Cocos Kastration ist jetzt gut 2 Monate her.
Charakterlich hat sie sich in dem Sinn verändert, dass sie viel aktiver geworden ist. Sie spielt wieder lieber, hat mal ihre "5 Minuten" und ist beim Training viel besser zu motivieren. Bzw. war sie seit der Kastra immer gut drauf. Früher hatte sie oft ihre "Null-Bock-Phasen", da stand sie dann beim Training einfach da und hat komplett verweigert.
Kurzzeitig habe ich befürchtet, dass sie eine Leinenagression entwickelt, aber das hat sich wieder gegeben. Sie pöbelt zwar ab und zu mal andere Hunde an, aber das hält sich im Rahmen. Dafür möchte sie wieder mehr mit anderen Hunden spielen.
Ein paar Rüden (vor allem kastrierte) kleben ihr manchmal am Hintern und wollen zum Teil auf besteigen. Das kann ich noch nicht so wirklich einordnen.
Sie hat ziemlich viel Fell verloren und trägt jetzt ein sehr lichtes, glattes Fellkleid. Allerdings hatte sie das zu Scheinträchtigkeiten auch immer. Da warte ich erstmal ab, wie es sich beim nächsten Fellwechsel entwickelt.
Sie frisst jetzt zwar lieber und mehr und vor allem das Trockenfutter wird abends sofort (fast) komplett gefressen. Aber zugenommen hat sie trotzdem noch nicht und pendelt eher so zwischen Ideal- und leichtem Untergewicht, auch wenn ich ihr deutlich über der empfohlenen Menge füttere.
Die Tierärztin meinte, dass sie nach der Kastra ja viel leichter zunehmen wird, aber das kann ich nicht beobachten...
Insgesamt konnte ich aber eigentlich nur positive Veränderungen feststellen. Viele Leute wollen mir einreden, dass Coco vielleicht schon länger irgendwelche Probleme mit der Gebärmutter o.ä. hatte und jetzt endlich wieder richtig gesund ist! Sie ist wirklich viel aktiver und lebensfroher!
Und ich bin auch einfach froh, dass wir die "lästigen" Läufigkeiten und Scheinträchtigkeiten los sind. Vor allem die Scheinträchtigkeiten haben Coco körperlich doch immer ziemlich zugesetzt...