Beiträge von Sleipnir

    Nein, noch nicht!
    Hatte in letzter Zeit "unimäßig" relativ viel um die Ohren und da Emma sowieso erst Ende September/ Anfang Oktober läufig wird, hat es ja noch etwas Zeit.
    Es wird aber auf alle Fälle noch gemacht und ich werde dann natürlich Bericht erstatten :D

    Du hast deinen Hund auf einem Bazar gekauft????
    Lass mich raten, du hast weder Mutterhündin, noch Vaterrüden gesehen, hast die Zuchtstätte nicht besucht, kannst nicht sicher sagen, ob der Impfpass gefälscht ist und ob der Hund wirklich schon 9 Wochen alt ist kannst du auch nicht 100%ig garantieren.
    Da könnte die Unverträglichkeit deines Ersthundes noch das kleinere Problem sein!

    Juristisch verschachtelte Sätze sind nun wirklich nicht mein Hobby, aber wenn dort doch steht, dass ein Jagdausübungsberechtigter erst mit der Erlegung Eigentum an einem Stück Wild erwirbt, dann gehe ich doch davon aus, dass er vorher nicht der Eigentümer war und das Wild auch nicht besaß?!

    @ Hund:
    Also, im schon von BeJu eingestellten Link wird die Frage, ob es zu Ausgleichszahlungen an Jagdpächter kommt (sinngemäß) folgendes geantwortet:
    "Nein, laut dem Bundesjagdgesetz (§1 BJagdG) ist Wild herrenlos. Erst mit der Erlegung erwirbt der Jagdausübungsberechtigte das Eigentum an einem Stück Wild. Eine Entschädigung für ausbleibende Einnahmen (jagdliche Erlöse) gibt es nicht."

    EDIT:
    @ labbo:
    Tut mir leid, dann hab ich dich wohl falsch verstanden, aber deine Formulierungen sind auch manchmal nicht leicht zu durchschauen, Beispiel gefällig:

    Zitat

    Findet von Natur aus ein Kreislauf statt,die normale
    auslese. Und ein Rudel Wölfe hi und dort würde die
    restliche Population an Hasen und sonstigen Wild/Beutetieren
    nicht empfindlich stören.


    Ich weiß nicht, was du damit sagen willst!

    Labbo, schau mal in die Links, auf deine FRagen gibt es Antworten :D
    So ist es bei den Wölfen in der Lausitz nachgewiesener Maßen so, dass der Anteil, der Haustiere in ihrem Nahrungsspektrum ausmacht, verschwindend gering ist. Die Hauptbeute sind Rehe.
    Und zu dem Wild und den Jägern.
    Wild gilt solange als herren- und besitzlos bis es geschossen wurde. Von daher kann kein Jäger in Deutschlad Anspruch auf irgendein Reh oder Wildschwein oder was auch immer erheben.
    Klar fuchst das die Jägerschaft, aber andererseits, machte der Landesjagdverband Sachsen e.V. in einem Positionspapier die Anerkennung des Schutzstatus der Lausitzer Wölfe deutlich.
    Und labbo, du lebst schon mit Wölfen in einem Land, seit 2000 gibt es reproduzierende Wolfsrudel in der Lausitz :D

    Ich wußte doch, dass wir zu einem ähnlichen Thema schon vor einiger Zeit eine interessante Diskussion führten :D
    Da meine Antwort von damals auch zu diesem Thread hier passt werd ich sie mal einfach reinkopiren, brauch ich nicht alles nochmal schreiben:

    Zitat

    Etwas unglücklich ausgedrückt, aber so ist es doch! Kein rumänischer Hirte, der seine Herde auf den Höhen der Karparten weiden lässt käme auf die Idee diese Tiere ungeschützt irgendwo zurückzulassen, da er weiß, dass er sich in dem Lebensraum von Bären, Luchsen und Wölfen aufhält.
    Wir müssen uns einfach von dem Gedanken verabschieden, dass man in direkter Nachbarschaft zu Wolf und Bär seine Schafe auf irgendeiner Weide stehen lässt und einmal am Tag zum tränken vorbeikommt. Gerade die Schweiz ist in dieser Entwicklung schon einige Schritte weiter als wir. Dort wandern nämlich schon seit einiger Zeit aus westlicher Richtung über die französischen Seealpen Wölfe ein und aus östlicher Richtung Bären. Dort gibt es verschiedene, durchaus erfolgreiche Projekte des Nutztierschutzes. Besonders interessant finde ich dort die Renaissance der Herdenschutzhunde. Entsprechend ihrer eigentlichen Bestimmung werden sie dort wieder bei den Herden gehalten und die Verluste durch Raubtiere gehen gleich null!
    Wer sich näher damit befassen will sollte mal auf die Seite http://www.kora.ch gehen, dort sind Forschungsprojekte zusammengefasst,
    die sich mit der Ökologie von Raubtieren in der Kulturlandschaft und ihrem Zusammenleben mit den Menschen beschäftigen. Das betrifft vor allem die grossen, ehemals ausgerotteten Arten wie Luchs und Wolf.
    Die Aufgabe des Programms KORA ist, zu aktuellen Problemen im Zusammenhang mit der Erhaltung oder dem Management von Raubtieren die wissenschaftlichen Grundlagen für umsetzbare Lösungen zu erarbeiten.
    Es gibt also durchaus Lösungen dieser Problematik, die nicht den Tod der Raubtiere zur Folge haben!

