Eigentlich lassen sich die Kaltpressfutter aber sehr leicht durchbrechen...
Beiträge von Sleipnir
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Nein, gibt es nur in dieser Größe!
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Hallo,
wie überall wird ja auch hier im Forum immer wieder davor gewarnt Frischfleisch und Trockenfutter zu mischen mit der Begründung, dass es durch die unterschiedliche Verdauungszeit der einzelnen Komponenten zu Verdauungsschwierigkeiten kommen kann.
Soll ich euch was sagen - ich glaube das nicht...
Gibt es dafür irgendwelche ernstzunehmenden Quellen? Worauf berufen sich all diejenigen, die das immer wieder propagieren?
Warum soll das denn auch so sein?
Wenn ich meinem Hund eine selbstzusammengestellte Ration aus Fleisch, Obst/gemüse, Milch- und Getreideprodukten verfüttere müssten diese Komponenten doch auch eine unterschiedliche Verdauungszeit haben und folglich zu Problemen führen.
Warum soll eine unterschiedlich lange Verdauungszeit überhaupt problematisch sein? Ist es bei uns Menschen doch auch nicht, wir essen doch auch alles "kreuz und quer" und zusätzlich gibt es scheinbar viele tausend Hunde, die da so gar kein Problem mit haben. Im Schlittenhundesport ist es nämlich sehr verbreitet während der Saison dem Trockenfutter Frischfleisch unterzumischen!
Ich weiß, dass ist nun wirklich nicht repräsentativ, aber auch bei mir hatte noch nie ein Hund Probleme damit!
Was meint ihr? -
Zitat
Dabei möchte ich vor allem ihm doch etwas Gutes tun.
Das wäre für mich auch nicht der richtige Ansatz! Einen Zweithund, der mich im Jahr mehrere Hundert bis Tausend Euro kostet, der erzogen werden will, mit dem ich Probleme durchstehen muss und für den ich wahnsinnig viel Zeit und Energie investieren werde den hole ich mir in erster Linie, weil ICH einen zweiten Hund möchte, aus welchen Gründen auch immer!
Wenn sich damit die Lebensqualität des Ersthundes verbessert, umso schöner, der ausschlaggebende Punkt zur Anschaffung eines Zweithundes wäre das für mich aber nicht! -
Trockenfutter (MM) hab ich im Urlaub dabei...
Und würden sie es nicht fressen wollen, müßten sie halt ein paar Tage Diät machen! -
Wie du schon selbst angemerkt hast, jede der von dir vorgeschlagenen Konstellation hat ihre Vor- und Nachteile!
Gehen wir es mal durch:
1. Frage: Rüde oder Hündin?
Da Paul nicht mit allen Rüden verträglich ist, ist es natürlich nachvollziehbar, dass du eher zu einer Hündin tendierst - bedenke aber, dass sich dieses Antiphatie anderen Rüden gegenüber mit einer Hündin an seiner Seite eher noch verstärken wird, dann hat er nämlich wirklich eine "Ressource", die es zu beschützen gilt!
Bei gleichgeschlechtlichen Hundepaaren hat man zwar (das sind nur Tendenzen, die ich hier anspreche, und nichts davon muss zwingend auf eure Situation anwendbar sein!) eher interne, rangbezogene Spannungen unter den Hunden, bei gegengeschlechtlichen Hundepaaren sind es eher externe Spannungen mit anderen Hunden.
Ich habe im Moment ein gegengeschlechtliches Hundepaar und würde in Zukunft wohl eher eine gleichgeschlechtliche Konstellation auswählen, eben wegen der Hunde, die man unweigerlich unterwegs trifft!2. Frage: gleiches Temperament oder Gegensatz?
Meine beiden Hunde sind wie Feuer und Wasser, wie Himmel und Erde, es gibt nichts was bei ihnen ähnlich wäre und trotzdem sind sie mit der Zeit ein super eingespieltes Team geworden. Ich habe oftmals das Gefühl, dass sie vom jeweils anderen unheimlich viel gelernt haben und sich prima ergänzen.
Allerdings ist es schon so, dass Emma immer mal wieder tierisch genervt ist und das Janosch schon gerne öfter mal mit Emma über die Felder toben möchte. Gerade für Janosch finde ich es schon manchmal schade, dass er keinen Kumpel hat mit dem er ständig durch die Gegend toben kann - die Frage ist dann allerdings, ob man das wirklich jeden Tag haben will...

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Zitat
aber: wie kann ich trotzdem ihren mut stärken, damit sie sich mal wehrt??
Ich glaub, da kann man als Besitzer gar nichts machen!
Aber wie alt ist Bailey denn? Noch ziemlich jung, oder?
Neben meiner Mobberin hab ich ja noch Janosch, der im Umgang mit anderen Hunden ein absolutes "Schäfchen" ist, sich mit seinen 35 Kilo Kampfgewicht von jedem Dackel in die Schranken weisen lässt und sich meistens auch viel zu viel gefallen lässt.
Er ist jetzt zweineinhalb Jahre und so ganz langsam wird er selbstbewusster und lässt sich nicht mehr alles gefallen - scheint wohl auch eine Frage des Alters zu sein... -
Ich hab mir da noch nie Gedanken drüber gemacht, auch meine Hunde können liegen wo sie wollen. Kommt es mal zu Situationen, in denen ich möchte, dass sie von ihrem Platz nicht aufstehen (zum Beispiel wenn wir mit Gästen bei uns zuhause essen) dann werden sie einfach ins Platz geschickt!
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Nur um dir etwas Mut zu machen, dass es gar nicht soo kompliziert sein muss:
Emmas Mobbing sieht so aus, dass sie sich aus einer Hundegruppe einzelne Hunde rauspickt, sie fixiert, losrennt und mit lautem Getöse diese Hunde über den Haufen rennt.
Ein untrügliches Anzeichen bei ihr ist es, wenn sie einen anderen Hund fixiert und sich dabei abduckt, dann weiß ich nämlich, sie rennt gleich los. In dieser Situation ein energisches "Nein" und sie stellt diese Handlung ein, zumindest solange sie noch nicht losgerannt ist. Vielleicht ist es bei Nala ja ähnlich einfach... -
Zitat
Nur wie bringt man ihr es genauer bei?
Wie kann ich ihr das ganze zwar streng, direkt aber dennoch Sensibel und ruhig beibringen, das sie es zu lassen hat.....
Ganz banal über den Grundgehorsam, indem du mit ihr trainierst sie in diesen Situationen abzurufen.
Ich hab auch so eine Mobberin zuhause, und ein Hund der einmal das Mobben für sich entdeckt hat der wird es nicht mehr sein lassen. Da hilft es nur, seinen Hund ständig zu beobachten, die ersten kleinen Anzeichen für das Mobben erkennen und möglichst abrufen bevor sie damit anfängt!
Es ist auch völlig zwecklos darauf zu warten, dass sie mal an die "richtigen" Hunde gelangt, die ihr unmissverständlich klar machen, das dieses Verhalten nicht erwünscht ist. Das wird nicht passieren, denn gemobbt werden immer nur die Schwächeren, Unsicheren, sonst würde es ja keinen Spass machen...