hmm..also ich kann Coco nicht so wirklich einordnen. Ich finde auch, es spielt sehr viel mit rein. Ich habe Coco ja nicht direkt aus dem Ausland.
Sie ist ziemlich unbeschwert als Welpe/Junghund mit anderen Hunden bei einer Privatperson in Griechenland aufgewachsen mit im Haus und im großen Garten. Hätte ich sie von dort direkt adoptiert, wäre sie wohl Typ 2.
Da sie aber nach der Vermittlung nach Deutschland keine oder sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, wäre sie dann wohl eher Typ 3 oder 4, mit Einschlägen von Typ 5. Insgesamt aber eigentlich ein sehr fröhlicher, menschenfreundlicher Hund mit Umweltreizen aber sehr schnell überfordert und dann auch panisch. Außerdem hat sie das richtige Zusammenarbeiten mit Menschen nie gelernt. Und dann spielt natürlich noch viel die Rasse/Abstammung mit rein. Coco hat einen extremen Jagdtrieb und obwohl sie eine sehr enge Bindung zu mir hat, ist sie draußen sehr eigenständig und freiheitsliebend.
Ich finde die Einteilung ganz nett zu lesen, aber finde, es auch sehr positiv dargestellt. Es schwingt zwischen den Zeilen immer diese beliebte Einstellung mit, das ein "geretteter" Hund so dankbar ist.
z.B. "Wie schön, dass er herkommen durfte, nun wird alles gut! " oder "und das Leben nun dem Leben im Paradies gleicht."
Das finde ich immer etwas schwierig, denn ich kenne keinen Hund der dankbar ist. Hunde leben im hier und jetzt und vergleichen nicht ihr jetziges Leben mit dem davor.