Du gehst 5 Stunden spazieren...
Jeden Tag? Da läufst du ja locker 20-25 Kilometer am Tag...ist ja ein nettes Sportprogramm... am WE mach ich sowas ja auch gern mit meinen Hunden...nennt sich bei mir aber Wanderung...
...aber jeden Tag...bei Wind und Wetter...warum macht man das? Ist ne ernsthafte Frage! Spazierengehen mit Hunden ist toll...aber 5 Stunden...krass find ich das, echt...
Beiträge von Sleipnir
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Ich hab es nicht geschafft diesen Thread bis zum Ende durchzulesen...aber das was ich bisher gelesen habe, war das unglaublichste, was mir hier bisher passiert ist...
Eint uns Menschen überhaupt noch irgendeine Ethik...sind uns artfremde Haustiere wirklich wichtige als unsere Mitmenschen?
Und ist der "Säufer", der Kleinkriminelle oder der Spießer von nebenan nicht immer noch näher mit uns verbunden als ein Hund? Ein Tier, dass sich mit Vorliebe in Kot wälzt und Aas frisst, ein Tier was weder Moral noch Ethik kennt, ein Tier...ach, ich weiß gar nicht was ich schreiben soll...ich finds echt traurig, aber auch bezeichnent für unsere Gesellschaft...
Wie hundeverrückt seid ihr eigentlich? Hat das nicht schon leicht pathologisdche Züge? -
Ja...da hast du dich undeutlich ausgedrückt, dass Hund Nr. 1 dann evtl. doch noch Kontakt aufnehmen darf steht in deinem vorletztem Posting nämlich nicht...
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Zitat
aber mal ehrlich, empfindet ihr es als großen abstrich nach der uni (wenn man ihn nicht schon dabei hat) direkt hundi zu versorgen anstatt einen trinken zu gehen?
Ehrlich gesagt...JA!
In meinem ganzen Leben hab ich noch nie soviele Leute kennengelernt, soviel gefeiert...und soviel getrunken...
...wie im Studium.
War eine ziemlich geile Zeit, die ich absolut nicht missen möchte!
Hat bei mir trotz Hunden auch nur so gut geklappt, weil ich 1.) die Hunde mit zur Uni nehmen konnte und ich 2.) das ganze Studium über mit meiner Freundin zusammengewohnt habe, die dann mal den ein oder anderen Spaziergang übernommen hat!
Klar ist es toll und auch entspannend nach nem langen Unitag mit den Hunden durch den Wald zu marschieren...aber jedesmal absagen, wenn meine Freunde einen trinken gehen, weil mein Hund zuhause auf mich wartet...nee, da hätte ich auch nicht wirklich Lust drauf gehabt... -
@ Nocte:
Aber die Frage war doch eher, was machen, wenn man einen verträglichen und einen unverträglichen Hund hat - zumindest hab ich sie so verstanden...
Und es ist doch schon etwas blöd, wenn ich einem verträglichem Hund IMMER den Fremdhundkontakt untersagen muss, nur weil ich einen Stinkstiefel dabei habe... -
Ich geh im Moment mit fünf Hunden gleichzeitig spazieren, die alle unterschiedliche Anforderungen stellen...da sind zwei doch ein Kinderspiel...
Nein...mal ernsthaft! Das wichtigste ist hochkonzentriert bei der Sache zu sein und sowohl Hunde als auch Umgebung NIE aus den Augen verlieren.
Und dann musst du eigentlich nur noch jedem Hund ganz unmissverständlich klar machen, was du von ihm erwartest! Ich hab z.B. auch eine recht zickige und nicht mit allen verträgliche Hündin dabei...kommt uns ein fremder Hund entgegen muss sie "bei Fuss" laufen, während die anderen Hallo sagen dürfen. Ich geb zu, dass setzt ne Menge Training voraus, wenn man innerhalb einer Hundegruppe unterschiedliche Kommandos zeitgleich ablaufen lässt, aber es ist definitiv möglich! -
Ich kenn das...von meinen Gassihunden!
Zwei Schleppleinen würd ich mir auch nicht antun!
Ich mach es genauso wie hier schon angesprochen:
Beide Hunde an der Flexileine. Eine Leine in der Hand, eine am Bauchgurt. Funktioniert einwandfrei! -
Für mich ein ganz schwieriges Thema...und ganz ehrlich...es gab hier schon Zeiten im Forum, da musste ich mich für zwei, drei Wochen aus dem Forumsgeschehen zurückziehen, weil ich all dieses "oh...wie süß ist der denn"...und "mein Hund ist mir wichtiger als meine Mitmenschen"echt nicht mehr ertragen konnte...
Jeder soll natürlich seinen Weg finden mit seinem Hund zusammenzuleben und grundsätzlich geht es mich ja echt nix an, wie andere Leute mit ihren Hunden umgehen...aber ich komm nicht dagegen an...mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich ein Foto von einem Hund sehe, der zwischen seinem ganzen Spielzeug kaum noch auszumachen ist oder der an seiner (!!!) Gaderobe mehr Leinen hängen hat als ich Jacken.
Den Hund wird das kaum stören...den Hund wird es auch nicht stören, wenn seine Besitzerin von ihm als "mein Liebling" spricht oder 80 Euro für eine Elchlederleine ausgibt...aber ich, ich ganz persönlich kann das einfach nicht nachvollziehen! Ich mach niemandem einen Vorwurf, der seinen Hund zum absoluten Lebensmittelpunkt stilisiert...aber verstehen kann ich es trotzdem nicht.
Was mit Sicherheit nicht unwesentlich dazu beiträgt ist die Tatsache, dass ich als Mann hier im Forum zu einer absoluten Minderheit gehöre...und es ist einfach so, dass Frauen im Allgemeinen viel emotionaler an die Sache Hund herangehen, als Männer, die in dem Hund zwar einen Kumpan und Kumpel sehen, aber vieles doch eher nüchtern betrachten (was ja auch nicht immer besser sein muss...)
Um es mal zusammenzufassen:
Ich finde schon, dass auch und gerade hier im Forum eine Menge Leute Hundehaltung in meinen Augen maßlos übertreiben, aber scheinbar scheint es eine Entwicklung unserer Zeit zu sein, dass Haustiere immer mehr Bedürfnisse befriedigen, die eigentlich vom zwischenmenschlichen Umgang befriedigt werden sollten...aufhalten kann ich diese Entwicklung mit Sicherheit nicht...aber mich damit zu arrangieren fällt mir ziemlich schwer... :/ -
Klar dürfen meine Hunde auch im Urlaub ihren Freilauf genießen...ich lein da nicht mehr oder weniger an als zuhause...
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Wir haben gummierte Schleppleinen und die finde ich einfach klasse!