Beiträge von Sleipnir

    Ich denke nicht, dass Liegeschwielen von zuwenig Bewegung herrühren.
    Die Ausbildung von Liegeschwielen ist mit Sicherheit Veranlagungssache und hängt insbesondere damit zusammen wie oft und wie lang der Hund auf hartem Untergrund liegt.

    Bei meinen Hunden ist das ganz unterschiedlich gewesen.

    Charly: mit 11 Jahren gestorben, hat ständig auf den Fliesen gelegen und bis zu seinem Tod nie Liegeschwielen gehabt.

    Emma: liegt hin und wieder mal auf dem Laminat, erste Anzeichen von Liegeschwielen mit knapp 3 Jahren, jetzt fünfjährig werden sie langsam größer.

    Janosch: Noch keinerlei Anzeichen für Liegeschwielen, er ist allerdings auch erst 2,5 Jahre alt.

    Du siehst, das lässt sich absolut nicht pauschalisieren!

    Also bei den Wanderungen seh ich jetzt gar kein Problem! Jeder gesunde Hund sollte doch in der Lage sein 40 Kilometer in Schrittgeschwindigkeit zu laufen - ausser absolut verhunzte Rassen wie Englische Bulldoggen, Möpse etc., wüßte ich jetzt keinen Hund (vorrausgesetzt er ist ausgewachsen und gesund) der das nicht schaffen würde... :???:

    Faesa: Ich möchte mal behaupten, dass jede größere Hunderasse die auf Laufleistung selektiert wurde (als Paradebeispiel Schlittenhunde, aber auch Jagd- und Herdengebrauchshunde) bei entsprechendem Training in der Lage ist 80 Kilometer am Fahrrad zu laufen - zwar nicht jeden Tag und auch nicht mit nem 25er-Schnitt, aber möglich dürfte das absolut sein. Mit Emma bin ich bisher höchstens 65 Kilometer am Stück gefahren, aber sie hat hinterher keinerlei Müdigkeit gezeigt und 15 kilometer mehr wären mit Sicherheit noch drin gewesen, Janosch hingegen würde keine 80 Kilometer schaffen, allerdings wurden zwei seiner drei Ursprungsrassen (Hovawart und Labrador) ja auch nie hinsichtlich schnellen, ausdauernden Rennens selektiert.
    Wenn es dem Threadersteller wirklich ernst damit ist, dass er einen Hund möchte, der 80 Kilometeram Fahrrad mitlaufen kann, dann würde ich entweder zu einem Siberian Husky aus einer Leistungslinie tendieren, einer Jagdgebrauchshundrasse oder einem so genannten "Hound" (damit meine ich keinen Foxhound oder so, sondern Leistungshybriden aus Alaskan Husky und Vorstehhunden - sie werden insbesondere im professionellen Schlittenhundesport, aber auch für Canicross, Bikejöring etc. eingesetzt) - allerdings sind das alles keine "einfach" auszulastenden Hunderassen - aber soll der Hund wirklich 80 Kilometer am Fahrrad laufen, dann sind Kooikerhondje und Kromfohrländer doch hoffentlich ein Witz... ;)

    "gummiert"- was kann ich mir darunter denn vorstellen? Sind sie elastischer als normale Nylonleinen, angenehmer anzufassen...eigentlich steh ich nämlich gar nicht auf Nylonleinen... ;)

    EDIT: Ich find 1 Meter genau richtig... :D
    Da meine Hunde eh nur selten an der Leine sind, und wenn sie dann mal angeleint sind möglichst nah bei mir laufen sollen, kriegt ich im Moment mit meinen 2-Meter-Lederleinen echt die Krise...

    Hallo,
    ich bin ja eigentlich ein "Lederleinen-Liebhaber", aber trotzdem im Moment auf der Suche nach was anderem...
    Ich bin jetzt im Internet auf gummierte Sportleinen gestoßen, gibt es die nur von K-9 oder kennt ihr noch andere Hersteller?
    Sind diese Leinen überhaupt zu empfehlen? Nutzt irgendjemand von euch so eine Leine?
    Ich hätte halt gerne sowohl für Janosch als auch für Emma jeweils eine kurze (höchsten 1 Meter oder 1,20 Meter lang), praktische und robuste Führleine...

    Fischland-Darß-Zingst! Ist zwar nicht wirklich untouristisch, durch die Größe der Halbinsel und einem Strand, der sich einmal um die Halbinsel zieht findet man aber überall einsame Orte in den Dünen, am Strand oder sonstwo - mein Tipp: der Weststrand.
    Zusätzlich hat es dort wunderschöne kleine Dörfer mit reetgedeckten Häusern, netten Cafes, einer grandiosen abwechslungsreichen Landschaft...was will man mehr... :D

    Vielleicht hab ich mich missverständlich ausgedrückt oder einige Postings faslsch verstanden, aber einige User waren doch ganz begeistert wie gut diese Hunde erzogen sind und das ihre eigenen Hunde das nicht könnten...
    Ich wollte mit meinem Posting nur ausdrücken, dass dieses Können zum Einen rasseabhängig ist (nem Herdenschutzhund wird man das schwerlich bebringen können) und zum Anderen diese Können keine Rückschlüsse auf die alltagstaugliche Erziehung erlaubt, weil dieses Video eben "nur" eine Hundeplatzsituation zeigt.

    @Krümelmonster: Das ist natürlich schon wieder was ganz anderes!

    Ich seh das wie sara...natürlich sind das erstmal beeindruckende Bilder...aber will ich so einen Hund wirklich haben...ich persönlich mit Sicherheit nicht!
    Ich liebe Hunde, die eine gewisse Selbstständigkeit haben, die mich mit ihrer Sturheit an en Rand der Verzweiflung bringen und mir nicht jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und sooo schwierig ist das nun auch nicht, man muß nur einen Hund haben, der genug "will to please" mitbringt. Man darf ja auch nicht vergessen, dass das eine "Hundeplatzsituation" ist und die Hunde sind ja darauf getrimmt in dieser Situation mit ihren Menschen zusammenzuarbeiten - warum auch nicht, gibt ja nix besseres zu tun, ob diese Hunde angesichts eines Hasen oder eines wild kläffenden anderen Hundes immer noch wie ein Klappmesser ins "Platz" fallen würden ist noch eine ganz andere Frage...
    Ich hab ja nun auch einen Hund, der mir persönlich (leider) ein bisschen viel "will to please" mitgebracht hat und ja, Emma kann genauso ins Platz fallen und auch ähnlich "bei Fuss" gehen, aber hilfreich im Zusammenleben mit dem Hund ist das nicht automatisch!

    Ich stell es jetzt einfach mal zur Diskussion, wissen tu ich es nämlich nicht:

    Da bei einer Sterilisation ja nur die Eileiter (bzw. die Samenleiter) durchtrennt werden ist das Alter doch eigentlich egal, oder?