Um mal zum Urspungsthema zurückzukommen.
Unsere erste Familienhündin hat anfangs das günstigste Futter aus dem Zooladen bekommen. Ich glaube sogar, dass meinen Eltern das damals im Tierheim empfohlen wurde. Ich war damals noch zu jung, um mich wirklich für das Futter zu interessieren.
Morgens gab es ein Billig-Dosenfutter mit Futterflocken (Matzinger) und abends das billige Trockenfutter (Matzinger).
Nach ein paar Jahren habe ich dann eben gelesen, dass Stiftung-Warentest das Trockenfutter von Aldi und Lidl so gut bewertet und seitdem gab es das Aldi-Trockenfutter (Romeo High Premium). Schlechter als das Matzinger war das definitiv nicht. Das Dosenfutter wurde dann irgendwann durch Pedigree ersetzt und schließlich sind wir beim Animonda Gran Carno gelandet.
Unsere Hündin wurde 14 1/2 Jahre alt und hatte nie irgendwelche Probleme, die ich auf das Futter zurückführen würde.
Achso, sie hat ihr ganzes Leben auch eigentlich nie irgendeine Form von "natürlichem" Fleisch bekommen und auch keine Kauartikel, außer mal einen Rinderhautknochen zu Weihnachten. Allerdings war sie ein totaler Gemüse- und Obst-Fan und hat sehr viel Rohkost genascht.
Als dann nach ihrem Tod der nächste Hund einzog (Finja), gab es zuerst auch das Aldi-Trockenfutter (zusätzlich auch wieder Animonda Dosen). Allerdings hat Finja das Trockenfutter scheinbar nicht so gut vertragen. Sie hatte Hautrötungen und sich oft gekratzt. Also haben wir auf ein etwas hochwertigeres Futter (Markusmühle) gewechselt. Mittlerweile bekommt sie eine der Fressnapf-Eigenmarken.
Ich persönlich würde das Discounter-Futter nicht mehr dauerhaft füttern wollen. Füttere aber selbst trotzdem Futter aus dem unteren Preissegment und achte auch mal auf Angebote. Zusätzlich barfe ich ein wenig und schaue, dass Coco auch täglich was frisches dazu bekommt (Quark, Gemüse, Obst, gekochtes Getreide, Nudeln usw.).
Und ja, mein Hund wird öfter abwechslungsreicher und vielleicht sogar gesünder als ich ernährt. Aber ich bin ja auch selber Schuld, wenn ich mich ungesund ernähre. Mein Hund kann es sich nicht selber aussuchen 
Ich würde jetzt aber zum Beispiel niemandem den Hundewunsch ausreden wollen, wenn er sich grundsätzlich z.B. nur Discounterfutter leisten kann. Solange es der Hund verträgt und ansonsten nach anderen Lösungen gesucht wird.
Wobei je nach Futtermenge das Discounterfutter garnicht unbedingt das günstigste sein muss. Als wir z.B. von Aldi auf Markusmühle umgestellt haben, war der Tagespreis nicht sehr viel höher, wenn man auf Angebote achtet.