Beiträge von Xsara

    Wir hatten gestern auch einen Gammeltag (zumindest für Coco).
    Morgens Pipirunde zum Büro, gegen 14 Uhr 30 Minuten Leinengassi.
    Eigentlich wollte ich dann abends noch unsere normale große Runde machen.
    Ich war mit Coco nach der Arbeit dann beim Dehner und danach hat es geschüttet, geblitzt und gedonnert. Also fiel die Abendrunde dann buchstäblich ins Wasser.
    Als es dann gegen 22 Uhr etwas besser wurde, gab es noch eine kurze Pipirunde.

    Coco hat es nicht gestört, aber bei Gewitter möchte sie grundsätzlich nicht raus und gammelt dann lieber mit mir auf dem Sofa.

    Richtige Gammeltage gibt es bei uns aber eher selten, meistens sind sie wetterabhängig. Aber ich versuche schon zumindest einmal am Tag 45-60 Minuten am Stück unterwegs zu sein.

    Ähmja...Coco hat gerade auch so ihre Probleme.
    Sie kann das Umrunden im Uhrzeigersinn ja eigentlich schon.
    Aber heute hat sie mich angeschaut, als hätte sie wirklich keine Ahnung, was ich von ihr will.
    Mal schauen, ob sie morgen wieder besser drauf ist...

    @purzelchen2 Also Coco genießt immer sehr gerne die Aussicht. Sie beobachtet aber so schon immer gerne die Umgebung und oben vom Berg geht das natürlich noch viel besser.
    Das kenne ich aber bis jetzt von allen meinen Hunden, dass sie oben auf dem Gipfel gerne den Blick in die Ferne schweifen lassen.


    So, da ich in knapp einem Monat hoffentlich bereits wieder auf der Fähre sitze, nutze ich meinen Krankentag mal für einen Bericht über den vorletzten Wandertag:


    11.09.2016 Vom Refuge de Manganu zum Refuge La Sega

    Da unsere Nacht ja sehr kurz und anstrengend war und die nächste Etappe nicht ganz so lang wird. Lassen wir uns am nächsten morgens sehr viel Zeit. Die meisten anderen Wanderer (u.a. meine Begleitung vom letzten Tag) sind schon im Morgengrauen aufgebrochen, da die nächste GR20-Etappe etwas anspruchsvoll ist.

    Ich frühstücke also gemütlich und mache noch ein paar Fotos vom Bivakplatz:
    Unser Zelt zwischen den Erlengebüschen:


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    Ich glaube einer der schönsten Campingplätze, die ich kenne!!! (Nachts standen hier allerdings die Zelte dicht an dicht!)

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    Die deutschen Übersetzungen an der Toilette fand ich sehr nett :D "Frei machen forbiden"

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    Oder: "wen er sie plait, sauber zen lassen" Hört sich eher nach holländisch an, ist es aber laut google übersetzer auch nicht ;)

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    Die kleine Kochstelle. An den Tischen sind wir am Abend davor gesessen, als mir Coco ab in das Erlengebüsch verschwunden ist....

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    Und dann geht es weiter über die Brücke über die wir abends gekommen sind.

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    Ich liebe diese Landschaft einfach :cuinlove:

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    Wir überqueren den Bach und machen eine kleine Trinkpause.

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    Weiter geht es relativ eben und immer wieder an tollen alten Bäumen vorbei, die den Bränden der letzten Jahre widerstehen konnten.

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    Eher traurige Aussichten :( : Auch diesen Sommer gibt es in Korsika leider wieder verheerende Flächenbrände. Zum größten Teil wohl von Menschen gelegt oder durch die Unachtsamkeit von Touristen entstanden.Das ist mit ein Grund, warum wildzelten so strikt verboten ist und im Naturpark auch von Rangern geahndet wird. Erstens kann bei der sommerlichen Trockenheit bei einem kleinen Feuer oder Kocher schnell mal ein großes Feuer entstehen. Und zweitens können Wildzelter bei einem Flächenbrand nicht evakuiert werden.

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    Meine beste Wanderbegleitung :herzen1: Als könnte sie "kein Wässerchen trüben"...

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    Eine sehr moderne aber verlassene Bergerie

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    Und ein paar Ruinen:

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    Aber Kühe sind genug unterwegs. (Ein paar von denen habe ich schon nachts im Dunkeln getroffen. Da haben ihre Augen gruselig im Strahl meiner Stirnlampe geleuchtet :flucht:

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    Irgendwo nach der Bergerie habe ich Coco in der Nacht wiedergefunden. Am Tag kam mir der Weg dann seeehr viel weiter vor.Eine sehr deutliche Wegemarkierung ;)

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    Und einfach ein bisschen Weg und Landschaft:


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    Schließlich kommen wir in einen Kieferwald und der Weg wird etwas unwegsamer. Es geht meist bergab entlang des Tavignanu-Tals und viel über grobe, lose Steine.

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    Spätnachmittags erreichen wir dann das Refuge La Sega, welches direkt am Tavignanu-Fluss inmitten des Kieferwaldes liegt.Der Hüttenwart hat sich hier eine kleine Farm mit vielen Tieren aufgebaut und vermietet kleine Holzhütten.Das Refuge selbst ist noch sehr neu, aber leider total ungepflegt und herunter gekommen. Die Duschen finde sogar ich sooo eklig, dass ich lieber im eiskalten Tavignanu bade.Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass der Hüttenwart dieses Jahr entlassen wurde, weil seine Hütten Schwarzbauten waren und er sich eben nicht um das Refuge gekümmert hat.Jetzt soll es wohl neu renoviert worden sein, ich bin mal gespannt!

