Wann und wo trefft ihr euch denn immer?
Evtl. könnte ich ja mal dazukommen?
Beiträge von Sleipnir
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@ lunasun & viviane:
In meinen Augen habt ihr beide Unrecht!
ZitatEs ist ein Hund kein Wolf, eben nur mit ursprünglicherem verhalten.
Nein, ein Wolf ist es nicht, aber Wolfseinkreuzungen haben nun unzweifelhaft stattgefunden, ich würde sie als Wolfs- Hunde-Hybriden bezeichnen, mit dem Unterschied zu "heutigen" Hybriden, dass die Wolfseinkreuzung vor einigen Jahrzehnten stattfand!ZitatUnd doch mehr Wolf als Hund vorhanden
Und das ist jetzt mal so völlig "aus der Luft gegriffen". Informiere dich doch mal über die Rassegeschichte und das damalige Zuchtkonzept, der "Wolfsanteil" war und ist deutlich kleiner als der "Hundeanteil"! -
So, hab mir diesen Thread jetzt mal durchgelesen!
Ich halte von dieser ganzen "Boxerei" auch so gar nichts! Ist mal wieder einer dieser Trends, die aus Amiland zu uns herübergeschwappt sind...
Ich weiß auch nicht, was daran vermenschlichtend ist, wenn ich meinen Hunden zugestehe nachts den Schlafplatz zu wechseln, aufzustehen und selbst zu entscheiden, ob sie lieber im warmen Körbchen oder auf dem kühlen Laminat liegen wollen!
Ganz ehrlich, und ich weiß, dass ich mich damit hier tierisch in die Nesseln setzte, aber einen Hund dauerhaft, jede Nacht in eine Box zu sperren ist für mich schon fast tierschutzrelevant!!!
Und wenn es hier wirklich Hunde gibt, die von verantwortungsvollen Züchtern kommen und trotzdem oftmals nicht zur Ruhe kommen, ja ganz ehrlich, dann stimmt doch mit der Rasse irgendwas nicht!
Klar sind meine Hunde, insbesondere in der Anfangszeit auch manchmal nachts durch die Wohnung getigert, aber sie haben sich doch alle recht schnell an unseren Rhytmus gewöhnt und bemerkt, dass nachts so gar keine Action angesagt ist und durchgeschlafen!
Und ich habe weniger das Gefühl, dass die "Box-Gegner" ihre Hunde vermenschlichen, sondern viel mehr, das die "Box-Befürworter" ihre Hunde verdinglichen. Gibt ja leider keinen Knopf zum ausschalten und damit man wenigstens nachts seine Ruhe hat wird der Hund halt weggesperrt!
Ich bin mit Sicherheit der allerletzte, der seine Hunde vermenschlicht, aber diese Praxis find ich mal richtig zum kot...!!!
Ist ja nett, wenn der Hund seine Box als Rückzugsort sieht, aber wenn er die Box doch so toll findet, warum muß denn dann die Tür geschlossen werden??? -
Zitat
HUnde aus wirklich guten Zuchten, sind überhauptnicht so scheu wie man es immer wieder hört!!
Ich weiß nicht genau, ob man das wirklich so stehen lassen kann!
Habt ihr schonmal in den FCI-Standard geschaut?
Unter dem Punkt "Verhalten, Charakter (Wesen)" bin ich über die Beschreibung misstrauisch gestolpert!
Die Bedeutung dieses Wortes ist mit Sicherheit Auslegungssache, stutzig macht es mich aber schon!
Hab dann mal ein bisschen weiter recherchiert:
Der Wikipedia-Artikel zu dieser Rasse ist auch ziemlich interessant!
So heißt es da: "...Schon bei der ersten Generation ließ sich eine gewisse Erziehbarkeit bei den Mischlingen feststellen, ganz im Gegensatz zu reinen Wölfen. Aber auch das Wolfserbe machte sich durch Scheu, Fluchttendenz und aggressives Verhalten bei Unterschreitung der Fluchtdistanz bemerkbar..." oder "...Auch heute hat der Tschechoslowakische Wolfhund noch viel Wolfsverhalten in seinen Genen. Bei seiner Erziehung ist es daher wichtig, ihn früh auf den Menschen zu sozialisieren und mit Umwelteinflüssen zu konfrontieren. Andernfalls bleiben die Tiere scheu und schreckhaft..."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tschechoslowakischer_Wolfhund
Ich bin mir halt nicht sicher, ob wir solche Hunde wirklich brauchen! -
Faszinierend finde ich diese Rasse auch - keine Frage!
Allerdings frage ich mich, welchen Sinn diese Züchtung eigentlich verfolgt!
Ja, ich weiß, ursprünglich sollten sie als Schutzhunde an der tschechischen Grenze eingesetzt werden, der Erfolg war jedoch, auf Grund der wildtierartigen Scheu gleich Null!
Und genau diese Scheu und angeborene Vorsicht ist es doch, die diesen Tieren ein Leben in unserem zersiedelten Land mehr als schwer macht.
Es bedurfte mehrerer Tausend Jahre des Zusammenlebens und der Domestikation um aus Wölfen Tieren zu machen, die mit uns in Städten leben, die ich auf überfüllte Volksfeste und in U-Bahnen mitnehmen kann, die in den seltensten Fälle die Rangordnung in Frage stellen etc.
Und all dies ist doch durch die Einkreuzung des Wolfs zunichte gemacht worden...ok, vielleicht nicht ganz zunichte gemacht worden, aber zumindest wird es dadurch sehr erschwert!
Und ich denke, ich weiß wovon ich rede!
Zwar besitze ich keinen Wolfhund, aber eine ehemalige Straßenhündin, die auf Grund mangelnder Sozialisation eine oftmals wildtierartige Vorsicht in neuen Situationen zeigt und die, ähnlich wie erwachsene Wolfhunde, rudelfremde Hunde in der übergroßen Mehrheit erstmal für eine Konkurrenz hält.
Ja, wir beide haben uns arrangiert, und ich habe gelernt mit ihren Macken zu leben, aber wie man auf die Idee kommt, gerade diese problematischen Verhaltensweisen durch eine Wolfseinkreuzung zu forcieren, dass will mir beim besten Willen nicht einleuchten!
Und wenn es wirklich um die Ursprünglichkeit geht, da gibt es doch durchaus Rassen, die sich diese in weiten Teilen erhalten konnten, ohne Wolfseinkreuzung. Ich denke da so in Richtung Schlittenhunde, warum keinen Alaskan Malamute oder einen Siberian Husky, die sind anspruchsvoll genug, aber zumindest in der Lage ohne ständige Scheu mit uns zu leben! -
Wobei man aber nicht den Fehler machen sollte sich 24 Stunden am Tag zum Animateur des Hundes zu machen - das wird auf Dauer nämlich auch langweilig!
Natürlich sollte man in der beschriebenen Situation verstärkt an der Bindung arbeiten und den Hund dazu motivieren, und ich denke auch, dass Melanie mit dem vorgestellten Konzept auf dem richtigen Weg ist, doch sollten die Methoden wirklich bedacht und situativ eingesetzt werden, um der Gefahr vorzubeugen dass es hier zu einer Abnutzung kommt und man auch mit diesem Verhalten die gewünschte Aufmerksamkeit irgendwann nicht mehr erreicht!
Ich hab hier zuhause zwei ziemlich gegensätzliche Exemplare:
Emma muß in ihrem Arbeitseifer eigentlich immer gebremst werden, sonst würde sie sich vor "Zusammenarbeit" überschlagen - und das meine ich wörtlich!!!
Janosch hingegen ist auch so ein Kandidat, der sich schnell ablenken lässt, sich einfach nicht lange konzentrieren will und sich bei vielen Übungen ziemlich lustlos zeigt!
Natürlich versuche ich ihn dahingehend zu motivieren mit mir zusammen zu arbeiten, und klar mach ich mich da auch manchmal richtig "zum Affen", allerdings wirklich nur sehr dosiert, um dann auch wirklich seine Aufmerksamkeit zu haben!
Würde ich das hingegen mehrmals täglich machen, würde die Wirkung irgendwann wahrscheinlich gegen Null tendieren!
So versuche ich auch im alltäglichen Zusammenleben gar nicht soviel Aufhebens um ihn zu machen.
Sind wir unterwegs bin ich der letzte, der ständig seinen Hund mit bedeutungslosen Monologen zuquatscht. Ich gehe einfach meine Wege und erwarte schlicht und ergreifend, dass er sich nach mir richtet, wenn er nicht den Anschluss verpassen will!
Und er läuft zwar manchmal in einem ziemlich weiten Radius um mich herum und oftmals hat man auch das Gefühl, dass er gar nicht auf mich achtet und alles andere viel interessanter ist, aber bei genauerer Beobachtung fällt es schon auf, dass sein Blick immer wieder auf mich fällt, dass er an Weggabelungen wartet etc. und das mit Sicherheit nicht, weil ich sein "24-Stunden-Animateur" bin... -
ich benutze eigentlich immer imageshack
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Zitat
also leber vielleicht nur 1x/ monat?
Ich mach das folgendermaßen:
Von der Menge her verfüttere ich eine Tagesration Leber über den Monat verteilt, allerdings mische ich sie immer mit Rinderherz, so dass ungefähr einmal die Woche eine Mahlzeit einen Teil Leber enthält!Zitatund milchprodukte vielleicht 1-2x/woche anstelle von fleisch
Nee, ich dachte eher zusätzlich, da ich nichts ausrechne kann ich dir keine genauen Mengenangaben nennen, ich mach halt manchmal einen Klecks Joghurt über das Futter, gib ein Ei dazu etc.Zitatund meinst du, man sollte dann auf 2,5 % des körpergewichtes gehen?
Probiers halt einfach aus, ist insbesondere davon abhängig, ob dein Hund ein guter oder eher ein schlechter Futterverwerter ist.
Ich hab hier zuhause zwei absolut gegensätzliche Beispiele. Bei Emma muß ich schon bei 2,5 - 3% aufpassen, dass sie nicht zunimmt, und Janosch wird mir noch bei 4 % immer dünner (und ich füttere mit Getreide!).
Halt dich da einfach nicht so sklavisch an irgendwelche Prozentangaben. Du merkst es ja, nimmt der Hund ab und hat ständig Hunger, werden die Rationen erhöht, nimmt er zu, werden sie reduziert. Das hat man recht schnell im Gefühl! -
Hört sich doch schonmal ganz gut an!
Einige Anmerkungen von mir dazu:
Es sieht so aus, als würdest du getreidefrei füttern wollen, ist ja nichts dagegen einzuwenden, allerdings wirst du dann mit den 2% mit Sicherheit nicht hinkommen!
Einmal in der Woche eine komplette Mahlzeit mit Leber wird zwangsläufig zu einer Vitamin A-Überversorgung führen, reduziere die Leber lieber etwas!
Was du auch noch wunderbar füttern kannst, und in deinem Plan nicht vorkommt, sind Eier und Milchprodukte.
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Vielleicht irre ich mich jetzt, aber das was du schreibst hört sich einfach nach einer schrecklich unausgelasteten Wohnungskatze an!