Beiträge von Sleipnir

    @ canis-f:
    Hm...wiederspreche ich dir jetzt auch ;) ...versuchen wir uns auf der Mitte zu treffen... :D

    Zitat

    Alle Gespanne mit nicht reinrassigen Huskys, fahren in der Regel nur sehr kurze Strecken. Gerne so um die 20 bis 30 km Tagesleistung. Die genannten Mixe sind auf diesen Strecken, zumeist wesentlich schneller!


    Das würde ich evtl. noch so stehen lassen, die "Königsdisziplin" der Hounds sind mit Sicherheit die Sprintrennen und allein schon von der Anatomie kann ihnen auf diesen kurzen Strecken kein reinrassiger Siberian Husky das Wasser reichen...


    Zitat

    Aber wirklich große Strecken werden zumeist nur von reinrassigen Gespannen gezogen. Da sind dann Tagesleistungen von 80 km keine seltenheit.


    Das wiederum ist mir nicht bekannt. Langstreckenrennen (mit Abstrichen evtl. noch Mitteldistanzrennen) sind zwar die einzigen Rennen auf denen Siberian Huskies überhaupt noch konkurrenzfähig sind, aber auch hier braucht man schon ein sagenhaft gutes Gespann um gegen die Alaskan Huskies und Hounds zu gewinnen - das Problem ist einfach, dass es zwar auch bei den reinrassigen Siberian Huskies reine Rennlinien gibt, aber alle Selektionsbemühungen hinsichtlich verbesserter Renneigenschaften stoßen irgendwann an die Grenzen des FCI-Standards. Alaskan Huskies sowie Hounds sind keine anerkannten Rassen, das Aussehen dieser Hunde ist zweitrangig, alles was zählt sind Ausdauer und Geschwindigkeit, klar das man da ganz andere Möglichkeiten in der Zucht hat...
    Und, vielleicht bin ich ja auch fehlinformiert, aber zeig mir doch mal eine Ergebnisliste der großen Rennen wie Iditarod, Yukon Quest, Finnmarksloped etc. bei dem ein reinrassiges Team gewonnen hat...

    Nein, Huskies haben keine andere Lunge, warum auch?
    Nach entsprechendem Training könnte jeder Hund einer vergleichbar "sportlichen" Rasse diese Leistung erbringen, oder sogar noch mehr. Das ist auch mit einer der Gründe, warum die wenigsten bedeutenden Musher heute noch mit reinrassigen Siberian Huskies fahren, die meisten konkurrenzfähigen Schlittenhunde sind heute Alaskan Huskies oder Hounds ( Gebrauchskreuzungen aus Alaskan Husky und Vorstehhund, teilweise auch mit Greyhound-Anteilen)

    Zitat

    Ich würde gerade bei einem so großen Hund nicht auf Getreide zurück greifen, es geht nicht nur auf die Hüften sondern auch auf die Hüftgelenke


    Gibt es für diese, in allen möglichen Barf-Foren immer wiederkehrende Behauptung eigentlich irgendwelche ernstzunehmenden Forschungsergebnisse?
    Ich frage aus wirklichem Interesse, denn bisher ist mir noch nichts derartiges bekannt...

    Das er bei 2 Grad anfängt zu frieren liegt wohl eher an der spärlichen Unterwolle, die wirst du auch mit gehaltvollerem Futter nicht anfüttern können... :D
    Ansonsten hab ich hier auch so einen schlechten Futterverwerter, da bietet sich Getreide wirklich an, die darin enthaltenen Kohlehydrate legen sich nämlich recht fix auf die Hüften :D
    Bei uns machen Getreideprodukte (Hafer- und Dinkelflocken, Reis, Nudeln und ich weiß, kein Getreide aber trotzdem kohlehydratreich: Kartoffeln) ungefähr 10 - 15% der Gesamtfuttermenge aus und werden mit dem Obst-Gemüse-Pamps vermischt.
    Ansonsten hab ich gute Erfahrungen mit Gänse- oder Schweineschmalz gemacht, Schlagsahne (wenn er sie verträgt!), du kannst die Ölmenge etwas erhöhen und insgesamt fetteres Fleisch verfüttern!

    Bei uns gibt es schon so ungefähre Zeiten, die richten sich allerdings eher danach, wann wir von unseren Spaziergängen wieder da sind und nicht nach der Uhr.
    Wir füttern zweimal täglich. Die Obst-Gemüse-Pampe gibt es nach unserer Morgenrunde so zwischen 9 und 11 Uhr.
    Die Hauptmahlzeit bekommen sie nach unserem Nachmittagsspaziergang und das ist meist zwischen 16 und 18 Uhr.

    Hm...ich glaub ich würd auf alle Fälle noch etwas warten!
    Was ist es denn für ein Hund?
    Mit 14 Monaten sind die wenigsten Hunde vom Kopf her schon erwachsen und zumindest so lange würde ich noch warten.
    Zum Einen hast du nämlich dann noch Zeit erzieherisch auf ihn einzuwirken - im Moment entdeckt er wohl seine Sexualität, es ist also möglich, dass sich dieses Verhalten (unterstützt von erzieherischen Maßnahmen!) noch normalisiert und eine Kastration somit unnötig wird.
    Sollte sich an seinem Verhalten allerdings nichts mehr ändern und eine Kastration für euch unumgänglich werden dann ist jeder Monat der der Hund älter ist wertvoll, denn je älter ein Hund zum Zeitpunkt der Kastration ist, desto geringer sind die eventuellen Verhaltensänderungen, da zu diesem Zeitpunkt viele Aspekte seines Verhaltens nicht mehr nur hormonell gesteuert werden sondern erlernt sind. Gerade bei jung kastrierten Rüden hat man hinterher nämlich oftmals die Problematik, dass sie von intakten Rüden belästigt werden und sich dagegen kaum zur Wehr setzten (können)...

    Die Frage kann ich pauschal gar nicht beantworten.
    Kommt immer ganz drauf an!
    Wenn damit gemeint ist einen Hund 24 Stunden am Tag auf 6,7 oder 8 Quadratmeter zu isolieren dann mit Sicherheit.
    Wenn der Zwinger aber eher die Ausmaße eines Auslaufs hat, nicht nur ein Hund dort gehalten wird, die Hunde genügend Ansprache und Auslauf außerhalb des Zwingers haben sieht die Sache schon wieder ganz anders aus...

    Wenn es für Emma ok ist, wenn ihr kurz in den Keller geht, dann ist das doch schon ganz prima. Versucht darauf aufzubauen, steigert eure Abwesenheit im Minutentakt - ihr könnt keinen Welpen von jetzt auf gleich ne ganze Stunde alleine lassen, dass will schrittweise trainiert werden. Wenn das bei eurem Ersthund so funktioniert hat dann habt ihr großes Glück gehabt, der Normalfall ist das allerdings nicht...