Beiträge von Sleipnir

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    Die Eltern haben wir nicht gesehen, da sie angeblich "arbeiten" waren

    Das ist ja immer sehr verdächtig... ;)

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Tammy um einen Altdeutschen Hütehundmischling handelt ist mit Sicherheit gegeben. Rein äußerlich kommt das hin und wenn die Mutter an Schafen arbeitet umso mehr.
    Ob es sich jetzt aber um eine Gelbbacke handelt oder die Färbung (die bei Hunden ja nicht gerade selten ist!) von einer anderen Rasse kommt ist allerdings ein bisschen zweifelhaft und wird sich, ohne die Eltern zu sehen nicht nachweisen lassen.
    Es ist ja so, dass die wenigsten Schäfer Altdeutsche Hütehunde züchten wie sie vom Zuchtverband in Linien eingeteilt werden. Da wird wild durcheinander gekreuzt, solange die Gebrauchseigenschaften stimmen...
    Von daher...ich würde sie als Altdeutscher Hütehundmischling ansehen ohne das weiter zu spezifizieren!

    Tanja...auf was willst du hinaus?

    Das kommt doch wieder auf den individuellen Charakter des Hundes an...bei dem einen recht ein Zischen durch die Zähne...der andere würde sich darüber kaputtlachen. Den würde ich wohl am Kragen packen und ihn fragen ob er noch alle Latten am Zaun hat... :D

    Janosch liegt irgendwo dazwischen...bei ihm würde ich wohl energisch aufspringen und dabei ein SEEEHR deutliches NEIN von mir geben...

    Zitat

    Störend finde ich lediglich diese ewigen Methoden-Streitereien und Trainer, die glauben, die Weisheit für sich gepachtet zu haben. Aber ich hab generell was gegen Dogmatiker...

    Das ist wirklich ziemlich ätzend!
    Ich finde es immer ganz zweifelhaft, wenn irgendwelche Trainer/Hundeschulen sich auf eine Methode einschießen und meinen das jedem Hund überstülpen zu wollen...das funktioniert nun auch wieder nicht!Hunde sind einfach Individualisten mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und all die mit einer Methode erziehen zu wollen kann gar nicht funktionieren!
    In der Pädagogik ist es ein Anspruch einen möglichst umfangreichen "Methoden-Koffer" zu haben, so dass ich ganz flexibel auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten eingehen kann. Das wünsche ich mir auch von einem guten Hundetrainer!

    Methoden werden häufig als Schanier zwischen Theorie und Praxis begriffen bzw. in ihnen wird die Möglichkeit der Verbindung von erfahrungsbezogenem Erklärungswissen mit wissenschaftlichem Erklärungswissen gesehen (!!!)

    Methoden geben den Fachkräften damit ein Handlungsinstrumentarium an die Hand, welches ihnen hilft, von intuitivem Handeln zu professionellem Handeln zu gelangen unter systematischer Zuhilfenahme geplanter aufeinander aufbauender methodischer Verfahren.
    Insofern ist der Ausbau der Methoden immer auch ein Indikator für Professionalisierung

    Quelle:
    Fachlexikon der sozialen Arbeit (2002), S. 639

    Lässt sich meines Erachtens nach 1 zu 1 auf die Hundeerziehung übertragen.