Hallo Najira,
Das Gossenbacher Geschirr sieht ja mal echt super aus. Ich hab auf der Seite aber leider keine Groessenangaben gefunden
Weisst du, wo man die her bekommt?
Beiträge von milospeed
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Vielleicht trifft man mit nem Dobi generell eher auf Vorurteile, und wahrscheinlich trauen die Jaeger deinem Hund wahrscheinlich eher zu, was zu hetzen als meinem Mini (eher Bantam als Riese). Ist natuerlich nicht ganz fair.
Trotzdem ist bei uns Leinenpflicht im Wald, und da halt ich mich dran und bin froh, dass die Schlepp als Leine akzeptiert wird.
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Nee, der ist in Wald und Feld immer an der Schlepp
. Mit Anleinen meinte ich an die kurze Leine nehmen.Fuer ihn und mich isses aber wie Freilauf, da die nur zur Absicherung dient. Er ist ja abrufbar, aber wenn ich doch mal penne und er abgeht, dann rennt er nicht nem Reh hinterher, sondern nem Jogger. Und da verstehen die hier noch weniger Spass als wenn er Wild jagen wuerde (was er uebrigens wenigstens nicht tut).
Schleppe ist in unserem Stadtwald okay, zumindest hat mich keiner der Forstleute, die ich bis jetzt getroffen habe, deswegen angesprochen.
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Zitat
daß diesen Hunden das nichts ausmacht, sie dafür gezüchtet wurden und diese Fellstruktur, die sie vor Wasser und Kälte schützt, immer noch besitzen.
Und das ist ja auch gut so, denn ein Neufi im Neopren-Anzug waere der Frau sicher auch nicht recht gewesen

Wo sind diese Leute, wenn es mal wirklich was anzuzeigen gibt?
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Zum Thema noch was: Mich hat mal ne Frau gebeten, nicht so streng zu meinem Hund zu sein und ihn nur an der langen Leine zu fuehren, damit er sich besser entfalten kann. Der Ausloeser fuer die Bitte war, dass wir gerade aus dem Wald kamen (wo er Freilauf an der Schlepp hatte) und ich ihn an die kurze Leine nahm und an der Strasse absitzen liess, weil ein Auto kam.
Ich wollte die Frau noch fragen, was sie genau meint, aber die Antwort war nur "Ich hatte schon genug Hunde in meinem Leben, ich weiss, wie man die erzieht."

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Ist ja nicht so, als waer mir die Jogger- und Radfahrer-Problematik unbekannt

