Beiträge von Sleipnir

    Genau diese beiden Futtersorten hab ich auch lange Zeit gefüttert - meine Hunde fanden es gut...Verdauung war in Ordnung...
    Als Alternative zu Rinti, was ich persönlich nicht schlecht finde und bei zwei großen Hunden ist Nassfutter ja auch immer eine Kostenfrage - könnte ich dir noch Kiening oder Rocco empfehlen - sowohl qualitativ als auch preislich liegen die mit Rinti gleichauf bzw. leicht drüber.

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    kurz bevor mir aufgefallen ist das er zittert ist mir die badezimmertür zugeknallt wegen durchzug hier in der wohnung aber das war ja schon einige sekunden her.

    Mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit wird doch das der Auslöser des Zitterns sein, oder?
    Lass doch wie zufällig nochmal ne Tür zuknallen und beobachte ihn dann, dan kannst du dir ganz sicher sein...

    Ich hab mir schon gedacht, dass das schwierig ist...

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    rotzdem habe ich da schon rumprobiert und festgestellt, dass sie ruhiger ist, wenn ich sie fernab der anderen Hunde irgendwie in ihrem Radius arg einschränke. Das heißt, dass die anderen in dem zentralen Bereich, in dem man als erstes Fremde mitbekommt bleiben und sie in einem Raum oder manchmal sogar in einer Box in einem Raum dahintern eingeknastet ist. Das nimmt ihr irgendwie einigermaßen die Meldeposition, weil ja die anderen "vorgeschaltet" sind.

    Die Idee finde ich eigentlich gar nicht schlecht...allerdings würde das bei uns nicht funktionieren. An ALLEN Zimmern unserer Wohnung führt entweder direkt ein Weg vorbei oder es befindet sich direkt davor ein Parkplatz. Ich könnte sie also gar nicht "abschotten"...

    Es ist halt echt ein schwieriges Thema...einerseits finde ich das gar nicht schlecht...wie gesagt, wir wohnen im Erdgeschoss und unser Balkon ist so niedrig, dass da jeder drüberklettern könnte...aber durch Emmas "Aufpasserei" kann ich mir sicher sein, dass sich wohl jeder zweimal überlegt, ob er bei uns einsteigt, wenn hinter der Scheibe ein großer, schwarzer Hund randaliert...
    Aber sie übertreibt halt einfach ein bisschen wenn sie allein ist...Janosch hält sich bei der ganzen Sache ja absolut im Hintergrund...und Emma geht wahrscheinlich davon aus, dass ihr die Verantwortung für unsere Wohnung obliegt, wenn wir nicht da sind...

    Emma verfügt schon rassebedingt über einen relativ starken Schutztrieb gepaart mit einer hohen territorialen Aggressivität. Grundsätzlich haben wir das aber in absolut akzeptable Bahnen gelenkt und solange wir zuhause sind ist es zwar auch ihre Tagesbeschäftigung aufzupassen, aber es wird meist nur geknurrt oder höchstens einmal angeschlagen und sie überlässt es auch absolut uns, wer hier reindarf und wer nicht.
    Problematisch ist ihr Verhalten eigentlich nur, wenn die Hunde alleine sind. Dann übernimmt sie nämlich die Funktion der vierbeinigen Alarmanlage! Wir wohnen hier in einem Sechs-Familienhaus und sie erkennt ALLE Nachbarn schon am Schritt, sie kennt auch alle Autos, die zum Haus gehören. Die dürfen hier auch machen was sie wollen, da bleibt sie ruhig. Sobald aber jemand fremdes den Hausflur betritt oder nur am Haus vorbeiläuft schmeißt sie die Sirene an...sie bellt dann zwar auch nicht minutenlang durch, aber durchaus schonmal etwas länger und da Emma ein sehr energisches lautes Bellen hat und durchaus auch mitten in der Nacht kläfft find ich das etwas problematisch...
    Ich muss dazu sagen, wir haben deswegen noch NIE Probleme mit unseren Nachbarn gehabt...eher im Gegenteil, die finden das alle ganz in Ordnung, dass im Erdgeschoss ein Hund sitzt, der aufpasst. Aber wer weiß wie lange wir hier noch wohnen und ich hab das vor Kurzem einmal miterlebt, als ich nach einer Party nachts um zwei nach Hause kam und ein anderer Passant einige Meter vor mir an unseren Fenstern vorbeilief...das ist wirklich laut...eigentlich müssten davon alle Nachbarn wach werden.
    Ich will ihr das auch keinesfalls ganz nehmen...aufpassen ist halt einfach ihr Lebensinhalt...aber zumindest etwas eindämmen...
    Allerdings weiß ich nicht wie, den problematisch ist ihr Wachtrieb ja nur wenn sie alleine ist...sind wir auch da, dann ist es ja völlig unproblematisch...
    Zusätzlich fange ich am 01.08. eine neue Stelle an und dann sind die Hunde deutlich öfter alleine als im Moment und Emma wird auch deutlich mehr bellen...
    Ich weiß halt nicht, ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt das anzugehen...

