Beiträge von ruelpserle

    Zitat

    Also, von Panik hab ich bisher noch nix mitbekommen, ehrlich gesagt...

    Ich schon.
    Nachdem 2009 der Wolf in Bayern ein paar mal gesichtet wurde und er auch das ein oder andere Reh und Schaf gerissen hatte (ist ja aber auch gemein vom Wolf, das er keine Blümchen frisst), haben Schulklassen ihre Wandertage abgesagt und ähnliches.
    Als der Wolfswanderweg vorgestellt wurde, haben wütende Bürger/innen, Landwirt/innen für einen Eklat gesorgt, als sie die Organisatoren übelst beschimpft haben.

    Ok, vielleicht keine "Panik" im eigentlichen Sinne, aber "Panikmache" auf alle Fälle!

    Ähm... wo sind denn in D Wölfe auf dem Vormarsch??? :???:

    In Bayern 2009 ein Wolf gesichtet worden, der aber seit knapp nem Jahr nicht mehr gesichtet wurde.
    Ich persönlich bin der Meinung, das bei der Menge der durch Wölfe hervorgerufenen Schäden eine Ausgleichszahlung erfolgen sollte und jut is.
    In Bayern gibt es jetzt einen "Wolfswanderweg", den will ich irgendwann mal machen. :smile:
    http://www.glus.org/wolfswanderweg/

    Und zur Idee mit den HSH:
    stell ich mir schwierig vor, dem Hund den Unterschied zwischen "bösem" Wolf/Bär... und "guten" Touristen/Wanderern... beizubringen! :lol: :lol:
    Aber für einige Regionen sicherlich auch vorteilhaft, wenn nimmer so viel Menschen mitten durch die Natur trampeln! ;)

    Zitat

    Sie steuert auf uns zu, hält den Kinderwagen 50cm vor Woodys Kopf an, und fragt, ob er lieb sei.

    Naja, aber 1/2 m ist doch recht viel Abstand - finde ich! Wenn man fragen will, ob man den Hund streicheln darf ist der Abstand doch gut!
    Oder versteh ich hier grad was nicht?? :???:

    Zitat

    Finde ich persönlich besser als Hunde, die während Erklärungen die ganze Zeit rumhüpfen, bellen und ähnliche nervige Dinge machen. Aber ich bin auch keine Hundesportlerin und mein Hund auch nicht! :lol:
    Als wir mal bei nem Agi Turnier zugeguggt haben, wurde ich gefragt, ob ich ihr Beruhigungsmittel gegeben hätte, denn sie lag am Rande des Platzes und schnarchte, während so ziemlich alle anderen Hunde bei jeder Gelegenheit wie blöd bellten. :???: :lachtot:

    Zitat

    Hinzu kommt das man sich Negativ-Beispiele eher einprägt ;)

    Es wird ja auch ausschließlich über Negativ-Beispiele berichtet. Was soll also anderes im Kopf bleiben!
    Ist wie mit allen Schlagzeilen:
    Jugendlichen saufen sich nur noch ins Koma, bevor sie in selbiges fallen, schlagen sie noch irgendwelche Passanten tot!
    Alle Asylanten sind hier aus rein materiellen Gründen!
    Ausländer sind alles Türken, die sich hier nur aufführen und nicht arbeiten wollen. Achja, und die Ausländer die keine Türken sind, sind Schwarze die hier Drogen verkaufen!
    Tja, und alle "dicken, muskulösen Hunde" sind gefährliche Kampfhunde, die nur für den einen Zweck da sind, die Menschen, die nicht den schlägernden Jugendlichen oder den drogenverkaufenden Schwarzen zum Opfer gefallen sind, zu vernicbten!

    Noch Fragen?? Ist doch logisch!

    Dazu fällt mir immer nur ein Text der Ärzte ein:

    Lass die Leute reden und lächle einfach mild
    Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
    Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
    Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht

    Nur das mit "mild lächeln" fällt mir zunehmend schwerer.....

    Heute am Bahnhof, Hoover trottet an der Leine hinter mir her, immer ein Auge auf potentiell Fressbares. :lol:

    Von vorne kommt ein unangeleinter kleiner JRT(-Mix) angespurtet.
    Frauchen: "xy bleib hier! Du sollst nicht immer losrennen!"
    Ich: "Leine hilft!"
    Sie: "Das stimmt wohl!"

    Sorry, ich musste so lachen! :lol: :lol:

    Heute erreichte mich diese Nachricht:

    wer vermisst mich, wo gehöre ich hin?
    Am 02.07.2011 wurde dem Tierschutzverein Hallertau u. U. e. V. diese kleine Mischlingshündin von der Polizei übergeben.

    Wir haben ihr den Namen Luise gegeben. Luise ist ca. 8 Jahre alt oder älter.

    Aufgegriffen wurde Luise am 01.07.2011 auf der Marktstraße in Nandlstadt.

    Im Moment ist sie in einer Pflegestelle des Tierschutzvereins Hallertau u. U. e. V. untergebracht.

    Sie vermisst ihre Familie sehr. Luise kommt mit anderen Hunden zurecht du kann sich, trotzdem sie so klein, ist durchsetzen. Sie liebt alle Menschen und ist für jede Streicheleinheit so dankbar.

    Klein, aber oho!!
    Luise geht sehr gern Gassi und gibt da so richtig Gas. Sie möchte gefordert werden, braucht aber die für sie so wichtigen Schmuseeinheiten.

    Wem gehört diese Hündin, wer kann Angaben über Ihre Herkunft machen?

    Bitte beim Tierschutzverein Hallertau u. U. e. V. melden.

    Telefon: 08752/8698291 von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr
    Mail to: [email='info@tierschutzverein-hallertau.de'][/email]


    Und soooo sieht die Lady aus:

    Externer Inhalt img845.imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Mehr Infos git es auch hier:
    http://www.tierschutzverein-hallertau.de/html/1Tiere%20gefunden.html

    Hoover hat am Hals auch eine ca. 1/2 cm breite Narbe. Ich vermute, das sie da einem Seil oder einer Kette "hing". Aber wissen tut das niemand.

    Sie ist da allerdings auch total unempfindlich. Sie trägt Halsband. Momentan hat sie gegen Zecken so nen TicClip Anhänger, den einfach an einem dünnen Bändel befestigt habe. Auch das stört sie nicht.
    Allerdings mag sie es nicht unbedingt, wenn man sie direkt an der Stelle streichelt bzw. wenn ich jemandem die Narbe zeigt. Da weicht sie ein wenig aus, das war aber auch schon alles.

    Achja, sie läuft auch z.T. am Halsband. Ich habe die Narbe eher zufällig entdeckt, nachdem sie öfters HB getragen hat. Ich dachte, ihr geht das Fell aus, wegen dem HB, hab´s ner Freundin gezeigt und so erst festgestellt, das da die Narbe ist. Deshalb hab ich natürlich ums HB auch kein großartiges Tamtam gemacht. Angelegt und losgestiefelt. Fertig. Hat ihr aber auch nix gemacht!

    Eines vorweg: meine Hündin hat keinen Jagdtrieb (außer auf Döner, Burger & Pizza... :headbash: ), aber ich kenne mittlerweile einige Leute deren Hunde unterschiedlich ausgeprägten Jagdtrieb haben.

    Einer davon kam über seinen sehr jagdlich orientierten Hund zur Jägerei. Mittlerweile ist er Hundetrainer und arbeitet v.a. mit Hunden, die nen ordentlichen Jagdtrieb haben. Er bildet Hund & HH quasi zu Jägern aus. Ziel ist es, das der Hund "anfragt" und der "Jäger" dann entscheidet, wann "gejagt" wird. Eben wie bei einem richtigen Jäger und dessen Hund. Als Beispiel: Hund zeigt eine Spur an, Mensch entscheidet: "Ja, wir gehen der Spur nach" oder "Nein, heute nicht".
    Ich finde den Ansatz ganz spannend. Es geht darum, Eigenschaften, die vorhanden sind zu nutzen bzw. lenkbar zu machen und nicht sie "abzutrainieren".

    Aber ich denke auch, das man sich im Vorfeld entscheiden muss, ob man Lust/Zeit/Nerven/Geduld... für eine Jagdnase hat. Ich könnte es nicht bzw. würde es nicht wollen.
    Ich will meine Spaziergänge auch mal dazu nutzen, die Gedanken schweifen zu lassen und den Hund Hund sein lassen. Ich will nicht immer auf jedes kleinste Mienenspiel achten müssen oder ob die Rute 1 cm höher oder tiefer hängt oder oder oder, Ich will meinen Hund auch mal frei flitzen lassen können.
    Und wenn ich vom worst case ausgehe, kann ich das alles mit einer Jagdnase nicht.

    Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!