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Beiträge von Silke_EMD

    Hallo alle zusammen,


    meiner alten Rostlaube und der netten Umweltprämie sei Dank bin ich derzeit auf der Suche nach einem neuen Auto.


    Problemstellung:
    Zwei Kinder (11 und 5 J.) plus Rottweiler müssen auf jeden Fall reinpassen. Auto soll trotzdem möglichst günstig in Anschaffung UND Verbrauch sein.


    Platzmäßig optimal wäre natürlich so was wie Caddy, Kangoo, Berlingo & Co. Ich hätte aber gern einen Wagen, der deutlich unter 8 l/100 km verbraucht. Ausserdem haben wir einen Ford Galaxy als "Haupt"auto für Urlaubsfahrten, Familienausflüge usw. Der Neue ist also "Zweit"wagen, wird aber trotzdem täglich mit Kindern und Hund im Einsatz sein. Es muss doch auch irgendwas kleineres geben, wo wir alle reinpassen.


    Könnt Ihr mir irgendein Automodell empfehlen - oder fahrt es vielleicht sogar selber?


    Danke schon mal im voraus und liebe Grüße,


    Silke

    Hallo,


    ich lese grad das Buch "Damit wir uns verstehen - Erziehung des Familienhundes" von Thomas Baumann, der diesem Thema eine sehr interessante und wie ich finde nachvollziehbare Passage widmet.


    Ich versuch's mal zusammenzufassen...


    Baumann beschreibt das Triebverhalten von Hunden (in diesem Fall: "fressen") grundsätzlich in einem Kreislauf von
    - Triebreiz (hier: Hunger) - Triebhandlung (hier: das Fressen selbst) - Triebbefriedigung (hier: Satt werden / Überleben / Arterhaltung).


    Das Interesse des Hundes gilt also der Aufrechterhaltung dieses Funktionskreislaufs, um zur Triebbefriedigung zu kommen. Aggressionsverhalten ist nichts anderes als ein Werkzeug zur Konfliktlösung, d.h. es dient der Durchsetzung von Triebzielen.


    Klingt ein bisschen nach trockener Theorie, aber ich fand es sehr hilfreich, weil mir so erst mal wirklich klar wurde, dass mein Hund nicht gleich ein böser Hund ist, wenn er mich anknurrt.


    Trotzdem dulde ich natürlich nicht, dass mein Hund mich anknurrt. Es kann ja wirklich mal Gründe geben, warum man an sein Futter = seine Beute will/muss. Stellt Euch mal vor, er hätte irgendwo einen Giftköder gefunden...


    Baumann empfiehlt in diesem Fall folgendes Vorgehen, er bezeichnet das als "Aggression hemmen mit Kompensation":


    Jetzt zitiere ich mal - ich hoffe, das ist erlaubt:


    "xxx (Name des Beispielhundes im Buch) steht knurrend und aggressiv drohend über seiner Futterschüssel. Mit einem deutlichen "Pfui xxx" blockiert Frauchen sein unerwünschtes Verhalten. In unmittelbarer Folge setzt sie noch eine verstärkende Blockierung durch einen Schnauzengriff. xxx reagiert in gewünschter Weise und stellt seine aggressiven Signale sofort ein.
    Nun nimmt Frauchen die Futterschüssel hoch, lobt xxx mit sanfter und liebevoller Stimme und streichelt ihn dabei. Anschließend stellt sie die Futterschüssel wieder auf den Boden und erlaubt erneut mit lobender Stimme und streichelnder Hand das Weiterfressen. Sollte xxx in irgendeiner Form erneut aggressiv reagieren, wiederholt sich die ganze Zeremonie solange, bis keine Aggressionen mehr erkennbar sind."


    Du hast also grundsätzlich ganz richtig reagiert. Zur Verdeutlichung, dass erwünschtes Verhalten (also keine Aggression bzw. Unterdrücken von Aggressionen) angenehme Folgen hat, hättest Du ergänzend noch loben können, als er ruhig geblieben ist. Wichtig ist, dass der Hund abschließend so dann auch zur Triebbefriedigung (s.o.) kommt, also in Ruhe zuende fressen darf. Deswegen die Bezeichnung "mit Kompensation". Ohne Kompensation würde bedeuten, dass man ihm das Futter wegnimmt und nicht wiedergibt, was zu Frust und dadurch entweder zu noch mehr Aggression oder zu depressivem Meideverhalten führen würde.


    Liebe Grüße,


    Silke

    Hallo Silke,


    das ist ja spannend - Deine Anforderungsliste hätte auch von mir sein können, und den gleichen Namen haben wir auch noch... ;)


    Wir haben auch 'ne ganze Weile nach unser Donna suchen müssen, deswegen kann ich ziemlich gut nachfühlen, wie sich die Ungeduld in Dir breit macht. Ich bin damals auch so ziemlich alle Tierheim- und Tierschutz-Websites 'rauf und 'runtergesurft und dachte schon, "mein" Hund würde mich nie finden...