Ich hab hier nen eingefleischten Joggerjaeger auf Entzug sitzen, der nicht umsonst ne angstmotivierte Aggression gegen rennende Menschen entwickelt hat. Der muss sich als Welpe mehrmals von Laeufern und Radlern ziemlich bedroht gefuehlt haben, was natuerlich auch selbstverschuldet war, da mir diese Problematik von unserem frueheren Hund gar nicht bewusst gewesen war - ich liess den Kleinen halt auf den Gassiwegen frei laufen. Da gab es dann aber leider ein paar Maenner, die einem als HH zeigen mussten, wer hier ein Sportler ist und Vorfahrt geniesst (die joggenden Frauen machten eher mal langsam oder blieben kurz stehen, wenn vor ihnen auf dem Weg ein Hundchen eierte, das so schnell nicht seine 4 Pfoten sortiert bekam) und mit Karacho auf den zu Tode erschrockenen Knirps lossprinten mussten. Irgendwann kam er dann auf den Trichter, dass man diesen Typen auch Saures geben koennte, was selbstbelohnend war, denn die rannten ja tatsaechlich weg wie die Hasen, und schon hatten wir den Salat. Durch Erziehungsfehler ergab sich dann eins ums andere, und ums Rumgucken hatten wir ein tiefsitzendes Problem, an dem wir seit gut nem Jahr trainieren (mit Erfolg, aber es dauert und haette so nicht sein muessen).
Ich muss jedoch sagen, seit ich mich nicht mehr aufrege und mich mehr auf meinen Hund konzentriere (abrufen und anleinen bzw ablegen ist bei uns ohnehin Pflicht, denn ganz "trocken" ist der Herr M noch nicht und wird es noch eine Weile nicht sein), hab ich auch mit den Joggern kein Problem mehr. Auf einmal sind die nett, gruessen sogar und bedanken sich, weil ich meinen Hund sofort ins Fuss oder ins Platz rufe. Klar wissen die nicht, dass ich das nie so konsequent gemacht haette, wenn sie sonst nicht nen tasmanischen Teufel an den Hacken kleben haetten, aber es ist schon ironisch, dass mein abrufbarer Joggerhasser hier im Wald beliebter ist als all die "lieben" Hunde, die sich nicht fuer die Rennenden interessieren und deshalb nicht abgerufen werden, bzw nicht angeleint werden koennen, weil sie nicht hoeren.
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Okay, aber da verstehe ich jetzt nicht, wieso du den Hund nicht anleinen und DANN den Jogger darauf aufmerksam machen kannst, dass sein Ton ziemlich daneben ist und warum er es noetig hat so zu schreien.
Vielleicht schreit er ja, weil ihn die Hundehalter so oft ignorieren, und vielleicht ist nicht jeder Hund so lieb wie deiner.
Diese Haltung "ich reagiere erst, wenn man mich hoeflich bittet" kann ich zwar voll und ganz verstehen, aber manchmal sind die anderen genau auf demselben Trip ("ich rede erst freundlich, wenn die endlich ihren Hund anleinen"), und ab da dreht sich's dann im Kreis. Davon wird niemand, der Hunde nicht mag, toleranter, und die Leidtragenden sind halt leider die Hunde und die HH, die versuchen, so gut es geht Ruecksicht zu nehmen.
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Ich hab hier auch ein Gegenbeispiel. Die Schwester meines Freundes ist hochallergisch gegen Hunde. Sie mag sie zwar prinzipiell leiden, aber da die ganze Familie ohne Tiere aufgewachsen ist, kann sie auch ganz gut ohne.
Allerdings, wenn ich mit Milo zu Besuch komme, wirft sie sich eine Tablette ein und lässt ihn tatsächlich auch in die Wohnung, obwohl ich eigentlich dagegen bin, dass er ihr die ganze Bude vollhaart. Ähnlich ist es bei den Eltern meines Freundes, die es auch nicht so mit Tieren haben. Die haben beim letzten Besuch doch tatsächlich dem Herrn M eine extra Stelle in ihrem gepflegten Garten zugedacht haben, wo er sich erleichtern darf, wenn wir dort zum Grillen sind
.Ich finde das total nett und rücksichtsvoll mir gegenüber. Für den Hund wär's ja absolut nicht schlimm, wenn er nicht dorthin mit dürfte, aber mir gibt es halt ein gutes Gefühl, wenn er auch willkommen ist. Da fällt es mir dann auch mehr als leicht, dass ich meinerseits Rücksicht nehme und darauf achte, dass der Hund nicht negativ auffällt (z.B. lasse ich ihn in der fremden Wohnung angeleint).
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Was zum Nagen geben, dies aber festhalten, damit Hundi nicht damit abzwitschern kann. Ne kleine Kaustange, z.B. Mein Kleiner ist da als Welpe manchmal drüber eingeschlafen. Haaaach, war das süüüüüssssss....

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Du könntest dich, um beim Hund Ruhe rein zu bringen, auch nen Moment ruhig zu ihr auf den Boden setzen, wenn sie Platz noch nicht kann (hab nicht richtig gelesen, wie alt dein Hund ist - mit 4 Monaten klappt das Hinlegen auf Kommando klar noch nicht).
Im Prinzip find ich alle Übungen, die das Hundi ruhig und entspannt werden lassen, super. Aber es stimmt schon, was hier kritisiert wird - durch Strenge und Härte klappt das nicht. So erfährt der Hund beim Üben nur unnötigen Stress, der sehr schädlich für die Kleine ist.
Einfach weniger lang mit ihr üben, zum Auflockern immer wieder mal spielen, und zum Entspannen immer wieder mal ne schmusige Auszeit. Das mögen die Kleinen, und dann bleiben sie auch motiviert. Und natürlich ab in die Hundeschule