    Zitat

    Zuallerst müssen wir uns mal von dem Gedanken verabschieden, dass man in der Nachbarschaft großer Raubtiere Nutzviehaltung weiterhin betreiben kann wie bisher. Jahrtausendelang gab es etablierte Schutzmechanismen zum Nutzviehschutz, die mit der Ausrottung der Großraubtiere zum erliegen kamen, es wird keine andere Möglichkeit geben als diese Schutzmaßnahmen, angepasst an die lokalen Gegebenheiten wieder aufzunehmen.
    Im einzelnen wären das: Einsatz von Herdenschutzhunden, Einsatz von Eseln und ganz besonders wichtig Zusammentrieb oder Aufstallung bei Nacht.
    Das das möglich ist zeigen Länder wie z.B. Rumänien in denen Großraubtiere nie ausgerottet waren und obengenannte Schutzmaßnahmen immer beibehalten wurden!

    Zitat

    ch bins nochmal!

    Wer mir immer noch nicht glaubt oder sich einfach näher mit dieser durchaus interessanten Thematik befassen will, dem kann ich nur zusätzlich zu der schon vorhin empfohlenen Seite http://www.kora.ch die Seiten http://www.herdenschutzschweiz.ch (ausführliche Darstellung aller Möglichkeiten des Herdenschutzes) und http://www.lcie.org (hochinteressant, aber leider nur auf englisch, sehr umfangreiche Seite die sich nicht nur mit dem Herdenschutz sondern ganz allgemein mit dem Mensch-Raubtier-Verhältnis beschäftigt!) empfehlen!
    Alle Organisationen sind sicherlich an weiteren praktikablen Massnahmen zum Herdenschutz sehr interessiert, wenn es also jemand besser weiß ... wink

    Zitat

    Aber könnte man denn Schafe etc. nicht so absichern, das die Wölfe da nicht rankommen?


    Doch könnte man, gehört in Ländern, in denen der Wolf nie ausgerottet war, z.B. Rumänien, Spanien, Russland etc. seit jeher zum Alltag!
    Ist natürlich für deutsche Viehhalter und Landwirte eine große Umstellung, aber ich bin mir sicher, dass wenn die Wölfe sich (hoffentlich) weiter in Deutschland ausbreiten, es auch vermehrt zu einem Einsatz von Herdenschutzhunden kommen wird (so wie bspw. in den USA).
    Klar lohnt sich das nicht für 5 Schafe, allerdings gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten z.B. nächtliche Aufstallung, Mischbeweidung mit Großvieh, spezielle Zaunsysteme etc.

    Hallo!
    Bisher kannte ich oben genannte Rasse nur aus diversen Hundebüchern, Zeitschriften etc. - kennengelernt habe ich bisher noch keinen, wie gesagt, bisher.
    Heute habe ich durch Zufall einen Halter mit zwei Rüden getroffen.
    Ich muß sagen, ich war schwer beeindruckt. Klar treff ich immer mal wieder Hunde, die ich ganz hübsch, oder ganz nett finde, aber das diesmal war doch was anderes.
    Ich finde, diese Rasse hat eine unglaubliche Ausstrahlung, vielleicht sind sie erst auf dem zweiten Blick das, was wir mit hübsch beschreiben, aber es sind Hunde, deren Urwüchsigkeit, deren Natürlichkeit und deren Ausstrahlung mich schon in ihren Bann gezogen hat. Einfach Hunde ohne irgendwelche Übertreibungen, richtige Naturburschen halt :D
    Wie beschrieb der Halter sie..."lustige Clowns, die sehr lernfähig, aber nicht immer lernwillig sind!"
    Nun weiß ich ja auch, dass sich hier im Forum einige Halter dieser Rasse "rumtreiben", vorrangig gelten meine Fragen diesen (natürlich darf auch jeder andere mitdiskutieren, der eine Meinung zu dieser Rasse hat :D ):
    Wie seit ihr gerade zu dieser Hunderasse gekommen?
    Wie sieht es mit rassespezifischen Krankheiten aus, was ist bei der Auswahl des Züchters zu beachten?
    Was macht eure Hunde charakterlich aus, was unterscheidet sie von anderen Rassen?