    Aber ganz plötzlich kam Donna...! :D


    Also, hab' Geduld, auch Dein Traumhund wird auftauchen, wo es plötzlich *dingdong* macht und Du ein rundum gutes Gefühl hast!!


    Donna ist übrigens ein Rottweiler, also auch schwarz und gross, und superlieb (auch wenn das der Rasse häufig abgesprochen wird).
    Ich weiß nicht, ob das für Dich vielleicht auch eine Option wäre?


    Ein dickes Päckchen Geduld und liebe Grüße schicken Dir


    Silke & Donna

    Hallo,


    da ich mit einem Augenarzt verheiratet bin, kann ich an solchen Themen immer nicht vorbei... :roll:


    Es ist gut, dass Du Dir jetzt einen Termin beim Tierarzt geholt hast, denn Bindehautentzündungen gehören qualifiziert behandelt. Nicht auf gut Glück irgendwas 'reinschmieren, was mal bei irgendwem anders funktioniert hat. Nur ein Fachmann/Fachfrau kann erkennen, um welche Art von Entzündung es sich genau handelt und welche Salbe / Tropfen angesagt sind.


    Grundsätzlich nehme ich lieber Salbe als Tropfen, da diese länger im Auge verbleibt und entsprechend länger wirken kann. Tropfen gehen natürlich auch, müssen dann aber häufiger verabreicht werden.


    Wichtig ist ausserdem eine gute Hygiene, d.h. direkt nach der Behandlung die Hände gründlich waschen, besser noch desinfizieren, sonst reicht man die Keime weiter.


    Gute Besserung für Deine Fellnase!


    Silke

    Hallo,


    vielen Dank für Eure Antworten. Die Meinungslage ist ja ziemlich eindeutig. :)


    Liebe Sabrina,


    Zitat von "chichabi"

    Du hälst deine ja an der Leine und im Wald in einer Touristenregion ist es unwahrscheinlicher, dass Rüden ohne Halter zu euch kommen als auf einem Dorf.


    Das war jetzt für mich das durchschlagende Argument.
    Und deswegen geht es dann morgen los, wir freuen uns schon alle auf den Schnee! :)


    Vorfreudige Grüße,
    Silke & Donna

    Hallo Ihr,


    ich bräuchte grad mal ein bisschen Input von Euch.


    Wir wollen an diesem Wochenende für einen Kurztrip in den Harz fahren, um nochmal ein bisschen Schnee zu genießen. Nun ist Donna seit ein paar Tagen zum ersten Mal läufig.


    Bisher hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Da wir ausserhalb in Alleinlage wohnen und hier normalerweise keine anderen Hunde vorbei kommen, brauchte ich mich bisher auch nur um die Blutkleckse in der Wohnung kümmern.


    Aber nachdem wir gerade Besuch von einem "Nachbar"hund hatten - will heissen, der wohnt ca. 600 m entfernt auf der anderen Seite einer schnell befahrenen Landstraße und kommt normalerweise NIE auf unsere Straßenseite -, mache ich mir doch ein bisschen Sorgen, ob unser Harz-Wochenende vielleicht statt entspannend einfach nur nervig werden könnte. :???:


    Donna kommt da nicht von der Leine, das ist sowieso klar. Aber es werden da ja sicher so einige andere Hunde unterwegs sein, und ich habe wenig Lust, unentwegt von verliebten Rüden verfolgt zu werden.
    Zuhause lassen möchte ich sie nicht, sie ist ja gerade erst seit 5 Wochen bei uns, da will ich ihr nicht wieder eine Trennung von ihrem Rudel zumuten.


    Was würdet Ihr in meiner Situation machen?


    Liebe Grüße
    Silke & Donna

    Hallo Poo,


    aus eigener trauriger Erfahrung möchte ich Dir raten, Deinen Hund zunächst vorsichtshalber vom Tierarzt durchchecken zu lassen.


    Ich hatte eine Rottweiler-Hündin, die nicht fressen wollte. Da hieß es damals auch erst nur "Der Hund ist verwöhnt und will Dich umerziehen." Erst viel zu spät, als sie auch schon Frischfleisch verweigert hat, wurde erkannt, dass sie an einem Milztumor litt, der letztendlich zum Tod führte.


    Falls bei Euch bei der Untersuchung 'rauskommen sollte, dass organisch alles ok ist - was ich Dir natürlich von Herzen wünsche!! -, kannst Du dann immer noch erzieherische Maßnahmen einsetzen. Dafür bekommst Du dann hier sicher auch noch gute Tipps.


    Alles Gute für Euch!


    Liebe Grüße,
    Silke & Donna

    Hallo,


    Erfahrung mit Leberproblemen beim Hund habe ich leider - oder gottseidank - nicht, nur beim Pferd. Dem ging es damals auch richtig schlecht, der Tierarzt war ziemlich ratlos. Letztlich hat eine langwierige homöopatische Therapie dann geholfen. Es waren aber diverse Mittel, die er nehmen musste, ausgearbeitet von einer klassischen Homöopathin.


    Insofern wäre mein Rat - ZUSÄTZLICH zur klassischen Schulmedizin - Deinen Berry auch homöopatisch behandeln zu lassen. Das sollte die Wirkung der tierärztlichen Behandlung gut ergänzen und unterstützen können.


    Vielleicht kennt hier jemand eine empfehlenswerte Adresse in Deiner Nähe?


    Alles Gute für Berry!


    Liebe Grüße,
    Silke & Donna

    Liebe Susanne,


    ich glaube, egal wo Du Deinen zukünftigen Hund findest, man kann immer Glück oder Pech haben.


    Wir hatten damals unendliches Glück, als wir unsere Rottweiler-Hündin Wilma auf der Internetseite eines hiesigen Tierheims entdeckten. Die Beschreibung hatte mich sooo angesprochen, ich dachte von Anfang an, das ist DER Hund für uns. Glücklicherweise war die Beschreibung dann auch nicht geschönt, sondern wirklich der Wahrheit und dem Kern des Hundes entsprechend. Diese Art Ehrlichkeit ist natürlich Grundvoraussetzung.


    Viele haben mich damals für verrückt erklärt, einen älteren Rottweiler aus dem Tierheim zu nehmen, zumal Wilma ausgesetzt gewesen war und man über ihre Vergangenheit also rein gar nichts wusste. Eine Hundetrainerin gab mir damals den wertvollen Tip, eine Art eigenen "Wesenstest" zu machen.


    So nahm ich dann nach den ersten Gassigeh-Besuchen bei Wilma, wo ich alleine mit ihr war, meine ganze Familie mit. Meine Kinder waren damals 4 und 10. Wir haben dann so einige Sachen ausprobiert, die Kinder sind gerannt und gehüpft, haben gekreischt, wir haben auch mal einen Streit nachgestellt, wo wir uns angeschrien und geschubst haben. Wilma war durch nichts aus der Ruhe zu bringen.


    So wie wir sie bei unseren Besuchen kennengelernt hatten, war sie dann auch bei uns zuhause: Durch nichts aus der Ruhe zu bringen (fast schon etwas phlegmatisch :roll:), ihrem Rudel treu ergeben, Fremden gegenüber aber scheu und mißtrauisch.


    Meine Empfehlung also: Nimm' Dir Zeit, Deinen zukünftigen Hund kennenzulernen und dann höre auf Dein Bauchgefühl, ob der Hund zu Dir und in Dein Leben passt.


    Viel Erfolg bei der Suche!


    Liebe Grüße
    von Silke & Donna

    Hallo,


    da mein "Problem" etwas größer ist ;) - sprich kein Yorkie, sondern ein Rottweiler - musste ich mir relativ schnell etwas wirksames ausdenken.


    Donna hat zwar nicht ins Gesicht geschnappt, aber uns sowohl als Aufforderung zum Schmusen sowie auch beim Spielen angesprungen und die Hände, Arme - und was sie sonst noch so erwischen konnte - ins Maul genommen. Das mag man als Erwachsener noch aushalten oder verstehen, da sie wirklich lieb dabei ist und meist auch vorsichtig. Aber mein 5-jähriger Sohn fand das überhaupt nicht lustig und bekam ganz schnell Angst.


    Also musste eine Lösung her. Mit ignorieren kam ich überhaupt nicht weiter. Das hat Donna nämlich auch einfach ignoriert und fröhlich weitergemacht. Sprich wenn ich mich weggedreht habe, dann hat sie mich eben von hinten angesprungen. Zurück"zwicken" hat sie nur noch mehr angestachelt. Schnauzengriff mache ich manchmal, eher selten, und auch nur in der Schmusesituation, beim Spielen käme ich da auch gar nicht an sie 'ran.


    Am besten fahren wir mit dem Tip einer Hundetrainerin, Donna, wenn sie zu sehr aufdreht, kurzfristig auszugrenzen. Sozusagen wie die SuperNanny die Kinder zum Nachdenken auf die Treppe setzt, so schicke ich Donna kurz ins Nebenzimmer, für eine kurze Weile Tür zu und wenn sie wieder ruhig ist, hole ich sie zurück.
    Damit fahren wir ganz gut. Beim schmusen ist Donna SEHR viel ruhiger geworden, ich kann auch die Streicheleinheiten immer leichter dann beenden, wenn ICH es für richtig halte.


    Nur beim Spielen geht ihr Temperament noch manchmal mit ihr durch. :roll:
    Wenn man draußen ist, gibt's ja meist auch kein Nebenzimmer, wo ich sie hinschicken könnte. ;) Da achte ich dann darauf, ruhig zu bleiben, sie RUHIG am Halsband zu nehmen (manchmal gar nicht so einfach) und so dann VON MIR AUS das Spiel zu beenden. Parallel dazu versuche ich, ihr möglichst oft die Möglichkeit zu geben, mit anderen Hunden zu toben, damit sie ihren Energieüberschuss da auslassen kann und nicht an mir. ;)


    Liebe Grüße
    von Silke & Donna

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