Beiträge von milospeed

    Abend!

    Ich hab in ner halben Stunden nen Termin bei meiner TÄ (so lang braucht sie, um in die Praxis zu kommen), denn Milos Lefzen sind seit ca. 45min total dick angeschwollen :schockiert:

    Wir waren abends noch in der HuSchu, danach hat er gefressen und sich hingelegt. Erst als er so unruhig rumlief und sich immer wieder mit den Pfoten im Gesicht zu schaffen machte, hab ich es gemerkt.

    Er wurde heute morgen gegen Tollwut geimpft, und die TÄ meinte am Telefon, dass das vermutlich eine Impfreaktion ist und sie ihm wahrscheinlich Cortison spritzen muss, zur Sicherheit damit nicht noch mehr anschwillt (Z.B. die Atemwege). Wie gesagt, in ner halben Stunde müssen wir hin.

    Hat jemand schon mal sowas erlebt nach ner Impfung? Ich hab mich total erschrocken. Milo scheint es vor allem unangenehm zu sein, Schmerzen hat er glaub ich keine.

    :/

    Ich hatte auch nicht vor, mich da ohne genauere Kenntnisse einzumischen, zumal die Huendin ja morgen wieder bei ihren eigenen Leuten ist. Es gab wohl einen ploetzlichen Todesfall in der Familie, weswegen die Kollegin kurzfristig als Sitterin eingesprungen ist).
    Es ist also keine bezahlte Hundesitterin, sondern eine hilfsbereite Bekannte, die ich lieber freundlich ueberzeugen als rabiat angehen moechte.

    Es fiel mir auch nur die Sache mit dem Schluessel auf. Ansonsten geht die Frau ganz normal mit der Kleinen um, sie wirkt auch nicht permanent eingeschuechtert (nur eben wenn der Schluessel fliegt), und als ich vorhin nochmal am Buero der Kollegin vorbeiging, lag sie entspannt da und schlief.

    Ich war mir nur nicht sicher, was ich davon halten sollte, da mir die aengstliche Reaktion der Huendin nicht gefiel und ich vorher schon den Eindruck hatte, dass diese Kollegin einige veraltete Ansichten ueber Hundeerziehung hat. Da ich aber nun selber keine Expertin bin, wollte ich hier nach Meinungen und guten Alternativen fragen, die ich ihr vielleicht nahebringen kann.

    Meinen eigenen Hund mute ich ihr schon deshalb nicht mehr zu, weil ich ihn gerne selber erziehen moechte :hust:

    Ich weiss leider nicht, ob die Besitzer das so abgesegnet haben. Wuerde aber eher tippen, dass sie es nicht wissen. Ich kenne die Huendin nur fluechtig vom Spazierengehen, sie scheint einfach ne unerzogene kleine Klaefferin zu sein. Nicht ihre Schuld, wuerd ich sagen, wenn sie jetzt auch staendig klaefft.

    Zumal die Umgebung ja auch neu fuer sie ist :/

    Hallo, frohes neues Jahr :smile:

    Es geht nicht um meinen Hund, sondern um einen Hund (bellfreudiges kleines weisses Etwas), welchen eine Kollegin von mir noch bis morgen in Pflege hat. Besagte Kollegin hat in der Vergangenheit auch schon mal stundenweise auf meinen Wuffi aufgepasst, womit ich eigentlich auch zufrieden war. Allerdings ist sie nicht gerade zimperlich, und hat mir immer wieder zweifelhafte "Erziehungstips" fuer meinen Halbstarken gegeben (z. B. solche Weisheiten wie auf-den-Ruecken-werfen, probier-doch-mal-ne-Wurfkette, schnipp-schnapp-Eier-ab), die ich inzwischen einfach ignoriere, weil sich diskutieren mit ihr nicht wirklich lohnt (sie weiss es besser).

    Nun ja, im Moment ist es so, dass sie nicht damit einverstanden ist, dass die kleine Huendin so viel klaefft. Kann ich auch gut verstehen! Aber vorhin war ich mal kurz bei ihr und wurde Zeuge, wie sie der Kleinen, die kurz bellte, als sie mich sah, gleich ihren Schluesselbund mit Schmackes vor den Latz geknallt hat. Ich wuerd jetzt nicht sagen, dass das unbedingt ein absolutes NoGo ist, aber wie ich das sah, hatte die Kleine ziemlich Angst dabei (Schwanz eingeklemmt, duckte sich), bellte aber nochmal (aus Unsicherheit oder Gewohnheit, schaetze ich mal) und PENG, flog gleich wieder der Schluessel. Anscheinend macht meine Kollegin das schon seit Tagen so mit ihr und ist der Ansicht, der Hund habe eben nunmal nicht zu bellen.

