Beiträge von Sleipnir

    Die Idee ist gut Chrissi...so ähnlich hatten wir es uns dann auch gedacht...allerdings umgekehrt...das wir die Zeit vormittags immer weiter ausdehnen und ich Freddy dann in die Tagesbetreuung bringe...aber evtl. könnte man es auch von hinten aufrollen - das ist doch mal ein guter Tipp!!! Danke!

    Ich glaub Wera hat in letzter Zeit schon relativ viel Urlaub genommen...evtl. wären noch ein paar Tage drin...aber mehr glaub ich nicht...aber da kann sie ja vielleicht selbst noch etwas zu schreiben!

    Zitat

    Bellt er auch wirklich die gesamte Zeit über oder ist es nur nachdem Wera weg ist und bevor Du kommst und nachdem Du gehst und dazwischen ist er ruhig??

    Nein...es ist genau umgekehrt!
    Er ist erst ruhig und fängt dann nach einer gewissen Zeit an zu kläffen...dann aber dauerhaft! Neben der Bellerei schmeißt er sich noch mit seinen über 30 Kilo gegen die Tür...das hört sich an, als würde jemand das Haus abreißen...

    Ich stell mir das furchtbar anstrengend vor...
    Was läuft ein Hund am Tag...vielleicht 40,50 Kilometer...wie lang sind die Tagesetappen? Meist doppelt so lang...d.h. du musst deinen Hund mindestens die Hälfte der Etappe im Hänger ziehen + deinem eigenem Gepäck am Rad!
    Ich glaub, das ist wirklich kein Zuckerschlecken!
    Die Idee an sich ist wirklich reizvoll...keine Frage...aber die Ausführung...ich weiß nicht, ob das so ein Spaß ist... :???:

    Schade...antwortet doch mal auf Matzes Frage...die find ich nämlich wirklich interessant:

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    Anlagen kann man einem Hund nicht beibringen, bzw. antrainieren.
    Hier werden die Hunde jetzt lange darauf vorbereitet, sie lernen den Stock kennen, und ich kann mir vorstellen, dass ein guter Ausbilder in der Lage ist auch einen eher ängstlichen Hund durch diese Prüfung zu bringen.
    Daher denke ich, dass diese Prüfung eher geringe Aussagen für die Zucht hat, oder seh ich das falsch?

    So...wo fang ich denn jetzt mal an...???
    Wie viele hier wissen hab ich zwei Gassihundde - Freddy und Bambam.
    Die Besitzerin, Wera, hier im Forum Enzie, geht Vollzeit arbeiten und ich komme mittags vorbei und geh mit beiden Hunden spazieren!
    Bisher war das absolut kein Problem - nach dem Spaziergang haben die Hunde noch eine Kleinigkeit gefressen, sich dann in ihre Körbe verkrümelt und gepennt bis Wera nach hause kam.
    Nun war die Hündin auf Grund ihrer Bestrahlung zur Krebstherapie drei Wochen lang in einer Pflegestelle...bei dieveni...auch hier aus dem Forum! Freddy wurde in dieser Zeit tagsüber komplett von mir betreut, d.h. Wera hat ihn morgens gebracht und abends wieder abgeholt.
    Seit Ostern ist die Hündin nun wieder zuhause und eigentlich sollte alles jetzt wieder seinen normalen Gang gehen...
    Funktioniert aber leider gar nicht, da der Rüde, Freddy, absolut nicht mehr allein bleiben will!
    Er versucht morgens mit Wera die Wohnung zu verlassen und kläfft dann bis ich komme...geh ich wieder, kläfft er wieder... :/
    Geht natürlich gar nicht, da Wera in einem Mehrfamilienhaus wohnt!
    Ich bin der festen Überzeugung, dass Freddy eigentlich gar kein Problem mit dem Alleinsein hat, also keine wirkliche Trennungsangst, sondern das er einfach ziemlich frustriert ist, dass er nicht mehr jeden Morgen zu mir kann...denn da hatte er sich ja jetzt drei Wochen lang dran gewöhnt!
    Ich seh im Moment eigentlich keine andere Lösung als das Alleinsein nochmal ganz von vorne, minutenweise, wie bei einem Welpen aufzubauen! Riesiges Problem ist hier allerdings Weras Vollzeitstelle! Meine Idee ist jetzt folgende:
    Freddy geht die nächsten Wochen in eine Tagesbetreuung auf einem naheliegenden Hundeplatz...so muss er nicht allein sein und viel wichtiger, so kann Wera ihren Feierabend und ihre Wochenenden dazu nutzen in klitzekleinen Schritten das Alleinsein wieder zu trainieren. Wenn das erfolgreich ist, werden die Zeiten, die er allein (mit Bambam) zuhause bleibt langsam wieder ausgedehnt, um irgendwann wieder auf den "normalen" Stand zu kommen.
    Theoretisch könnte zwar auch ich ihn in nächster Zeit tagsüber zuhause betreuen, aber genau das wollen wir eigentlich nicht, da er sich jetzt schon viel zu sehr an mich (und Emma und Janosch) gebunden hat und wir das eigentlich wieder zurückfahren wollen...
    Puh...ist ja jetzt doch etwas lang geworden! Hoffentlich steigt da noch jemand durch...
    Vielleicht hat ja jemand von euch noch ne Idee, wie man das Problem angehen könnte...manchmal wird man ja "betriebsblind" und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr...
    Wera, wenn du noch was zu ergänzen hast, nur zu... :D

    EDIT: Keiner ne Idee??? Ein "Die Idee hört sich realistisch an" würde schon helfen...wir sind nämlich etwas verzweifelt... :/

    So...da bin ich schon wieder... :D
    Grundsätzlich fand sie Janosch Gangbild gar nicht so schlimm...er sei ganz gut bemuskelt und recht beweglich. Allerdings sei er im Rücken etwas "hart" und er schleift mit den Hinterpfoten, allerdings nur im Schritt.
    Sie hat mir empfohlen mal die Wirbelsäule und die Hüfte röntgen zu lassen, meinte aber, dass sie sich eigentlich nicht vorstellen kann, dass da irgendwas akutes vorliegt...
    Aber das krasseste war, dass sie etwas an ihm rumgedrückt hat, hier mal gezogen, da etwas massiert und plötzlich ist der echt besser gelaufen...Yvonne fiel das zuerst auf, aber ich habs auch gesehen...
    Auf dem Rückweg hatte ich das Gefühl einen anderen Hund dabei zu haben...fand ich schon sehr faszinierend!
    Naja, aber überstanden ist das Ganze ja immer noch nicht, die nächsten Tage werden wir mal zum Röntgen fahren und dann sehen wir weiter...
    Ach so, und einen ganz lieben Gruß an Corinna... ;)