Das Ergebnis deiner "Sprühhalsband-Aktion" ist:
Dein Hund hat Angst vor dem Pony/dem Zaun, denn sie zeigt ja scheinbar eindeutiges Meideverhalten.
Das mag jetzt bei einer eher seltenen Situation Pony/Zaun "tolerierbar" sein, aber stell dir vor, der Mopswelpe bekommt Angst vor dem Stuhl. Und kanbbert fröhlich den nächsten an.... der ihn dann wieder "anspuckt".... Und dann auch noch der Tisch, an den er sich gewagt hat, da er ja keine Alternative kennen gelernt hat. Und ganz schnell kann man sich einen Hund ranziehen, der Angst vor Stühlen hat oder Tischen oder gar davor in die Küche zu gehen. Tja.. und wenn just in dem Moment, in dem das Sprühhalsband aktiviert ist, ein Kind lachend in die Küche gerannt kommt, ist es vielleicht nicht der Stuhl, sondern das Kinderlachen, mit dem der Sprühnebel verknüpft wird....
Für mich gehört der Gebrauch von Sprühhalsbändern nur in absolute Timing-Profi-Hände (und das würde ich von den 5 Trainer/innen, die ich selber kenne, gerade mal 1 zutrauen...) und auch nur bei wirklich "schwerwiegenden" Verhaltensstörungen! Aber sicherlich nicht bei welpen-typischen Verhaltensweisen!
Mein Tipp:
Der Hund gehört unter Beobachtung. Wenn er anfängt zu knabbern, wortlos da wegnehmen und ihm eine Alternative anbieten.
Gleichzeitig Abbruchsignal aufbauen und den Hund daran gewöhnen, in einer Box zu bleiben (für die Zeiten, wenn mal Kopf mit anderen Dingen voll ist).