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    Das Refuge:

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    Es sind nur wenige andere Wanderer da, aber ein besitzerloser Hund (wahrscheinlich vom Hüttenwart) bettelt alle Leute an und begleitet dann mich und Coco noch auf einen kleinen Abendspaziergang.Der Hund war wirklich total süß und hat auf jedes Wort gefolgt (besser als Coco :D )

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    Abends unterhalte ich mich noch länger mit einem Schotten, der meine Suchaktion der letzten Nacht mitbekommen hatte.Trotz meinem schlechten englisch, verstehen wir uns ganz gut. Er erzählte mir, dass er auch sehr gerne einen Hund hätte, aber es berufsmäßig nicht gehe.Er nimmt aber immer wieder Hunde von Freunden mit in die schottischen Berge. Und er war die einzige Person, die Cocos Rucksack ganz normal fand, weil die Hundewanderer in Schottland wohl alle sowas hätten!So, das war also mal ein ganz normaler Wandertag ohne Zwischenfälle. Wir haben uns nicht verlaufen und haben unser Ziel relativ früh erreicht. Kaum hatten wir den GR20 wieder verlassen, waren wir auch wieder komplett alleine unterwegs. Ich glaube, wir haben wirklich erst am Refuge wieder andere Menschen getroffen.Morgen folgt dann der letzte Wandertag für diesen Urlaub und wir erreichen die Stadt Corte. Von dort werden wir mit dem Zug wieder zum Fährhafen in Bastia zurückkehren...


    Hier ist die Komoot-Aufzeichnung (11,9 km mit 600 Hm bergab):

    https://www.komoot.de/tour/12315458

    auf einfachen Touren bei denen Coco eher auch ziehen darf/soll das Safety short.

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    Wenn es anspruchsvoller ist das ruffwear webmaster.

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    Bei Mehrtagestouren immer das ruffwear, weil dann noch zusätzlich die Packtaschen drauf kommen.

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    Ich war mit Coco letzten Sonntag trotz großer Hitze in den Allgäuer Bergen unterwegs.
    Da ich zu faul zum planen war, habe ich einfach eine Tour aus dem letzten Herbst wiederholt.
    Ich hatte ja dank Ferienanfang und wunderschönem Wetter mit einem großen Ansturm gerechnet, aber wir haben sogar relativ spät am Morgen noch einen Parkplatz gefunden. Auf der ersten Hälfte der Tour waren dann ein paar Leute unterwegs, den zweiten Teil hatten wir dann aber eigentlich für uns alleine.
    Ja, es war heiß, aber auch wunderschön!

    Von Hinterstein (bei Hindelang) ging es erstmal einen eher gemütlichen Wanderweg, leicht ansteigend einmal um den Breitenstein. Den Breitenstein vermeide ich, weil von dort nur der Hindelanger Klettersteig weiterführt und so keine Rundwanderung möglich ist.

    Schließlich verlassen wir den Wald und erreichen die Alpe Häbelesgund.

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    Ab hier geht es steil weiter auf die Rotspitze (2033 m), der Felsen oben im Bild:

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    Und wir kommen ziemlich erschöpft oben an:

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    Aber die Aussicht ist schon mal ganz schön. Und man sieht unseren weiteren Weg: auf dem grünen Grat weiter und schließlich über einen Teil des Klettersteigs auf den Kleinen Daumen.

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    Auf dem Grat:

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    Blick zurück, ganz links ist die Rotspitze:

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    Wir kommen unserem nächsten Gipfel näher, der Weiterweg ist hier aber fraglich...

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    Ein paar Kletterstellen müssen überwunden werden. Aber Coco stellt sich wirklich geschickt an. Manchmal muss ich ihr von unten oder oben helfen, aber sie ist sehr viel mutiger und trittsicherer als letztes Jahr!

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    Jetzt sieht man den weiteren Weg wieder klarer:

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    Kurz unter dem Gipfel finden wir nochmal ein schattiges Plätzchen für eine kühle Pause:

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    Und schließlich haben wir es geschafft:

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    Der Kleine Daumen 2197m:

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    Nochmal unser Wegverlauf auf einem Blick (ganz hinten ist die Rotspitze!)

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    Ab jetzt geht es nur noch bergab und wir freuen uns auf eine kleine Erfrischung im Engeratsgundsee.

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    Unterwegs treffen wir noch sehr "unscheue" Murmeltiere, die ihre Höhlen direkt IM Wanderweg haben.

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    Und nette Blümchen:

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    Die Fläche rund um den See wird allerdings beweidet und so ist das Ufer komplett mit Stromzaun eingezäunt, um eine Verschmutzung durch die Kühe zu verhindern. Wir müssen also einen Stromzaun überwinden und mit einer Erfrischung wird es dann auch leider nicht wirklich was. Coco muss mit einer Pfütze vorlieb nehmen.

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    Langsam zieht dann auch der Himmel etwas zu und wir steigen in das Tal ab.

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    Am Giebelhaus haben wir dann noch kurz Zeit für ein erfrischendes Getränk (meine Vorräte waren schon aufgebraucht) bis der letzte Wanderbus zurück zum Parkplatz fährt. Glücklicherweise habe ich es ausnahmsweise mal pünktlich zum letzten Bus geschafft. Ich bin die 10km lange Talstraße auch schon mehr als einmal zu Fuß zurück gelaufen.
    Kaum sitzen wir im Bus, geht ein Unwetter los und es schüttet, stürmt und gewittert....

    Insgesamt sind wir 15 km gelaufen, haben zwei Gipfel erklommen (1.400 Hm) und ein Stück des Hindelanger Klettersteigs gemeistert.

    Touraufzeichnung mit Karte:
    https://www.komoot.de/tour/20399262?ref=wnf