Beiträge von milospeed

    :sad2:

    Leider ist es nichts harmloses.

    Meine Eltern waren gestern nochmal mit Pedro beim Doc, und der hat mit ihnen die Biopsie-Ergebnisse besprochen. Es ist ein höchst maligner Tumor in der Mundhöhle, metastasenbildend, inoperabel, keine Chance zur Heilung.

    Wie lange Pedro noch Zeit hat, ist ungewiss. Er bekommt jetzt eine Schmerz- und Antibiotika-Therapie, um ihm das Leben noch eine Weile so schmerzfrei und angenehm wie möglich zu machen. Und auch, damit meine Eltern noch Zeit mit ihm gewinnen, bis sie soweit sind, ihn gehen zu lassen. Momentan ist das noch nicht der Fall.

    Es ist sehr, sehr traurig, aber das ist es bei jedem Hund, den ein solches Schicksal ereilt.

    Danke für die Anteilnahme hier.

    Aber noch ist Pedro da und wird nach Herzenslust verwöhnt... Endlich darf er Gutzis fressen soviel er möchte, denn meine Mutter sagt: Scheiss auf die Diät (er ist ein wenig moppelig). Vielleicht schafft er es auch noch, meine Eltern im Sommer mit in den Urlaub zu begleiten, das wäre so schön.

    Wir hatten auch schon mal ne Impfreaktion auf den Impfstoff Nobivac, allerdings nicht Kreislaufkollaps, sondern Schwellungen im Gesicht:


    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…er=asc&&start=0

    Milo's erste TW-Impfung vor einem Jahr (Rabdomun) wurde aber gut vertragen. Die TÄ meinte, dass die Präparate der verschiedenen Hersteller unterschiedliche Eiweisse enthalten, auf die je nach Hund anders reagiert werden kann. Heisst aber auch, dass das Präparat von nem anderen Hersteller problemlos vertragen werden kann, auch wenn einmal eine Reaktion auf einen bestimmten Impfstoff erfolgt ist. Keinesfalls darf man aber nach einer Reaktion mit demselben Impfstoff nochmals impfen, da die Reaktion u.U. noch heftiger ausfallen wird.

    Ob der Impfstoff für 3 oder nur 1 Jahr zugelassen ist, habe damit aber nichts zu tun.

    So die Aussage unserer TÄ.

    Danke fuer die Anteilnahme.

    Es gibt wohl noch so ein Fitzelchen Hoffnung, dass eine bakterielle Infektion den Kiefer zerstoert haben koennte (wie bei ner Paradontitis), aber das ist bei einem 1,5 Jahre alten Hund, der gut ernaehrt und gepflegt wird, seeeehr unwahrscheinlich.

    Meine Eltern machen sich momentan auf das Schlimmste gefasst, aber ganz genau wissen sie es erst Dienstag in einer Woche, wenn das Biopsie-Ergebnis da ist.

    Leider keine guten Neuigkeiten :sad2:

    Meine Eltern waren mit Pedro bei einem sehr guten Kieferspezialisten bei Stuttgart. Leider sind die Prognosen alles andere als gut, denn der Verdacht liegt auf Krebs, ein grosser Teil des Kieferknochens ist bereit zerstoert. Das muss rasend schnell gegangen sein, was wiederum ein schlechtes Zeichen ist. Gestern wurde eine Biopsie gemacht, auf das Ergebnis muessen meine Eltern 1 Woche warten. Aber der Arzt sagt, es sieht nicht gut aus, und bei so einem jungen Hund hat er so einen massiven Kiefer-Abbau noch nicht erlebt. Und wenn es Krebs sein sollte, hat Pedro wahrscheinlich kaum noch eine Chance...

    Wir waren am Wochenende bei meinen Eltern, und es hat einem fast das Herz gebrochen, daran zu denken, dass dieser tolle Hund vielleicht nicht mehr lange da sein wird. Pedro ist so ein suesser, lebensfroher Kerl, haette am liebsten die ganze Zeit mit unserem Milo getobt, zumindest solange bis ihm das Blut aus der Nase lief und meine Mutter ihn auf seinen Platz geschickt hat. Meine Eltern sind unendlich traurig und verzweifelt, auch wenn sie die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben wollen.

    Manche Leute wollen ihre Tiere loswerden und tun ihnen schlimme Sachen an. Und andere Leute wie meine Eltern wuerden alles dafuer geben, damit sie ihren geliebten Hund nicht verlieren muessen.

    Ach je...

    Kennt jemand einen Kiefer-Zahn-Spezialisten für Hunde im Raum 7xxxx?

    Ich hab grade mit meiner Mutter telefoniert, sie macht sich grosse Sorgen um ihren Hund. Pedro ist 1,5 Jahre alt und kam mit ca. 11 Monaten aus Spanien zu meinen Eltern. Er ist ein vermutlich ein Setter/Spaniel-Mix, kastriert, auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

    Vor zwei Wochen stellte der Tierarzt eine Schwellung im Gesicht fest, nachdem meine Mutter bemerkt hatte, dass Pedro so laut atmet. Es stellte sich heraus, dass der ganze rechte Oberkiefer bis in die Nasen- und Tränengänge hinein geschwollen und vereitert war. Eine Augenentzündung wurde festgestellt, sowie die Ursache des Problems: ein abgebrochener und angefaulter Backenzahn. Meine Mutter fiel erst mal aus allen Wolken, denn man hatte dem Hund ausser dem lauten Schnaufen und den entzündeten Augen nichts angemerkt: Gefressen wie immer, lebhaft wie immer. Nur seine Kauknochen mochte er nicht mehr so gern, das fiel ihr aber erst im Nachhinein auf.

