Beiträge von Xsara

    Hast du denn etwas Erfahrung mit Hunden?
    Unser Familienhund ist auch schon über 13, und ich bringe ihm immer noch neue Dinge bei. Und auch ein paar Unarten habe ich noch geschafft ihm abzuerziehen. Leider haben wir bei ihm früher auch vieles falsch gemacht.

    Aber wenn du keinerlei Erfahrung in Hundeerziehung hast, würde ich auf jeden Fall eine Hundeschule oder weil es in deinem Fall vor allem häusliche Probleme sind, vielleicht besser einen Hundetrainer zu Hilfe nehmen.

    Es kann vielleicht auch sein, dass sich der Westie sowieso bei euch Zuhause vollkommen anders verhält als in seiner gewohnten Umgebung. Und wenn ihr ihm dann von Anfang an klarmacht, welches Verhalten von ihm unerwünscht ist, klappt das vielleicht.

    Hallo,
    ich betreue auch ab und zu Hunde bei mir Zuhause, teilweise auch mal ein verlängertes Wochenende. Ich denke, eine private, hundeverrückte Betreuungsperson (so wie ich:-)) ist oft besser als jemand professionelles.
    Bei mir ist es zumindest so, dass ich dann zum Beispiel fast das ganze Wochenende für die Hunde opfere und wirklich viel mit ihnen unternehme. Bei einem älteren Hund muss man das natürlich wieder einschränken.
    Und auch bei dem Hund, mit dem ich nur Gassi gehe, fallen die Spaziergänge meist länger aus, als die Stunde, für die ich bezahlt werde.
    Aber ich habe auch keinen eigenen Hund und genieße somit immer die Zeit, die ich mit Hunden verbringen kann.

    Natürlich muss man sich eine Person sehr gründlich aussuchen und man muss ihr dann auch vertrauen können. Ganz sicher kann man sich dann natürlich nie sein, ob sie den Hund wirklich so behandelt, wie man es wünscht und wie es ausgemacht ist. Aber das kann man bei jemandem professionellen auch nicht.

    Wir haben auch eine Flexi (allerdings nicht das "original", sondern die Ferplast Flippy), und wir kommen sehr gut damit klar. Aber unser Hund ist auch schon alt und macht keinen Scheiß an der Leine.
    Ich finde sie praktisch, wenn unsere Dame mal nicht so großen Bock aufs Gassi gehen hat, wenn's dunkel ist, wenn wir z.B. im Urlaub in Gebieten sind, wo Leinenzwang herrscht usw.
    Auch meinen Gassihund hatte ich erst an dieser Leine, das ist manchmal schon einfach entspannender als mit der Schlepp.
    Aber ich behaupte mal von mir, dass ich mit dieser Leine sehr gut umgehen kann. Ich weiß für was der Stoppknopf ist!
    Und meistens rufe ich den Hund erst zu mir oder befehle "halt", bevor ich die Leine dazu benutze.
    Und nie und nemmer lasse ich einen Hund an der Flexi um eine Ecke laufen, ohne zu wissen was danach kommt...
    Oder lasse meinen Hund einfach an der Flexi zu anderen Hunden...

    Ich hasse es auch, wenn mir jemand mit Hund (oft kleinem Hund) an der Flexi entgegen kommt und ich dann meinen Hund kurz zu mir nehme und der andere Hundehalter, dann leider seinen (kleinen) Hund nicht halten kann...
    Das kommt aber auch an normalen Leinen vor...

    Am tollsten: Flexi + Würgehalsband (ohne Stopp, manchmal sogar Stachel) oder sogar Flexi + Halti
    Das schlimmste war mal: Großer Hund am Fahrrad mit Flexi und Stachelwürger... :gott:

    Ich kenne auch Leute, die ihren Welpen von Anfang an an der Flexi laufen lassen und dann auch noch quer über die Straße. Dieser Hund hat bis Leute weder Leinenführigkeit noch das Laufen auf dem Fußweg gelernt...

