Beiträge von Sleipnir

    Ich schreibe im Moment einen längeren Artikel für die Knowledge Base. In diesem Artikel wird es um die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Rassegruppen und den Möglichkeiten und Grenzen der Befriedigung dieser Bedürfnisse im Alltag gehen.

    Dafür benötige ich allerdings eure Hilfe. Ich habe einen kurzen Fragebogen erstellt und würde euch bitten ihn möglichst zahlreich auszufüllen. Insbesondere sollen sich die User angesprochen fühlen, die einen Rassehund haben, aber auch Mischlingshundehalter, vorrausgesetzt die charakterlichen Eigenschaften des Hundes lassen sich hauptsächlich auf eine Ausgangsrasse zurückführen.

    Im Rahmen meines Artikels werde ich die Fragebögen auswerten, die Kernaussagen bündeln und in den Artikel einfließen lassen.


    Der Fragebogen:

    1.) Rasse des Hundes (der Hunde):

    2.) Alter des Hundes (der Hunde):

    3.) Welche Aktivitäten betreibst du regelmäßig, um deinen Hund auszulasten (Hundesport etc.)?

    4.) Wie würdest du das ideale Zuhause für einen Hund deiner Rasse beschreiben?

    5.) Was macht die von dir gehaltene Hunderasse für dich "besonders"?

    6.) Bewerte auf einer Skala von 1 bis 10 (1 steht für "nicht vorhanden", 10 für "außerordentlich stark vorhanden"):

    ...den Jagdtrieb:

    ...den Schutztrieb:

    ...das Bewegungs- und Aktivitätsbedürfnis:

    ...den "will to please" bzw. die Leichtführigkeit:

    ...die Stresstoleranz:

    ...die "Anfängertauglichkeit" der Rasse (wir wissen alle, dass es die Anfängerrasse nicht gibt!):

    Na dann erstmal:

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

    Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen dem Teamtest und der Begleithundeprüfung? Hat doch bestimmt einen Grund, dass es zwei so ähnliche Prüfungen gibt, oder?

    Zitat

    Kaninchen dürfen von Hunden gejagt werden. Auch von Hunden die nicht jagdtauglich von einem Jäger geführt werden, weil die Kaninchen eine Plage sind!

    Das ist ja mal ne Aussage... :D


    Zitat

    Meine Hunde duerfen hier bei uns in der freien Pampa auch Rehe jagen......das sie dabei eines erwischen ist naemlich so unwahrscheinlich wie ein 6er im Lotto

    Das schätzt du falsch ein! Rehe sind Kurzstreckensprinter und dabei schon nicht besonders schnell! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund ein Reh erwischt (vor allem wenn er lang genug hetzt) ist ungleich höher als ein Wildkaninchen zu fangen (die sitzen nämlich nur einige Meter neben dem nächsten Baueingang) oder einen Hasen einzuholen (das sind nämlich Langstreckenläufer und schneller als Rehe sind sie noch dazu)!
    Wobei...von welcher Tierart reden wir hier eigentlich? In Nordamerika gibt es nämlich gar keine Rehe (außer vielleicht irgendwo eingebürgert)...bei einem Weißwedel- oder Maultierhirsch mag das schon wieder anders aussehen...

    Zitat

    s ist von allem ethischen abgesehn, einfach "bescheuert" ihr den erfolg zu gewähren, denn schon allein das hinterherhetzen ist selbstbelohnend, die muss kein kaninchen erwischen um ein glücksgefühl zu haben. du stellst dir erzieherisch selbst ein bein, und verstärkst deine probleme nur noch, denn du erziehst dir einen hund, der immer mehr das verlangen haben wird zu hetzten, und du ihm dann vollkommen egal bist, somit kann es wircklich sein, dass irgendwann mal ein unglück passiert.

    Das glaub ich nicht! Zumindest nicht, wenn man es richtig macht!
    Der Jagdtrieb bei Hunden ist nun einfach da und lässt sich auch nicht wegerziehen. Die einzige Möglichkeit besteht darin ihn zu kontrollieren und zu kanalisieren, sei es jetzt durch Schleppleine, Grundgehorsam, alternative "Jagdspiele" etc.

    Bei einem gut erzogenem (oder gut gesichertem) Hund mit starkem Jagdtrieb wird sich also mit der Zeit ein immer stärkerer Triebdruck aufbauen der irgendwie befriedigt werden muss.

    Wie machen wir das? Klar...mit alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten wie Dummy-Training, Mantrailing, Hetz- und Beutespielen. Ganz ehrlich...das mag für viele Hunde zwar ne nette Freizeitbeschäftigung sein, aber die Jagd ersetzen tut das in keinster Weise.

    Ein Hund, der allerdings in regelmäßigen Abständen wirklich Wild verfolgt, hat die Möglichkeit dem oben beschriebenen Triebstau entgegenzuwirken.
    Wenn man als Hundehalter zusätzlich noch in der Lage ist diese Jagden unter eine gewisse Signalkontrolle zu stellen und sie streng ortsgebunden erlaubt hat man mit etwas Training und Fingerspitzengefühl einen Hund, der viel gelassener auf alltägliche Wildbegegnungen reagiert, der sich viel leichter abrufen lässt und mit dem man ein wirkliches Team werden kann. Dieser Hund platzt nämlich nicht förmlich vor Jagdtrieb, denn er hat ja regelmäßig die Möglichkeit diesen Trieb (in kontrollierten Bahnen) zu befriedigen!

    Ich will damit natürlich keinen User auffordern seinen Hund einfach mal hetzen zu lassen!

    Zitat

    Zudem ist wie du sagtest, der Krankheitserreger Wert bestimmt nicht unbeachtlich.

    Das ist jetzt bestimmt kein repräsentativer Wert, aber ich halte seit 15 Jahren Hunde, seit 15 Jahren fressen meine Hunde hin und wieder Kot und bisher ist noch kein Hund davon krank geworden!

    Grundsätzlich ist das ja erstmal völlig normal, dass Hunde Kot anderer Tiere fressen!

    Natürlich finden wir Menschen das ziemlich ekelig, aber ich würd auch nicht herzhaft in ein Stück Pansen beissen, ich würde nicht den Urin von fremden Frauen belecken und mich nicht in Schlammpfützen werfen... ;)

    Bezeichnet mich als leichtsinnig (insbesondere im Hinblick auf Krankheitserreger, die mit Sicherheit nicht von der Hand zu weisen sind!), aber ich habe Hunde und keine kleinen Kinder. Ich muss meine Hunde in so vielen Situationen einschränken und ihnen arttypisches Verhalten untersagen, da können sie von mir aus ruhig mal von einem Kuhfladen probieren! Ich hab da absolut kein Problem mit! Und ich finde das so weitaus "angenehmer", als wenn sie sich drin wälzen würden!