Beiträge von Sleipnir

    Um es mal vorsichtig auszudrücken:
    Wakans Beitrag hat mich doch mehr als erstaunt und ich weiß nicht so ganz was ich davon halten soll, gerade in Anbetracht der Tatsache das kasia22 nicht den Eindruck macht als würde ihr der Zustand des Welpen nicht am Herzen liegen.
    Ich werde mich mal lieber bedeckt halten, nicht das ich noch wegen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz belangt werde! :wink:
    Ich finde es aber ziemlich traurig, dass Personen hier derart unter Druck gesetzt werden, die sich hilfesuchend an das Forum wenden!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Hallo!

    @ Maggie: Dankeschön :gut:
    Da ist natürlich wirklich was dran, hätte ich (als Erzieher) eigentlich auch selbst drauf kommen können! :wink:
    Auslöser für diese Frage war eigentlich ein Hund aus meinem Bekanntenkreis, der auf Grund ziemlich dubioser Umstände auch schon mit 4 Wochen abgegeben wurde und ein ziemlich "beschissenes" Sozialverhalten hat (eigentlich hat er gar keines! Er ist weder aggressiv gegenüber anderen Hunden, noch hat er Angst vor ihnen, er kann einfach absolut gar nichts mit ihnen anfangen und ist vollkommen menschengeprägt.), öfter krank als andere Hunde ist er aber wirklich nicht! Wahrscheinlich ein glücklicher Einzelfall!
    Die Auseinandersetzung mit diesem Hund bringt mich aber zu folgender, sicherlich provozierender Frage. Bleiben wir mal bei dem Hund meines Bekannten. Abgesehen von seinem fehlenden Sozialverhalten anderen Hunden gegenüber ist das ein absolut toller Hund. Er liebt alle Menschen, ist freundlich ohne aufdringlich zu sein und absolut nervenfest d.h. man kann ihn wirklich überall mit hinnehmen. Ich frage mich, ob so ein Hund, in unserer heutigen Gesellschaft in der sich Hunde weit mehr mit Menschen denn mit anderen Hunden arrangieren müssen wirklich leidet. Ich hoffe ich trete nicht wieder irgendwem auf die Füsse! Keinesfalls möchte ich so eine frühe Abgabe propagieren und natürlich bin ich mir bewußt welch elementare Komponenten des Sozialverhaltens solch einem Hund fehlen, aber wird der Hund wirklich leiden solange er nicht auch noch von Menschen isoliert wird?
    Was meint ihr?

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Jetzt will ich mich doch mal einmischen!
    Ich habe bisher nichts zu diesem Thema geschrieben, da Alles was ich hätte schreiben können, schon in irgendeiner Form gesagt wurde. Zweifellos ist es absolut skrupellos einen Welpen mit 5 Wochen abzugeben um in den Urlaub zu fahren, für die psychische Entwicklung des Hundes und insbesondere sein Sozialverhalten sind das mehr als schlechte Startbedingungen und natürlich sollte soetwas angezeigt werden! Bis dahin bin ich mit euch absolut einer Meinung!
    Nun frage ich mich aber, warum ihr vorraussetzt, dass dieser Hund ständig krank sein wird?
    Ich mein, natürlich kann das passieren, aber sind die Chancen soviel größer als bei einem 8 Wochen alten Welpen?
    Versteht ihr was ich meine? Ich verstehe die Verbindung zwischen "zu früh von der Mutter weggenommen" und physischen Krankheiten nicht so ganz!
    Vielleicht habe ich ja auch irgendetwas nicht bedacht und ihr könnt mir auf die Sprünge helfen!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Hallo Maxi!

    Zitat

    1.) Hühnerknochen und Hälse...überall steht doch, dass Geflügelknochen splittern. Ja, ja, ich weiß: Hund, Wolf, Raubtier...kann das ab. Würde mir aber trotzdem Sorgen machen. Geht das denn wirklich gut?