    Aber für bestimmte Situationen, bestimmte Hunde und vernünftige Menschen finde ich die Flexi sehr praktisch und möchte sie manchmal nicht missen :D

    Hallo Marlies,
    genau dieses Verhalten hat meine Leika früher gezeigt. Sie hatte vor allem Angst, was am Himmel passiert. Also Vollmond (manchmal sogar, wenn man ihn am Tag gesehen hat), Ballone, Blitz und Donner usw.
    Aber das hat sie jetzt komplett aufgehört.
    Wir haben ja auch vermutet, dass sie nicht mehr so gut sieht bzw. hört und es deswegen nicht mehr mitbekommt. Aber interessante Sachen sieht und hört sie sehr gut, also kann es nicht daran liegen.

    Ich bin von meinem Hund auch immer wieder erstaunt, wenn sie auf einmal mit einem jungen Hund spielen will. Obwohl sie das spielen schon mit ca. 6 Jahren eigentlich aufgehört hat.
    Letztens wollte sie sogar fast mit einem Labrador spielen, obwohl die ihr eigentlich immer zu stürmisch sind.
    Und letzte Woche konnte ich einmal nicht mehr weiterlaufen, weil sie an der Leine(!) unbedingt mit einem sehr jungen Hund (ein paar Monate alt) spielen wollte.

    Naja, aber körperlich baut sie nun leider schon langsam ab. Das merkt man vor allem beim aufstehen und treppensteigen. Als es am Wochenende so heiß war, ist sie auch mal den ganzen Tag nur rumgelegen und wir waren nur morgens und spätabends mit ihr spazieren. Dafür war sie dann abends wieder schwimmen und ist herumgetollt wie ein junger Hund:-)

    Übernächste Woche sind wir mit ihr im Urlaub und ich freue mich schon sehr darauf, dass wir nicht mehr Stunden im Haus verbringen müssen, weil es einmal gedonnert hat;-)
    Dafür können wir keine so langen Wanderungen mehr mit ihr unternehmen bzw. einer muss mit dem Hund zuhause bleiben...

    Miri: Wir nehmen Leika jetzt auch öfter an die Flexi, weil sie eben nicht mehr immer hört. Sie läuft einfach zu weit voraus und bekommt dann auch öfters nichts mehr von uns mit. Ich glaube aber oft, dass das einfach nur Sturheit ist, denn wenn sie weiß, dass es bei uns was leckeres gibt, dann kommt sie schon meistens...

    Ja, ich finde es auch sehr entspannend mit meiner Seniorin zu laufen. wir kennen uns einfach so gut und ich weiß genau, wann ich mich auf sie verlassen kann...und natürlich auch wann nicht. aber meistens trottet sie einfach ohne Leine hinter mir her oder auch mal voraus. Außer wir machen irgendwas spannendes:-)
    Nur wenn sie eben mal keine Lust zu laufen hat (kommt öfter vor), dann finde ich es schon manchmal etwas nervig, wenn ich dauernd auf sie warten muss und wir für unsere normale Runde viel länger brauchen, als früher. Aber wenn sie sich dann wieder zufrieden und ausgelassen auf der Wiese wälzt oder freudig im See schwimmt, dann bin ich einfach glücklich, dass es ihr noch so gut geht.

    Eure Hunde haben sich dann wohl alle eher zum schlechten verändert, oder?

    Natürlich gibt es bei Leika auch etwas Altersstarrsinn und Trägheit. Und irgendwie ist man dann doch öfters zu unkonsequent, weil man sich denkt, den alten Hund muss ich jetzt auch nicht mehr erziehen:-)
    Wenn sie z.B. schnell nach Hause will und ich kann ihr 3mal "Halt" zurufen und sie wird höchstens ein bisschen langsamer, aber läuft immer weiter...

    Aber das Dummytraining funktioniert immer noch ganz gut, obwohl wir das sogar erst im Alter angefangen haben. Natürlich auch alles etwas lockerer:-)

    Und wenn ja: zum positiven oder negativen?

    Meine Dame ist jetzt 13, und sie hat sich im Alter total verändert. Aber eigentlich nur zum positiven. Sie ist jetzt so ein angenehmer Hund, dass ich eigentlich nur von ihr schwärmen kann.