    Nun ja, Pedro bekam erst mal Antibiotika, dann wurden letzten Samstag der abgebrochene sowie ein weiterer Zahn gezogen, obwohl die Entzündung noch nicht zurück gegangen war. Der TA meinte aber, man könne nicht mehr viel länger warten.

    Bei der OP stellte der TA fest, dass am Oberkiefer auf der rechten Seite "kein Knochen fühlbar" sei, eher sei das alles "wie Gummi", so dass sich die intakten Zähne (3 sind es hinten noch) hin- und herschieben liessen. :schockiert:
    Was das sein könne, bzw woher das bei so einem jungen Hund kommen könnte, wusste er selber beim besten Willen nicht.

    Inzwischen ist die OP fünf Tage her, und die Schwellung ist immer noch da (etwa walnussgross, unter dem rechten Auge). Die Wunde um die Zahnlöcher herum verheilt gut, der Hund frisst und ist munter, aber es kommt immer noch eine leichte Schmierblutung aus der Nase. Antibiotika bekommt er in Hammer-Dosen, aber sie scheinen gegen die Entzündung nichts zu bewirken.

    Es wurde noch einmal Blut genommen und u.a. auf Mittelmeerkrankheiten untersucht, alle Titer im grünen Bereich. Der TA ist ratlos, hat bisher schon mit 2 Tierkliniken telefoniert, aber die konnten wohl auch nicht weiterhelfen. Heute hat er meiner Mutter vorgeschlagen, man könne höchstens noch die restlichen 3 Zähne im rechten Oberkiefer ziehen, an der Stelle vom "Gummiknochen". Meine Mutter hat dies jedoch abgelehnt, solange man gar nicht weiss, was der Hund überhaupt hat.

    Meine Idee war nun, auf jeden Fall einen Spezialisten zu Rate zu ziehen. Kennt jemand einen TA oder eine Klinik in der Nähe HN/HD/S/KA, die Pedro helfen könnte? Falls es weiter weg sein sollte, nehmen meine Eltern dies natürlich auch in Kauf.

    Oder falls jemand schon mal Ähnliches bei seinem Hund erlebt hat, bin für jeden Hinweis dankbar. Ich hatte auch schon überlegt, ob es vielleicht ein Fremdkörper, Splitter etc. im Oberkiefer sein könnte, der diese Entzündung auslöst. Meine Mutter will den TA mal danach fragen, falls er nicht schon längst selber daran gedacht und diese Möglichkeit ausgeschlossen hat.

    Meine Eltern und ihr Kleiner tun mir so leid ! :sad2:

    Hallo nochmal,

    Ja, ich war schon in der Hundeschule Ulrich, und finde Frau Kopp-Ulrich als Trainerin sehr erfahren und kompetent. Sie wurde mir ueber ein anderes Forum empfohlen. Da ich aber nur ab und zu in Freiburg bin, war ich nur ein paarmal fuer Einzelstunden bei ihr. Ihr Erziehungsstil ist eher positiv bestaerkend, aber sehr konsequent. Sie konnte uns in mancherlei Hinsicht gute Tips geben, und hat uns auch ausfuehrliches Feedback via Telefon und Email gegeben. Zwar konnte sie uns nicht bei allen Baustellen helfen, aber das liegt eher daran, dass fuer unser spezielles Problem (Radler und Jogger anpoebeln) ein anderer, "haerterer" Erziehungsstil erfolgreicher war als der, den sie vorgeschlagen hatte. Dennoch konnte ich viel bei ihr lernen.

    Ich glaube, dass sie in deinem Fall gut geeignet waere, dir eine solide Erziehungs-Grundlage zu vermitteln, da sie einem auch viel Theorie mitgibt (auch anhand von schriftlichem Infomaterial zu verschiedenen Themen z. B. Leinenziehen).
    Sie macht uebrigens auch eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin, kennt sich z.B. auch mit Bachblueten aus.

    sweetathos
    Klar brauchen alle Hunde Erziehung, egal ob gross oder klein. Es sind auch eher praktische Unterschiede im Handling kleinerer Hunde, welche meiner Erfahrung nach manche Trainer, die selten mit Fusshupen arbeiten, nicht kennen. Ich haett's auch nicht gedacht, weil ich frueher nur mit grossen Hunde zu tun hatte.

    Ich glaube, hier gab es sogar mal einen thread, in dem einem Kleinhund-Halter in der HuSchu erzaehlt wurde, einem kleinen Hunde koennte man kein Fusslaufen beibringen :???:

    Nur ein Beispiel: wie blocke ich am geschicktesten einen kleinen Hund ab, der immer nach vorne draengelt? Beim grossen Hund: Hand vors Gesicht halten, oder mit dem Koerper abdraengen. Aber wie macht man das bei nem wuseligen Kleinhund, der sich ratzfatz durch die Beine vorbeischlaengelt, und behaelt gleichzeitig noch eine souveraene Koerperhaltung? Oder wenn man "Ruecken" hat und sich schlecht buecken kann?

    Auch kann man als Kleinhundehalter wohl eher mal den Erziehungsbedarf unterschaetzen und unerzogenes Verhalten ignorieren, weil es als weniger stoerend empfunden wird ist als beim grossen Hund (z.B. Anspringen). Damit kennt sich die Trainerin aufgrund ihrer Erfahrung eben gut aus und geht in manchem Fall spezieller auf diese Hundehalter ein als ich es z.B. schon selber in anderen Hundeschulen erlebt habe, in denen vor allem Schutz- und Huetehundrassen vertreten waren.