Beiträge von ruelpserle

    Das Ergebnis deiner "Sprühhalsband-Aktion" ist:
    Dein Hund hat Angst vor dem Pony/dem Zaun, denn sie zeigt ja scheinbar eindeutiges Meideverhalten.

    Das mag jetzt bei einer eher seltenen Situation Pony/Zaun "tolerierbar" sein, aber stell dir vor, der Mopswelpe bekommt Angst vor dem Stuhl. Und kanbbert fröhlich den nächsten an.... der ihn dann wieder "anspuckt".... Und dann auch noch der Tisch, an den er sich gewagt hat, da er ja keine Alternative kennen gelernt hat. Und ganz schnell kann man sich einen Hund ranziehen, der Angst vor Stühlen hat oder Tischen oder gar davor in die Küche zu gehen. Tja.. und wenn just in dem Moment, in dem das Sprühhalsband aktiviert ist, ein Kind lachend in die Küche gerannt kommt, ist es vielleicht nicht der Stuhl, sondern das Kinderlachen, mit dem der Sprühnebel verknüpft wird....

    Für mich gehört der Gebrauch von Sprühhalsbändern nur in absolute Timing-Profi-Hände (und das würde ich von den 5 Trainer/innen, die ich selber kenne, gerade mal 1 zutrauen...) und auch nur bei wirklich "schwerwiegenden" Verhaltensstörungen! Aber sicherlich nicht bei welpen-typischen Verhaltensweisen!

    Mein Tipp:
    Der Hund gehört unter Beobachtung. Wenn er anfängt zu knabbern, wortlos da wegnehmen und ihm eine Alternative anbieten.
    Gleichzeitig Abbruchsignal aufbauen und den Hund daran gewöhnen, in einer Box zu bleiben (für die Zeiten, wenn mal Kopf mit anderen Dingen voll ist).

    Um diese Diskussion zu beenden:

    ich suche in München oder näherer Umgebung eine Möglichkeit für Agility "Just For Fun" oder Fungility oder Mobility oder ähnliches. Wenn das dann auch noch längerfristig bezahlbar wäre, wäre es ein Traum! :smile:

    Hmm... dann habe ich die Agi Videos falsch verstanden. Ich dachte schon, dass der HF den "Kurs" vorgibt und dass der Parcour jedesmal ein wenig anders gestellt ist. Oder ist das falsch? Aber warum führen die HF dann immer den "ich tanze meinen Namen"-Tanz auf, um sich den PArcour einzuprägen, wenn doch der Hund dass dann selbständig machen soll? Ich dachte schon, dass Hund und HF miteinander "kommunzieren". :???:
    Und ich dachte außerdem, dass die Geschwindigkeit erst zum Schluss kommt, zumindest wenn man die einzelnen Stationen "sauber" aufbauen möchte.

    Nochmal:
    die Kids würden kein Agi mit dem Schaf machen. Ich würde nur bestimmte Fertigkeiten, die man im Agi lernen kann (zumindest so wie ich es verstanden habe...), dafür "hernehmen". Also, er lernt in Ruhe sicher über etwas zu laufen.... ob das dann eine Bank oder ein Stamm ist, ist ja egal. Und ich denke schon, dass Hunde zwischen "Agi = flitzen" und "Arbeit = nicht flitzen" unterscheiden können.
    Und im Agi könnte ich dann ja evtl. auch mal andere Personen das Schaf führen lassen, damit er das auch in Ruhe und sicher lernt.

    Es wäre eh so, dass wir in die "Krüppel-Abteilung" des Agi müssten. Er hat vorne ne minimalste ED diagnostiziert. Er darf alles machen, was er selber anbietet, aber ich sollte jetzt nicht unbedingt mit ihm Hundesport auf Leistungsniveau machen.

    Am liebsten wär es mir, mal so nen Schnupperkurs oder so mitzumachen. Wenn es Hund mir taugt, mache ich auch weiter. Halt in der "Loser-Riege". :lol: Aber das muss ich ja erst mal testen.
    Deine links schau ich mir nachher noch in Ruhe an. WIe gesagt: ich bin net auf´s Agi festgelegt. Das schien mir halt nur das sinnvollste.

    Zitat


    Bei mir ist auch reiten ein super Aufwärmprogramm, nur dass lässt sich ja nicht unbedingt bei dir umsetzen befürchte ich. Grins.

    Dooohoooch... ich muss nur noch meinem Vermieter und der Stadt klar machen, warum im Innenhof und in den Grünanlagen plötzlich ein Pferdchen ist. :headbash: :lachtot:

    Aber das mit dem warmwalken werd ich mal probieren.