    Sie ist jetzt sehr gelassen. Früher mochte sie keine fremden Leute, wir konnten kaum Besuch empfangen, vor allem Männer mochte sie garnicht. Ich weiß, dass wir auch viele Fehler gemacht haben, und vielleicht mit besserem Training diese Probleme behoben hätten werden können.
    Sie hat auch immer gebellt, wenn es geklingelt hat oder wenn irgendwo ein Geräusch war.

    Außerdem war sie teilweise sehr ängstlich. Bei dem kleinsten Anzeichen von Gewitter, hat sie sich zurückgezogen und war über Stunden nicht ansprechbar. Und z.B. auf einem Schiff war sie richtig panisch...

    Im Alter hat sich das alles etwas gelegt. Aber jetzt hatte ich sie eine Woche bei mir (sie wohnt sonst bei meinen Eltern) und jetzt ist mir richtig aufgefallen wie ausgeglichen und gelassen sie jetzt ist.
    Wir haben eine längere Zugfahrt gemacht (waren insgesamt ca. 6-7h im Zug) und sie hat sich einfach hingelegt und war ruhig. Aber nicht verängstigt, sondern einfach gelassen und zufrieden. Sie hat sich von fremden Leuten streicheln lassen und es durften auch Leute über sie steigen, als sie am Boden lag. Früher hatte sie immer Panik, dass vielleicht jemand auf sie tritt...

    Auch sonst hat sie viele neue Leute kennengelernt und war zu jedem freundlich. Keine Spur mehr von ihrem "Männerhass".
    Ich hatte sie mit an der Uni und sie hat die Vorlesungen einfach verschlafen bzw. hat Streicheleinheiten von "fremden" Mitstudenten eingefordert.
    Und Straßenbahn- und Busfahren meistert sie auch ohne Probleme.

    Aber die allerbeste Veränderung, die erst seit einigen Wochen auftritt, ist, dass sie keine Angst mehr vor Gewitter hat. Sogar bei offenem Fenster bleibt sie ganz gelassen und man kann sogar während dem Gewitter mit ihr hinausgehen.

    Erst hatten wir schon die Befürchtung, dass sie plötzlich taub ist. Aber wir haben das ein bisschen ausgetestet und sie hört eigentlich schon noch.

    Ich bin gerade einfach glücklich mit meinem Hund :D Und man bekommt so viele nette Kommentare von anderen Leuten, weil Leika so ein ausgeglichener, braver Hund ist...

    Ich denke mir nur, haben wir früher so viel falsch gemacht oder hat sich Leikas Charakter im Alter wirklich so verändert?

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit euren Senioren gemacht?

    Wenn der Fußweg frei ist, fahre ich eigentlich lieber auf dem Fußweg. Kommen mir aber Fußgänger entgegen, weiche ich natürlich auf die Straße aus.
    Also mitten über eine Kreuzung würde ich nicht auf der Straße fahren. Man ist ja mit Hund dann doch breiter, als nur mit Fahrrad. Dann lieber kurz schieben und über die Fußgängerampeln gehen.

    Meine alte Hündin ist auch so eine, die immer auf dem Fußweg laufen möchte. Sie hat eben eine sehr gute Verkehrserziehung:D Auch wenn wir bei ganz ruhigen Straßen (Spielstraßen) auf der Straße laufen, läuft sie hald dann alleine auf dem Fußweg:D

    Also ich nehme einfach nur eine normale Leine und bin noch nie mit Hund am Fahrrad gestürzt (ohne Hund schon :D ).
    Der Hund läuft rechts und ich habe die Leine in der rechten Hand, die meistens nicht am Lenker ist.
    Auch mit meinem alten Hund, der früher an der Leine gepöbelt hat, hatte ich eigentlich nie Probleme. Ich bin an anderen Hunden meistens schneller vorbeigefahren, dann hatte sie keine Gelegenheit zum pöbeln, sondern musste sich aufs laufen konzentrieren ;)

    Aber auch mein Pflegehund, der sehr groß (und schwer) ist, lässt sich eigentlich ganz gut am Rad halten. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, zieht er ziemlich und will auch zu jedem anderen Hund hin. Aber am Fahrrad geht's meistens.
    Wenn mir aber z.B. ein freier Hund entgegen kommt, der zu uns herkommt, steige ich meistens ab.
    Oder ich lasse die Leine auch mal fallen (geht natürlich an der Straße nicht).