    Irgendwie klingt es hier die ganze Zeit durch, als würdet ihr einer Vierzehnjährigen pauschal das Verantwortungsbewußtsein absprechen einen Hund zu führen, einen Hund zu erziehen und täglich mit dem Hund spazieren zu gehen...
    Ja...wenn ich mich so umgucke, dann mag das bei den meisten Vierzehnjährigen auch zutreffen, aber eben nicht bei allen!
    Meinen ersten Hund habe ich mit zwölf bekommen. Alle aus der Familie mochten ihn, aber es war mein Hund...ich war vom ersten Tag an für die Erziehung zuständig, ich musste den Hund füttern und mit ihm spazierengehen...und zwar täglich! Meine Eltern sind höchstens mal gegangen, wenn es gar nicht anders ging, ich mit Grippe im Bett lag oder auf Klassenfahrt war.
    Klar zog das auch so einige Unannehmlichkeiten und Einschränkungen nach sich...ich konnte nicht sagen "Ich bin mal eben ein Wochenende weg...ihr könnt euch ja dann um den Hund kümmern...". Aber mal ehrlich, dass ist im Erwachsenenalter doch genauso kompliziert und von daher weiß ich nicht, warum das nicht auch ein Jugendlicher schaffen kann? Es lehrt auf alle Fälle Verantwortung zu übernehmen und wenn ich daran zurückdenke, dass ich als Zwölfjähriger alleine einen Hund erzogen habe, bei Wind und Wetter trotz Freunden, trotz Klausuren jeden Tag durch den Wald marschiert bin, dann macht mich das schon stolz...
    Natürlich besteht in dem Fall hier immer noch das große Problem, dass insbesondere der Vater ganz grundsätzlich keinen Hund haben will...und das sind natürlich schonmal eher schlechte Voraussetzungen...aber trotzdem denke ich, dass man auch mit vierzehn schon einigermaßen überblicken kann welche Verantwortung man mit einem Hund übernimmt und wenn man es dann trotzdem will, dann schafft man das auch...zur Not eben auch alleine...

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    Wieviele Stunden seid ihr denn so unterwegs? Sind die Hunde auch ohne dich draußen, z.B. im eigenen Garten. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ihr viel weniger macht.

    Einen Garten haben wir leider auch nicht!

    Ich geh morgens nach dem Aufstehen eine halbe Stunde - jeden Tag der gleiche Weg...eigentlich nur um in Ruhe die Geschäfte zu erledigen.

    Am frühen Mittag hol ich meine Gassihunde ab und dann bin ich mit zwei eigenen + zwei bis drei Gassihunden etwa eineinhalb Stunden unterwegs.

    Am späten Nachmittag gibt es nochmal ne halbe Stunde Action...ne Runde mit dem Fahhrad, schwimmen im See, etwas Dummytraining etc.

    Und dann nochmal ne Mini-Pinkelrunde (5 Minuten) kurz vorm Schlafengehen.

    Macht an einem normalen Tag etwas mehr als zweieinhalb Stunden...und meine Hunde kommen mir absolut ausgelastet vor...und ich hab aktive Hunde... ;)

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    Ach was ich noch sagen muss, unsere Oma wohnt im Haus. Kann es sein, dass er meint ich muss nur lange genug bellen und dann werde ich schon geholt (was Oma leider macht).

    Na...da kann meine Antwort ja sehr knapp ausfallen: JA-natürlich!

    Es ist wirklich schwer eine allgemeine Definition dafür zu finden, was übertrieben ist...insbesondere deshalb, weil jeder dazu eine andere Meinung hat, aber ist ein Verhalten nicht dann übertrieben, wenn es weit außerhalb der zu erwartenden Norm liegt?
    Innerhalb dieses Forums liegt man mit 10 Halsbändern und 5 Leinen wahrscheinlich innerhalb der Norm...würde man allerdings den Querschnitt aller bundesdeutschen Hundehalter nehmen, dann bin ich mir sicher, dass 10 Halsbänder weit außerhalb der Norm liegen...ebenso eine Leine für 80 Euro oder Bio-Hähnchen-Schenkel für 3,50 das Kg.
    Das soll ja erstmal keine Wertung sein, aber normal, im Sinne von zu erwartendem Verhalten ist es doch nicht, oder?

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    Das mit dem Begrüßen soll man nicht machen, weil es schließlich "selbstverständlich" sein soll, wenn man weg ist. Man begrüßt den Hund ja auch nicht, wenn man ne halbe Stunde im Bad war.

    Wird ja immer wieder propagiert...ich find das allerdings wiedersinnig. Hunde begrüßen sich nach einer Abwesenheit nunmal...sie begrüßen sich untereinander und sie begrüßen ihre Menschen...ist einfach Teil ihres Sozialverhaltens und mir ist nicht ganz klar, welchen positiven Einfluß es auf das Alleinsein haben soll, wenn ich den Hund nach meiner Heimkehr erstmal ignoriere...dürfte für Hunde doch absolut unverständlich sein, oder?
    Das finde ich irgendwelche Verabschiedungsrituale viel schlimmer...DAS gehört nämlich nicht zum natürlichen Verhaltensrepertoire von HUnden!

    Gott...was habt ihr alle für Hunde in der Nachbarschaft...mir ist es in 15 Jahren Hundehaltung nich ein einziges Mal passiert, dass ich hätte körperlich gegen einen fremden Hund vorgehen müssen...
    Klar begegnen uns immer mal wieder Hunde, die entweder Emma belästigen oder bei Janosch "Stunk" suchen...aber ne ernsthafte Beißerei hab ich echt noch nie erlebt...
    Wobei ich mich des Gefühls nicht erwehren kann, dass hier einige (nicht alle!!!) schon lostreten, wenn ich die Hunde noch beobachte und gar nicht ans Eingreifen denke... :???: