Ein trauriges Thema, aber ich habe mich auch schon damit beschäftigt.
Unsere Haustiere wurden bis jetzt alle im Garten meiner Eltern beerdigt.
Dort liegen mittlerweile 2 Katzen, 4 Kaninchen, einige Hamster, Rennmäuse und Farbmäuse. Und unsere Familienhündin Leika.
Der Garten ist nicht so besonders groß und ich denke inzwischen auch einfach "voll".
Wenige Mäuschen musste ich auch mal in der Mülltonne entsorgen, weil ich keinen Garten hatte und ihr Zustand eine längere Lagerung nicht mehr zu ließ.
Als ich eine Rennmaus nach längerer Krankengeschichte beim TA einschläfern musste, bin ich mit ihr im Dunkeln mit dem Rad in den Wald gefahren und habe sie dort vergraben
Mich nimmt der Tod jedes einzelnen Haustiers immer sehr mit und das beerdigen brauche ich dann irgendwie einfach, um wirklich Abschied zu nehmen.
Beim Tod und der Beerdigung von unserer Leika war ich leider gerade mehrere Wochen im Ausland und so war ihr Tod noch lange Zeit irgendwie nicht wirklich real und mir hat einfach der endgültige "Schlussstrich" gefehlt. Noch schlimmer war es bei meiner Mieze, die überfahren wurde und deren Tod wir nur über eine Nachbarin überliefert bekamen. Der Körper war leider schon "entsorgt" worden. Ich habe trotzdem noch lange auf ihre Heimkehr gehofft.
Meine Coco (ich möchte absolut eigentlich nicht darüber nachdenken!) möchte ich auf jeden Fall einäschern lassen und dann werde ich die Asche wohl an einem Ort verstreuen, wo wir gemeinsam tolle Erinnerungen haben. Auf irgendeinem Berg oder vielleicht sogar auf Korsika.
Einen Tierfriedhof möchte ich auf jeden Fall nicht, das möchte ich schon bei Menschen nicht.
Oh Mann, jetzt kommen mir die Tränen...