    Diese Halterungen am Rad mag ich gar nicht. Ich denke, da hat man weniger Kontrolle und man merkt auch schwerer, ob der Hund noch laufen kann, oder ob er mal muss. Und was ist wenn der Hund mal stürzt, oder irgendwo hängenbleibt...
    Ich mag da die direkte Verbindung über die Leine lieber. Man kann sie kürzer nehmen oder länger lassen und den Hund auch mal schnüffeln lassen.

    Flexi habe ich einmal für meinen alten Hund genommen (nur am Feldweg), weil sie immer so hinterhergetrödelt ist. Aber dann habe ich das Radfahren mit ihr ganz aufgegeben...

    Hallo,
    also unsere alte Hündin kommt normalerweise 3mal am Tag raus.
    Morgens eine größere Runde, meist ca. 1h. Am Wochenende ist die auch mal kürzer, wenn wir nachmittags etwas Größeres vorhaben.
    Dann kommt sie nachmittags nochmal raus. Zur Zeit meist eher nur kürzer, wenn es heiß ist. Am Wochenende machen wir dann meistens etwas größeres.
    Und abends nochmal eine Runde. Die ist größer, wenn wir nachmittags nicht so weit waren. Und wenn wir nachmittags eine Wanderung oder so gemacht haben, kann das dann auch nur noch eine Pipirunde sein, oder ganz ausfallen.
    Nachts bevor wir ins Bett gehen, geht nochmal schnell jemand mit ihr um den Block, ca. 5 Minuten.

    Wir haben auch einen kleinen Garten, und wenn es z.B. sehr heiß ist, gehen wir dann nur morgens und abends und Leika ist dazwischen mit uns im Garten.
    Sie ist aber auch schon 13 Jahre alt, und muss nicht mehr unbedingt so viel raus. Aber 2 Stunden sind täglich das Minimum.

    Wenn ich bei mir Hunde zur Pflege habe, gehe ich auch meistens 3mal am Tag. Aber immer sehr unterschiedlich, wann und wie lange. Zum Beispiel: Morgens/Vormittags 1/2 Stunde, nachmittags 2h, abends 1/4 Stunde. Da ich hier keinen Garten habe, gehe ich auch manchmal noch dazwischen kurz zum lösen raus.

    Ich finde es toll, dass du einem TH-Hamsterchen ein neues Zuhause geben möchtest.
    Ich habe auch schon mal einen 1-jährigen Hamster aus dem TH geholt (war mein 1. Haustier, als ich von zuhause ausgezogen bin). Ein fast weißer Mittelhamster:-) Und er hat noch ca. 1 1/2 glückliche Jahre in meinem Eigenbau (120x50) gelebt.

    Wenn man sieht, in welchen Käfigen, die teilweise im TH ihr Dasein fristen müssen, dann ist wirklich fast jeder einigermaßen große Käfig besser. Und wegen ihrem doch eher kurzem Leben, ist die Chance auch nicht so hoch, dass sie noch in ein neues Zuhause ziehen können.
    Bei mir waren es damals so viele Hamster im TH. Teilweise zu mehrt in einem kleinen Käfig und oft die Käfige übereinander gestapelt. Und dann tagsüber immer der Besuchertrubel...schrecklich für die nachtaktiven Tierchen.

    Genagt hat mein Hamsterchen übrigens garnicht (außer am Gitter) und auch vom buddeln wollte er nichts wissen.

    Und auch die Dsungaren, die ich früher hatte, haben nie am Käfig genagt und ich hatte auch Holzkonstruktionen.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit dem baldigen Neuzugang:-)