Zitat
Hallo nochmal
ich habe eben nachgesehen, Amazon schreibt, dass wäre noch nicht erschienen...hast Du die alte Augabe davon?
Uuups, peinlich... nein, ich kenn die Autorin. Und habe quasi die Entstehung begleitet.
Dachte eigentlich, es hätte jetzt schon erscheinen sollen. Hmmm... blöd.
Martina war selber jahrelang Streetworkerin und arbeitet seit Jahren mit ihren Hunde in der (offenen) Jugendarbeit.
Zu deiner Frage zum Wesenstest:
Nein, da gibts keinen bundeseinheitlichen. Es gibt gar keinen.
Ich werde mir einen Gutachter suchen und mit dem die Dinge besprechen, die mein Street-Hund können muss (z.B. in Menschengruppen, die eng und dabei quirlig stehen ruhig bleiben. Nicht nach "vorne" gehen, auch in brenzligen Situationen....) und die soll er dann abprüfen. Ob das geht, muss ich mal gucken.
Unterschied BH und Hundeführerschein:
Der Hundeführerschein spiegelt für mich mehr die Alltagstauglichkeit wieder. Die BH hat zu viel "drumrum" was mich nicht reizt, wofür ich keine Zeit habe und das ich nicht brauche. Außerdem finde ich es total bescheuert, das mir die Kommandos vorgegeben sind. Und wenn ich was bescheuert finde, dann mach ich´s nicht. Ich hatte schon immer ein "Obrigkeitsproblem". *lach*
Vorteil der BH: sie ist sehr viel bekannter.
Das mit dem "Diensthund" will ich aus mehreren Gründen versuchen:
- steuerlich absetzbar
- in Gebäude, auf Plätze dürfen, wo Hunde sonst verboten sind
Was Lo können sollte und bin dabei von meinem Arbeitsalltag ausgegangen:
Da ich eben nicht nach 1 Stunde, Loleks Einsatz beenden kann, soll es das "ausschalt"-Kommando geben.
Ich arbeite viel mit Cliquen unterschiedlicher Größe und Herkunft.
Es gibt Cliquen, die mit Hunden gar nichts anfangen können oder gar Angst vor ihnen haben - da muss er sich "unsichtbar" machen und ganz unauffällig sein. Sollte aber doch jemand Interesse haben., wäre es super, wenn er darauf eingehen würde.
Andere Cliquen stehen total auf Hunde, die wollen Tricks mit ihm machen, ihn "spazieren" führen... dann soll er da "mitarbeiten".
Und dann gibt es alle Abstufungen dazwischen. 
Es gibt Cliquen, da herrscht ein erhöhtes Aggressionspotential, darauf darf er auf keinen Fall mich beschützend eingreifen! Er darf die Kids nicht "anmachen" oder gar "angreifen".
Manche meiner Kids, machen ziemlichen Blödsinn, z.B. mich erschrecken (oder es zumindest versuchen
). Auch da sollte er sehr ruhig und souverän bleiben.
Er sollte Lärm- und Chaosresistent sein.
Dann noch so ein paar Verhaltensregeln, die aber eigentlich immer gelten:
- nicht auf Spielplätzen, Schulgelände.... lösen
- niemanden anspringen, anknabbern....
Auf irgendwelchen Sitzungen soll er unaffällig in der Ecke liegen und nicht weiter auffallen.
Also, ne ganze Menge, was ich da von ihm verlange. Deshalb wird er auch natürlich auch nicht jeden Tag mitgehen. Und ich habe schon von ANfang ein Arbeitsgeschirr eingeführt. Wenn er das anhat, ist Arbeit angesagt... ansonsten Freizeit. 