Beiträge von ruelpserle

    Generell ist es so: der Begriff ist NICHT rechtlich geschützt! Anders als in anderen Bereichn (z.B. Kinder-/Jugendtherapeut).
    Und JA: Jeder kann seinen "lieben" Hund auf die Menschheit loslassen - egal ob es für Hund und/oder Mensch sinnvoll ist.

    Ich selber spreche auch lieber von Therapiebegleithund, da nicht der Hund, sondern der Mensch die Therapie macht. In meinen Augen ist der Hund "nur" ein Hilfsmittel.

    Ob eine Ausbildung sinnvoll ist, muss jede/r selbst entscheiden. Ob diese dann dein Arbeitgeber bezahlt ist Verhandlungs- und Glückssache.

    Bei meinem Welpen, den ich u.a. im Bereich Streetwork einsetzen will, werde ich folgendermaßen vorgehen:
    - Grundgehorsam üben evtl. mit dem Ziel Begleithundeprüfung
    - Gemeinsam mit einer Hundetrainerin mit Ausbildung "Tiergestütze Pädagogik" einen maßgeschneiderten Trainingsplan für einen "Streetwork-Hund" erstellen (z.B, Mitarbeit in der Sozialen Gruppenarbeit etc.)
    - Am Ende von einem Gutachter ein Gutachteb erstellen lassen, das er für meine Arbeit geeignet ist.

    Da ich sicher nicht bis zur Rente Streetworkerin bleiben will, werde ich bei Lolek´s Ausbildung auch Elemente aus dem Bereich Besuchsdienst und Arbeit mit Kindergruppen (Wie gehe ich richtig mit Hund um) reinkommen. Das wird sich aber zeigen, wenn ich den Trainingsplan erstelle.

    Bei meinem Arbeitgeber werde ich beantragen, das ich die "speziellen" Trainingsstunden auf Arbeitszeit machen kann. Finanziell werde alles ich übernehmen. Soll ja mein Hund bleiben. :D
    Wenn dann BH und Gutachten vorliegen, will ich ihn konzeptionell in meiner Arbeit verankern und ihn mir von meinem Arbeitgeber als "Diensthund" anerkennen lassen. Damit hoffe ich dann, ihn "steuerlich abesetzen" zu können. Und ich hoffe, das ich dann auch eine passende Versicherung finde.

    Ich habe mich bewusst gegen eine Ausbildung entschieden, da der Begriff nicht rechtlich geschützt ist und mir für "irgendeinen Wisch" die Ausbildungen einfach zu teuer sind! ;)
    Aber ich habe mich lange damit beschäftigt und mich bewusst dagegen entschieden!

    Ich habe ja auch seit 3 Wochen einen Welpen. Er ist mittlerweile 12 Wochen alt.

    Ich hatte 2 Wochen frei, in der Zeit habe ich ihn an sein "Hunde Taxi" (http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…ndewagen/203544) gewöhnt, mit dem wir jetzt immer unterwegs sind. Da ich kein Auto habe und ihn so jung nicht "schutzlos" S-/U-Bahn fahren lasse wollte, war mir das einfach wichtig. So hat er quasi eine mobile Ruhezone. Außerdem kann ich ganz normal meine Wegstrecken machen. Aufgrund von Arbeit und Autolosigkeit kommen bei mir am Tag auch mal 15 km zu Fuß zusammen. Wäre für den kleinen Knirps dann doch ein wenig viel. :roll:
    Nach 2 Wochen ist er nochmal für 3 Tage zu seiner Züchterin zurück, da ich auf einer Fachtagung war. Danach hatten wir nochmal ein paar Tage für uns daheim.
    In dieser Zeit (3 Wochen) bin ich schon ein paar Mal ins Büro gefahren. Ich habe einen einfachen Fahrtweg von ca. 1 Std. Und ich wollte stressfrei testen, wie er das so mitmacht. Also, ab in die Arbeit, Futter im Büro, ein wenig rumgegammelt, keine Termine, keinen Stress... und wieder heim. Aber in seinem Hunde Taxi ist das alles gar kein Problem.

    Und seit Anfang dieser Woche gehe ich wieder regulär in die Arbeit. Aber da er schon daheim gelernt hat, das er "indoor" Ruhe zu geben hat, war das auch im Büro kein Problem. Er schläft eigentlich die ganze Zeit.
    Woran mir auffällt, das er hier noch unsicherer als zu haus ist, das er mir ständig nachläuft und immer in meiner Nähe schläft. Aber ich denke, das wird sich mit der Zeit auch noch geben.

