Ich schreib dir jetzt mal meinen "Fotoweg"...auch wenn der eventuell nicht ganz zu dem DSRL-Hype passt.
Vor zwei Jahren hatte ich noch keinerlei Ahnung von Fotografie, war aber tierisch fasziniert von guten Fotos. Ich habe angefangen mich durch Fotografie-Foren zu kämpfen, hab mir Literatur dazu besorgt und mir so die grundlegensten Kenntnisse (Beziehung: Blende/Verschlusszeit etc.) erst mal theoretisch angeeignet. Danach habe ich versucht diese Kenntnisse mit einer ganz "normalen" kleinen Digicam umzusetzen. Man konnte auch bei der schon relativ viel manuell einstellen und ich war überrascht wie gute Fotos man aus so einem einfachen Ding rausholen kann, wenn man nicht nur einfach auf das Automatik-Knöpfchen drückt. Allerdings ist klar, dass die Möglichkeiten der kleinen Digicams begrenzt sind, itrgendwann hatte ich die kamera ausgereizt, war vom "Foto-Virus" befallen und hab mich einen Schritt weiter gewagt. Ich hab mir eine so gennante Bridge-Kamera zugelegt. Bei mir war es die Panasonic Lumix FZ 50 (ist meiner Meinung nach immer noch die Kamera mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis, die ich jedem ambitionierten Anfänger empfehlen würde!). Diese Kamera bittet mir eigentlich alle wichtigen Funktionen einer DSRL, hat einen riesigen Brennweitenumfang, ist relativ günstig und die lästige Objektiv-Wechselei entfällt auch. Ehrlicherweise muss man allerdings dazu sagen, dass diese Kamera in einigen Bereichen natürlich trotzdem nicht mit einer DSRL mithalten kann...denn die eierlegende Wollmilchsau gibt es einfach nicht. So ist das Rauschverhalten absolut nicht zu vergleichen mit einer Spiegelreflexkamera, der Autofokus ist im Vergleich recht lahm usw.
Jedoch ist es einfach Fakt, dass du, wenn du eine ähnlich ausgestattete Spiegelreflexkamera haben willst, die eine ähnliche Brennweite abdeckt locker 1500 bis 2000 Euro auf den Tisch legen kannst! Und was ist, wenn man dann merkt, dass die ambitionierte Fotografie doch nichts für einen ist? Hat man dann 1500 Euro umsonst ausgegeben...nur um auch ne DSLR zu haben?
Ich würd mich da wirklich schrittweise reinarbeiten und wenn man irgendwann merkt, dass einem die Fotografie wirklich liegt und man möglichst kreativ damit umgehen will, dann holst du dir nämlich eh kein DSLR-Einsteigermodell mehr, sondern irgendwas in Richtung Canon 50 D oder so...
Hier mal noch ein paar Bilder, die ich mit der FZ-50 gemacht habe: