Ich glaube, die Frage ist gar nicht, ob es "verwerflich" ist, seinen Hund, nach einer bestimmten Sportart auszusuchen.
Das Problem liegt eher darin, dass es zwei unterschiedliche Ansprüche an Hunde gibt. Einmal, diejenigen, die mit einem Hund "nur" einen Begleiter und eine Bereicherung suchen. Und dann noch diejenigen, die für die Arbeit mit ihrem Hund "leben"!
Ich bin kein Vereinsmensch. Ich kann mir nicht vorstellen, meine (komplette) Freizeit meinem Hund zu "opfern". Ich kann mich auch nicht für eine "Dressur" wie BH und OBI begeistern. Mir reicht es, wenn mein Hund auf Ruf zurückkommt, auf Ruf anhält und einigermassen an der Leine läuft. Alles andere ist schon "Fortgeschrittenen Level" bzw. unnötiger SchnickSchnack! :megagrin:
Mir gibt es nichts, wenn mein Hund (und/oder ich) 2 Sekunden schneller als der hinter ihm (mir) war. Das ist mir einfach Rille.
Und deshalb habe ich ein gewisses Unverständnis für "ich suche den Hund nach dem Sport aus". Aber dennoch finde ich ganz eindeutig, dass HAltung und Alltag des Hundes zählt. Ob der jetzt in irgendeiner Sportart Deutscher Meister ist oder nicht - who cares?? Aber wenn ein Hund, dafür "leiden" muss.... DAS geht einfach nicht.
Und ich gestehen, dass sind halt eher die Fälle, die ich mehr oder weniger "live" mitbekommen habe. Aber eben weil ich mich nicht für Hundesport interessiere. Da bekommt man halt eher das negative mit. ![]()