    Allerdings stelle ich es mir ohne sein Hunde Taxi nicht ganz so einfach vor. Für diese Idee lob ich mich täglich selber. :lol: :lol:

    Zitat


    Schön, dass Lolek sich so wohl fühlt in seiner Box.. wie sieht's denn mit Hoov aus? Sieht sie das auch so gelassen?

    Anfangs fand sie es total doof. Unter ihrer Würde mit dem Lockending auf so engem Raum zu sein. Sie ist dann immer gesessen und hat den Kopf oben rausgestreckt.
    Dann war die Wiesn und die U-Bahn war voll. Ich hab sie einfach mal wieder mit reingesetzt... und Lolek war weniger schlimm als die "Dirndl-Lederhosen-Idioten"! :lol:
    Heute habe ich sie im Zug zusammen reingesetzt. Sie hat sich wieder hingelegt... und als sie sich unbeobachtet gefühlt hat, hat sie sich an den Lolek rangerobbt. Nur ein gaaaanz kleines bißchen... und natürlich nur gaaaaaaaanz zufällig! :lachtot:
    Und aussteigen wollte sie auch nimmer, als wir in Freising angekommen sind.

    Von daher: ja - sie sieht es auch ziemlich locker.

    Hast du denn nun nen Radlanhänger?

    Bei mir ist es letzendlich dieser http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…ndewagen/203544 hier geworden (inc. Joggingset zum schieben)
    Nicht mein Traummodell, aber da ich ihn ja nicht die nächsten 30 Jahre benutzen will passt es schon.

    Aufbau war ziemlich einfach, er geht auch relativ problemlos zum zusammen bauen. Mittlerweile bin ich echt schnell darin geworden.
    Durch das "3. Rad" vorne ist er echt ewig lang. Wenn ich im Aufzug stehe passt so gut wie nix anderes mehr rein.
    Nach dem Auspacken hat er noch ne ziemlich lange übel gerochen. Das war aber nur der Schiebegriff. Der mieft auch heute noch leicht.

    Lolek hat super Platz dadrin. Wir haben auch schon öfters und über längere Strecken 2 Welpen drin gehabt - kein Problem.
    Auch mit Hoover war er schon drin. Ging auch gut (zumindest so lange nix essbares drin liegt :hust: )
    In diesem Radlanhänger macht er echt alles mit: Bahn fahren, lange Spaziergänge etc. er liegt da und schläft.

    Für mich war es echt ne super Anschaffung. So kann ich ihn überall mit hinnehmen, z.B. in die Arbeit.

    Ich nehme meinen Hund ja mit zur Arbeit. Allerdings habe ich auch keine "klassische" Stelle. Ich kann mir meine Arbeitszeiten ziemlich selbständig einteilen. Und da ich durch meinen Job eh viel unterwegs bin, hat sie auch genug Bewegung.

    Aber wenn ich feste Zeiten hätte, würde ich persönlich, den Hund nur relativ kurz bespaßen und dann essen gehen. Aber ich bin auch eher für alle untragbar, wenn ich Hunger hab. Von daher, wären meine Hunde auch besser dran, wenn sie Mittags nur kürzer dran kämen und ich dafür nicht in "Hunger-Unmut" verfalle! :lol:

    Meine Schwester hat einen ihrer Hunde "über´s Internet bestellt".
    Es ist ein English Sheperd. Sie kannte die Züchterin nicht persönlich, aber eine gute Freundin von ihr, die ihr sowohl die Rasse als auch die Züchterin empfohlen hat. Es folgten viele Mails, Bilder und Telefonate, bevor Angus dann losflog. Es standen mehrere Junghunde zu Auswahl. Die Züchterin und meine Schwester haben gemeinsam nach dem geeigneten Kandidaten gesucht. Es war nicht einfach "Bild anklicken und Hund ist bestellt". Angus war aber auch schon 7 oder 8 Monate als er den langen Flug antrat.

    Angus hat sich genau so entwickelt wie sie es wollte. Es war - für meine Schwester - die richtige Entscheidung, es so zu machen. Sie wollte genau diese Rasse haben, in Deutschland gab es keine Zucht, die ihren Erwartungen entsprach.

    Allerdings empfehle ich auch niemandem es genau so zu machen. Und es war auch keine "Bestellung mit 14 Tage Rückgabegarantie". Meiner Schwester war klar, das sie trotz allen Infos, ein Überraschungspaket bekommt. Und es war auch nicht ihr erster Hund. Sie hat einiges an Erfahrung. Der Hund wäre auf alle Fälle bei ihr geblieben!
    Da haben halt alle Faktoren gestimmt. Das ist halt nicht immer so.


