Ist schon ne krasse Sache...eigentlich kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Landesregierung mit so einer Gesetzesänderung durchkommt...andererseits hätte ich mir auch nie träumen lassen, dass es irgendwann mal Rasselisten geben wird...
Aber mich würde auch interessieren, ob das einfach irgendwelche Ideen von Einzelpolitikern sind, die sich dieses Themas bedienen, um eigene Popularität zu gewinnen, oder ob es da wirklich konrete Pläne gibt...
Beiträge von Sleipnir
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@ Eddalein: Ich kann euren Zwiespalt schon nachvollziehen...
Das was der Hund da im Moment macht ist ja eigentlich nix dramatisches und sollte mit konsequentem Training recht schnell in den Griff zu kriegen sein...aber ihr habt nunmal kleine Kinder, Kinder, die man nicht jede Sekunde im Auge haben kann, Kinder, die sich in ihrem Zuhause frei bewegen wollen und da bleibt ein gewisses Risiko.
Von daher könnte ich den Schritt zur Abgabe sogar nachvollziehen! Jedoch werden die Probleme die dieser Hund zeigt durch einen weiteren Besitzerwechsel natürlich nicht verschwinden...eher im Gegenteil...und von daher frage ich mich (und fass das wirklich als Frage und nicht als Vorwurf auf!): Wenn man doch drei relativ kleine Kinder hat, warum schafft man sich dann einen Hund mit ziemlich ungewisser Vorgeschichte an, der schon durch mehrere Hände gegangen ist und wenn ich es richtig verstanden habe auch schon bei den Vorbesitzern sehr problematisch war? Da waren doch Probleme eigentlich schon abzusehen, oder? -
Ich hab genau über dieses Thema meine Diplomarbeit geschrieben...mal gucken, inwieweit ich dir helfen kann:
ZitatWieso werden die kosten für Blindenführhunde übernommen, und für die anderen nicht?
Im Gegensatz zu vielen anderen assistierenden und unterstützerischen Einsatzgebieten des Hundes gelten Blindenführhunde nach § 33 SGB V rechtlich als Hilfsmittel. Ihr Einsatz wird somit als Leistung zur medizinischen Rehabilitation angesehen und die Anschaffungskosten von Krankenkassen getragen.
ZitatWie lange dauert die Ausbildung (Blindenführund, Signalhund und Behindertenbegleithund)?
Das ist vollkommen unterschiedlich, denn...
ZitatInsgesamt lässt sich die derzeitige Ausbildungssituation zum Therapiehund in Deutschland als schwierig und unkoordiniert bezeichnen. Dies lässt sich insbesondere auf zwei, miteinander korrespondierender Problemkreise zurückführen. So gibt es einerseits, obwohl verschiedenste Forschungskreise und Institutionen seit einigen Jahren verstärkt daran arbeiten, zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinerlei staatliche Anerkennung zum geprüften Therapiehund. Im Klartext bedeutet das, dass mehr oder weniger qualifizierte Personen Ausbildungsgänge und Seminare zum Therapiehund-Training anbieten, die in ihrer Qualität höchst heterogen sind und deren Zertifizierung auf keinerlei staatlicher Anerkennung beruht. Andererseits erhält der Einsatz von Therapiehunden in den letzten Jahren in Deutschland eine zunehmende gesellschaftliche Anerkennung und es wird mit einer verstärkten Nachfrage von Institutionen und Einrichtungen in der Zukunft zu rechnen sein. Hier bedarf es nach RÖGER-LAKENBRINK (2006) allgemeingültiger Mindestanforderungen an die Qualitätssicherung des Einsatzes von Hunden und an die theoretische Ausbildung des Hundeführers. Dazu wäre eine einheitliche Ausbildungsgrundlage eine zwingende Vorraussetzung (vgl. ebd. S. 62).
Anders als im angloamerikanischen Bereich und auch in unseren deutschsprachigen Nachbarländern Österreich und der Schweiz ist es in Deutschland allerdings noch nicht gelungen die erforderlichen Maßnahmen einer qualifizierten Therapiehunde-Ausbildung zu bündeln und in eine überschaubare, klar strukturierte Bahn zu lenken (vgl. ebd.)
Zu den Kosten für einen Signalhund kann ich jetzt leider nichts sagen...
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Ich würde ein Fehlverhalten und dies ist in meinen Auge ein Fehlverhalten, nicht mit einem Tauschgeschäft "positiv" machen. Tauschgeschäfte sind mit Sicherheit bei einigen Dingen sinnvoll, aber nicht in dieser Situation. Die Situation sollte unterbrochen werden. Der Hund sollte vom Knochen weg geschickt oder von einer anderen Person gerufen werden, dann wird der Knochen vom Erwachsenen entfernt, die Kinder sind in der Zeit nicht im Raum.
Aber damit wird diesem blöden Knochen doch eine immense Wichtigkeit beigemessen...der Hund hat doch jetzt schon Angst, dass ihm der Knochen abgenommen wird...sonst würde er ja nicht warnend knurren...aber wenn ich nun diesen Knochen dann auch immer und immer wieder wegnehme, fühlt sich der Hund doch erst recht bestärkt darin den Knochen zu verteidigen.
Das ein Hund sein Futter verteidigt ist doch erstmal absolut normal...egal wie die Rangkonstellationen sind, aber kein Hund lässt sich von einem anderen Hund Futter abnehmen...wir Menschen haben da andere Vorstellungen von...ist ja auch in Ordnung, aber da muss ich dem HUnd doch erstmal klarmachen, dass es gar kein Grund gibt Futter zu verteidigen...und das krieg ich bestimmt nicht damit hin, dass ich ihm den Knochen ständig wegnehme... -
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Auch wenn ich damit vielleicht alleine dastehe, aber das sehe ich anders. Wenn eins meiner Kinder am Knochenknabbernden Hund vorbei geht, hat sie sie definitiv nicht anzuknurren. Wenn die Kinder ihr den Knochen aus dem Mund pulen, mag es vielleicht etwas anderes sein, aber im Grunde finde ich, dass selbst das ein gut sozialisierter Hund "ertragen" müsste (natürlich würde ich trotzdem nie zulassen, dass eines meiner Kinder das versuchen würde, mir geht es da rein um die Theorie).
Da geh ich absolut konform mit dir! Aber gerade deshalb würd ich ihr in dieser Situation den Knochen nicht wegnehmen, weil sie so zwangsläufig die Verknüpfung herstellt, dass sie ihren Knochen verliert, wenn deine Tochter im Spiel ist und ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich das Verhalten dadurch eher noch verschlimmert und nicht bessert.
Das Knurren ist ja erstmal nur eine Warnung und ich würde eher versuchen dieses Verhalten über Tauschgeschäfte zu ändern. -
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Und Dein Hund wollte es Dir bringen, damit Du Dich drum kümmerst und gesund machst! Vielleicht....
Das glaubst du nicht ernsthaft, oder???
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Ob Sie nun beide links, rechts oder einer links der andere rechts läuft, ist mir egal. Hauptsage sie bleiben bei mir.
So egal finde ich das gar nicht...wenn wir bspw. andere Hunde, Autos, Reiter, Radfahrer etc. passieren, dann finde ich es schon ganz praktisch, wenn beide HUnde an EINER Seite, nämlich der abgewandten Seite laufen...
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Meine laufen beide an der rechten Seite (finde ich im Alltag irgendwie praktischer), Emma innen direkt neben mir, Janosch außen neben Emma. Haben sie auch schon völlig verinnerlicht...so ist es bspw. gar nicht so einfach Janosch alleine Fuß laufen zu lassen, da er dann nämlich immer nen knappen Meter Platz lässt...da läuft ja auch sonst immer Emma...

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..also ersteinmal...die Sache mit dem Blut!!
Wenn Dein HUnd das Kaninchen tot gebissen haben sollte, dann hätte der Hund die ganze Schnauze voll Blut gehabt!...zweitens...auch wenn es sich mies anhört, aber ich mußte mal zuhören, als mein Kater ein Kaninchen totgespielt hat....die schreien wie ein Baby...das ist ganz, ganz furchtbar mit anzuhören!!!
Wenn Du also das Schreien des Kaninchens auch nicht gehört hast......also...so doof es sich anhört...ich denke auch, dass das Kaninchen schon tot war und das dein Hundi nur per Zufall auf das Tier gestoßen ist...und es DIR gebracht hat...auch wenn er nicht loslassen wollte.
Alles in allem tut mir der Vorfall für Dich leid, aber ich denke, dass Dein HUnd kein Kaninchenmörder ist.
Das kann so gewesen sein, muss aber nicht. Beutetiere in der Größe eines Jungkaninchens werden normalerweise totgeschüttelt und das geht in der Regel ohne offene Wunden und somit auch ohne Blut ab...und wenn der Hund dann noch weiß, was er da tut, dann geht das so blitzschnell, dass das Kaninchen nicht mal mehr "Piep" sagen kann...ich spreche da auch aus leidvoller Erfahrungen...Emma hatte damit schon zweimal Erfolg...bei beiden Malen war die Situation im Vorfeld absolut nicht zu erkennen und es ging so blitzschnell, dass ich gar keine Möglichkeit mehr hatte zu reagieren...
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Ach Mensch...das tut mir wirklich leid...und ich kann mir vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man mit seinem knappen Studentenbudget erstmal Hunderte Euro für diagnostische Maßnahmen bezahlen soll...wäre auch meine absolute Horrorvorstellung!
Aber in Hofheim bist du ja wirklich in den besten Händen und das ist ja eigentlich das wichtigste...
Ich drück dir die Daumen, dass es für dich und Lotta irgendeinen annehmbaren Weg aus dieser Misere gibt!