    Morgen kommt die Kleine wieder zu ihren Besitzern, aber ich bin trotzdem etwas geschockt ueber diese Schluessel-Schock-Methode. Ich meine, ich habe meinen Hund auch schon mal mit etwas Geworfenem "erschreckt" (Leine, Schluessel), wenn er anderweitig nicht ansprechbar war bzw mich ignorierte, aber ich sah das bislang immer nur als "hartes" Mittel, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und ihm dann klarzumachen, was ich stattdessen von ihm will (Schnabel halten, herkommen etc.). Er hat da auch noch nie Angst gezeigt, sondern war eher irritiert, so von wegen "He, da hat jemand was geworfen! Boah, das ist meine LEINE!" :schockiert:

    Ich hab zwar schon oft gelesen, dass bei manchen Hunden z.B. Wurf-Discs (scheppern ja auch nicht anders als ein Schluesselbund) als Erziehungshilfe erfolgreich angewendet wurden, aber was meine Kollegin da macht, sieht mir nicht sehr erfolgversprechend aus...
    (eher so, dass die kleine Huendin gerade richtig Angst hat, sobald sie nen Mucks von sich gibt).

    Bin ich zu empfindlich, muss das bei Dauerklaeffern vielleicht erst mal sein? Oder gibt es bessere Alternativen zu dieser Methode, die ich meiner Kollegin bei nem Kaffee mal nahelegen kann?

    Zitat

    man sollte seine berufliche situation nicht als hinderungsgrund dafür sehen, sich keinen hund anzuschaffen - is in meinen augen trivial.

    Beim Welpen ist das nicht trivial! :gott:

    Zitat

    mit züchter nen abkommen treffen, dass wenns nich klappt, dass man ihn zurück geben kann und ein züchter der sehr tierlieb ist, wird das auch verstehen und ihn im notfall zurücknehmen

    Wie bitte?? :schockiert:

    Man ueberlegt sich das mit der Betreuung, BEVOR man sich einen Welpen holt!

    Ein *tierlieber* Zuechter/Orga gibt seine Welpen gar nicht erst an Leute, die ihn nicht artgerecht betreuen koennen, und artgerecht bedeutet nunmal ganztaetig in der Welpenzeit!!!

    Ich hab hier mal mitgelesen, und muss mich jetzt doch mal zu Wort melden, weil es mich wundert, wie milde bis gar nicht bisher dagegen argumentiert wurde, dass ein 11 Wochen alter Welpe jeden Tag 4 Stunden allein bleibt.

    Ein 11 Wochen alter Welpe hat einfach noch keine Kontrolle ueber seine Ausscheidungen. Das kommt normalerweise nach und nach im Alter von ca. 12 Wochen. Dass es manche frueher schaffen, stubenrein zu werden, mag sein, aber allgemeingueltig ist das nicht.

    Ich glaube es ist ein Trugschluss, dass ein so kleiner Welpe das Alleinbleiben so schnell (in einer Woche?) und problemlos lernt. Es sind Babys, und auch wenn es einem so vorkommt, dass sie kein Problem damit bzw Angst haben, kann sich das ratzfatz aendern. Heranwachsende Hunde machen alle moeglichen Phasen durch, und wenn dein Kleiner aelter und aktiver wird, kannst du u.U. ganz schoen Probleme bekommen, weil er geistig einfach noch nicht reif genug war, mit dem Alleinsein klarzukommen. Wir fingen erst mit 6 Monaten damit an, das klappte 8 Monate tippitoppi, und momentan muessen wir wieder reduzieren und das Alleinsein neu aufbauen weil Hundi nochmal ne Angstphase durchmacht. Sowas kann jederzeit passieren, und dann sollte man Betreuungs-Alternativen haben!

    Davon abgesehen sind jeden Tag 4 Stunden viel Zeit, in der Welpi wichtige Erfahrungen mit seiner Umwelt machen koennte. Hier fiel bereits das Wort Praegung (bzw richtiger: Sozialisierung).

    Ich war auch berufstaetig und hab zudem allein gewohnt, als ich mir nen Welpen angeschafft habe. Aber! Ich hab das vorher geplant, hab ihn mit zur Arbeit genommen (vorher nat. mit dem Chef abgesprochen), fuer Betreuung gesorgt, immer 2-3 Alternativ-Moeglichkeiten in petto fuer den Notfall.

    Und wenn das alles nicht gegangen waere, haette ich mir keinen Welpen geholt, sondern einen aelteren Hund, der das Alleinsein schon kennt.

    Klar muessen Berufstaetige nicht auf einen Hund verzichten, aber ich finde, das hier

    Zitat

    Nur das mein Chef das nicht mit macht das ich 6 Monate zu hause bleibe.
    Ich lasse Ihn jetzt seid einer Woche 4 stunden alleine da es gar nicht anders geht arbeitsmäßig

    klingt ziemlich unueberlegt und unfair gegenueber einem so jungen Hund. Ich will dich hier nicht niedermachen oder so, aber was machst du denn, wenn der Mini auf einmal nicht mehr alleine bleibt? Wie lange hast du den Kleinen denn schon?

    Wie waers denn mit einer Hunde-Tagebetreuung?