    Hier stellt sich mir eher die Frage:
    Warum ausgerechnet dieser Hund? Warum kein Hund von da wo du her kommst?? Was macht den Kangal so interessant für dich? Für was hättest du ihn denn gerne? Welche Alternativen gäbe es, wenn du z.B. keinen Züchter findest, der dir einfach so einen Welpen schickt?

    Zitat

    Ich finde es reicht... :verzweifelt:
    Wir sollten erstmal ihre Antwort abwarten.
    Manche Neuuser wissen nicht sofort, was hier abgeht, ect und dann zischen sie wieder ab...
    Das wäre doch schade wegen der Hündin...

    Seh ich auch so.
    Und vor allem würde ich gerne mal wissen, was hier für Kommentare kommen, wenn die Geschichte folgendermassen geschildert worden wäre:

    Ich könnte eine Hündin, die ich seit 5 Jahren kenne und um die ich mich hin und wieder gekümmert habe, bei mir aufnehmen. Die Besitzer kommen mit der Hündin nicht zurecht, gehen nur einmal am Tag Gassi, den Rest des Tages liegt sie rum und wird nicht gefordert. Hundebegegnungen hat sie so gut wie keine, da die Besitzer damit überfordert sind, da sie sich bei Hundebegegnungen aufführt.
    Ich ziehe in eine WG. Dort lebt schon ein Hund. Der Besitzer dieses Hundes arbeitet, wie ich auch. Er meistens Spätschicht, ich immer Frühschicht. Wir würden uns in der Betreuung abwechseln. Unsere Wohnung liegt am Stadtrand, Wiesen & Felder sind gleich vor der Haustür. Ich habe Lust, mit dem Hund zu arbeiten und ihn zu beschäftigen.
    Folgende Fragen habe ich:
    - Kann die fehlende "Hunde-Sozialisierung" der letzten 5 JAhre wieder wettgemacht werden?
    - Ist ein solcher Umzug zu stressig?
    - Was würdet ihr beachten?


    So.... und nu? Immer noch "Wat für ne Schwachsinns Idee? Wie kannst du dem Hund sowas antun?"


    Zum Thema "ranghoch - rangniedrig": Wenn die Mutter Angst hat, mit dem Hund rauszugehen, da sie befürchtet, sie in einer Notsituation nicht halten zu können, wird sie diesen Hund auch nicht "führen" können, diese Unsicherheit überträgt sich auf den Hund, er wird sie dann vermutlich nicht ernstnehmen.
    Ranghoch - Rangniedrig wären auch nicht meine Ausdrucksweise, aber das Problem sehe ich schon.


    Ich persönlich finde, es hört sich nicht so schlecht an. Habe aber noch ein paar Fragen:
    - haben die Hund im Vorfeld die Möglichkeit, sie kennenzulernen?
    - was würdest du mit dem Hund machen wollen?
    - hättet ihr die Möglichkeit, die Hunde anfangs zu trennen?
    - hat der andere Hund Probleme damit, wenn fremde Hund zu ihm nach Hause kommen?

    Ich persönlich würde mir schon im Vorfeld eine Hundetrainer/in suchen, damit ich im Falle des Falles nicht lange suchen muss.

    Ansonsten: viel Erfolg!

    Zitat


    Hab den Rasen gemäht, gehe anschließend wieder ins Haus wo es plötzlich fürchterlich gestunken hat. Ich gehe schnuffelnd durchs Haus, bin total entsetzt, überall stinkt es. Richtig eklig, nach verwesung. Ich gucke in alle Ecken, ob die Hunde was totes ins Haus getragen haben. Aber warum stinken alle Räume???
    Bis ich dann endlich gemerkt habe das Quintus so stinkt, er hatte sich wohl in was totem gewälzt. Und ist wärend meiner schnüffelrunde durchs Haus immer hinter mir hergetappt weshalb der Geruch mitlief :headbash: :ops: ops

    Diese Geschichte habe ich einer Freundin erzählte, die nicht soooo darüber lachen konnte.
    Grund:
    Sie ist vor ein paar Tagen unbemerkt in Hundesch***** gestiegen. Daheim dachte sie sich, das irgendwo ein Hund hingekackt haben müsste und rennt durch die ganze Wohnung um die Ursache des Geruches zu finden. Aufgefallen ist es ihr, als sie zum zweitenmal in ein Zimmer gegangen ist und ihre Fussspuren gesehen hat..... :lachtot: :lachtot: