Also ich habe Coco vor 6 Jahren bei einer privaten Facebook-Anzeige gefunden. Sie kam ursprünglich von einer Tierschutz-Orga, wurde dann aber von privat vermittelt.
Die Lebensumstände haben einfach nicht mehr gepasst.
Ich habe sie mir einmal unverbindlich angeschaut. Dann war ich zweimal mit ihr spazieren und habe schließlich zugesagt, dass ich sie nehme.
Über den Preis haben wir nie gesprochen und letztendlich habe ich sie auch einfach umsonst bekommen, auch ohne irgendeine Form von Vertrag.
Die Besitzerin hat sie aber noch ca. 2 Monate durchgefüttert, weil ich erst noch eine passende Wohnung finden musste (in dieser Zeit war ich mindestens einmal pro Woche mit Coco spazieren und hatte sie übers Wochenende bei mir). Coco wurde sogar nochmal geimpft und auf Mittelmeerkrankheiten getestet und ich habe Halsband/Leine usw. dazu bekommen.
Hätte die Vorbesitzerin jetzt 500 bis 1000 € verlangt, wäre ich wirklich ins grübeln gekommen. So war es aber eigentlich klar, dass ihr wirklich der passende Platz für Coco am wichtigsten war.
Wir hatten danach auch noch regelmäßig Kontakt und ich habe sie noch ein paar Mal besucht. Mittlerweile beschränkt es sich auf ein paar Kommentare bei Facebook pro Jahr.
Fazit: wenn ich den Hund richtig kennenlernen kann und eine normale "Vermittlungsgebühr", also allerhöchstens 500 € verlangt wird, würde ich wohl immer wieder einen erwachsenen Hund über Kleinanzeigen "kaufen". Alle Eigenheiten des Hundes muss ich dann natürlich in Kauf nehmen. Einen super erzogenen, sozialisierten usw. Hund bekommt man wohl meistens eher nicht. Für einen "Katastrophenhund" würde ich wohl aber eher nichts zahlen, da sollten die Besitzer dann wirklich froh sein, wenn ihn überhaupt irgendjemand verantwortungsvolles aufnimmt.
Ich würde aber natürlich auch immer einen Hund aus dem Tierheim/Tierschutz aufnehmen, wenn was passendes dabei ist und an mich vermittelt wird!