu machen.

    Zitat

    Weil es sich um ein VERSEHEN handelte.

    Warum sollte ich ein Kind schimpfen, wenn etwas ohne Absicht passiert? :???: Ungeschickt ist doch jeder mal. Das ist menschlich.

    ungeschickt ist doch jeder mal, das sehe ich ganz genauso.
    ob das nun menschlich ist, wage ich zu bezweifeln.
    das abschnappen im affekt, weil ein tier, das an epilepsie leidet, aus dem schlaf gerissen wurde, ist ebenfalls ein bedauerliches versehen und sicher keine absicht des hundes, oder?

    Zitat

    Da er meinte, sobald draußen ein Mensch kommt der ihr nicht geheuert ist würde sie ihr Familie beschützen wollen.

    ein solch ängstlicher hund wird wohl eher nicht die familie beschützen wollen, sondern am ehesten sich selbst.