    Wirklich gefährlich können eigentlich nur erhitze, d.h. gekocht oder gebratene Knochen werden. Durch diesen Vorgang wird den Knochen die Flüssigkeit entzogen und sie werden spröde und brüchig und neigen zum splittern.
    Bei frischen Knochen, insbesondere von jungen Tieren, besteht diese Gefahr nicht!

    Zitat

    2.) Füttert ihr auch ab und zu Fisch dazu? Wegen Omega 3-Fett-Säuren? (Mein Hund mag so gerne Fisch!)


    Wenn dein Hund Fisch verträgt ist absolut nichts dagegen einzuwenden! In der Vergangenheit wurden insbesondere Schlittenhunde oft ausschliesslich mit Fisch gefüttert.
    Bei uns gibt es zwar nur dann und wann Thunfisch aus der Dose, aber ich kenne einige Barfer, die regelmässig Fischabfälle, Lachsköpfe oder Ähnliches füttern. Würde ich auch tun, doch fehlt mir dazu eine kostengünstige Quelle.

    Zitat

    3.) Bisher habe ich immer versucht relativ "Bio" zu füttern wegen der ganzen Chemie (Antibiotika etc.), Genmanipulationen und und und...achtet ihr auf sowas? Da würde man doch fast schon arm bei werden, wenn man dann noch zum Bio-Schlachter ginge, oder?
    Was ist denn sinnvoller? Bio-Trockenfutter (ohne chemischen Kram)oder lieber Rohfütterung (und "scheiß auf Bio") weil artgerechter?


    Ich denke, dass muss jeder für sich selber entscheiden. Ist natürlich auch eine Frage des Geldbeutels! Ich kann mir mit meinem Studentenbudget noch nicht einmal Bio-Nahrungsmittel für mich erlauben.

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Das Trockenfutter die Zähne reinigt, ist ein immer wieder gern benutztes Argument der Futtermittelindustrie!
    Meiner Meinung nach, ist das totaler Schwachsinn! Wenn ich mir mal überlege, wie meine bisherigen Hunde ihr TroFu inhaliert haben, dann frage ich mich doch ernsthaft wie es hierbei zu einer Zahnreinigung kommen soll? Gekaut haben sie dabei nämlich eher selten!
    Ich würde dir raten, dass Pferdefleisch in möglichst großen Stücken zu belassen, so das er ordentllich kauen muss!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Zitat

    Die liefern frisch? Auch bei der Wärme?


    Ja, das machen sie!
    Man kann sich theoretisch das Fleisch auch in einer Styrophor-Box schicken lassen, aber selbst darauf verzichte ich. Die einzelnen Pakete sind dick in Zeitungspapier eingewickelt und selbst bei unseren derzeitigen Temperaturen hatte ich noch nie Grund zu Beanstandungen. Das Fleisch war immer in Ordnung!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Ich bestelle eigentlich ausschliesslich bei vzh-nohra und bekomme mein Fleisch immer frisch geliefert, es ist also nicht gefroren was das Portionieren natürlich ungemein erleichtert!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Hallo!

    Naja ein Kilo ist vielleicht doch ein bisschen viel, aber ich denke auch du solltest seine Ration einfach etwas erhöhen!
    Man geht ja davon aus, dass ein Hund ungefähr 2 bis 4 % seines Körpergewichts an täglicher Nahrung benötigt. Wenn wir mal das Gemüse und die Leckerlies dazuzählen wird Leo zwar wahrscheinlich schon am oberen Ende dieser Skala liegen, aber vielleicht ist er ein extrem schlechter Futterverwerter und braucht dementsprechend mehr.
    Ich würde ihm in der Hauptsache hochwertiges Muskelfleisch geben, je fetter desto besser!
    Bei www. vzh-nohra.de gibt es Stichfleisch vom Rind, ist relativ preiswert und besteht mindestens zur Hälfte aus reinem Fett, anstatt Huhn und Pute öfter mal Gans und Ente, evtl. auch Schweinefleisch.
    Das wären jetzt so meine Tipps!

    Liebe Grüsse,
    Björn