    Poah, zur Zeit ist der erste km immer Hölle. Hab total schwere Beine.... und das Gefühl, wenn ich nicht sooooofort aufhöre zu "rennen", dann sterbe ich. Bei meiner Atmung wundert es mich, dass mich noch niemand wegen "Erregung öffentlichen Ärgers" angezeigt hat *keuchkeuchstöhnkeuch*

    Nach etwa nem Kilometer: *trabtrabtrab* alles heididei und super. Macht Spaß, ich hab nen guten Rhythmus etc.


    Kann mir das mal jemand erklären? So macht dit ja keeene Laune! :hust:

    Puh, also wenn ich mir eure "gechillten" Tage so durchlese... hör ich auf der Stelle auf zu jammer. :D

    Heute: 9 Uhr aufgestanden, mit dem Schaf ne kleine Runde joggen gewesen, anschließend mit der Prinzessin ne Trödel-Schnuffel-Sturschädel-auslebe-Runde gemacht. Hunde gefüttert, dann geduscht. Dann ein paar Sachen privat/für´s Ehrenamt/Freiberuflichkeit erledigt. So gegen 12:00 Uhr aus dem Haus, ab in die Arbeit. Da werde ich heute bis so gg 22 Uhr sein (allerdings mit langer Hundepause), heimfahren, Füße hochlegen. :D

    DAS nenn ich gechilled. :p

    Zitat

    sorry OT.. aber beim Stichwort dogdancing musst ich grad herzlich lachen :D

    Ich auch.
    Vor allem in der Kombi: Riesen-Schaf und Mini-Kerstin! :lol:
    Und ich glaube, das Pogo beim Dogdance nicht sooooo gut ankommt, während 5 Minuten Headbanging ein wenig langweilig ist. :lachtot:


    yane, sorry. Das musste grad sein. Dogdancing kann ich so gar nichts abgewinnen.
    Aber zu deinen Fragen:
    Bodenarbeit fang ich gerade damit an. Nicht nach Tellington, aber nach Frei-Schnauze und mit meiner Hundetrainerin.
    Zum Thema "in der Jugendarbeit" einsetzen. Ja, das Schäfle ist für mich pädagogisches Arbeitsgerät. Momentan bin ich dabei ein Konzept zu entwickeln, den Hund in der sog. "Sozialen Gruppenarbeit" bei Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten einzusetzen. Bei der Recherche bin ich über ein Buch gestolpert "Spurwechsel mit Hund" von Angelika Putsch, die genau wo etwas schon macht. Und deren Ansatz ist das mit dem Agility. Darüber habe ich dann ne Weile nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, das sie recht hat und mich überwinden muss. Viele Dinge von dem, was der Hund beim Agi braucht, kann er auch in der "Arbeit" einsetzen.
    Beispiel: Man macht mit den Kids einen Abenteuerspaziergang, kommt an einem langen Baumstamm vorbei, Hund soll von Jugendlichem geführt, drüber balancieren. Oder man kommt an einer Röhre vorbei, durch die der Hund, durchrennen soll. Bei beiden Übungen können bzw. müssen im Vorfeld mit den Kids erarbeitet werden, wo da Gefahren liegen können, wie sie das umsetzen können etc.
    Oder die eine Hälfte baut in einer Turnhalle einen eigenen kleinen Parcour auf, die andere Hälfte muss den Hund da dann durchführen.

    Das ganze hat natürlich keine echten "Agi-Qualitäten", aber ich denke, als Vorbereitung wäre Agi Training nicht schlecht. Aber halt nicht auf Zeit und Turnier, sondern "just for fun" und als eben als Training.

    So, ich will mal diesen Thread hochholen.

    Ich würde gerne mal mit Lolek Agility ausprobieren. Mir geht es dabei um mehrere Dinge:
    - Entwicklung eines besseren Körpergefühls, da er manchmal sehr grobmotorisch ist
    - Erlernen von unterschiedlichen Bewegungsabläufen, die dann auch in anderen Zusammenhängen gezeigt werden können (zB beim Spazierengehen)
    - "Parkour"-Erfahrung sammeln.... damit meine ich, mir (oder einem anderen HF) durch einen Parkour in "folgen".

    Ich möchte ihn ja in der Arbeit mit Jugendlichen einsetzen, sehe das Agility als eine gute Grundlage für ein solches Gruppentraining.


    Mir geht es überhaupt nicht um Turniere, Zeiten oder Bestleistungen. Am wichtigsten ist mir ein ruhiger, sauberer Aufbau der einzelnen Übungen.

    Würde das eben gerne mal ausprobieren.
    Wo würdet ihr das empfehlen? Gibt es irgendwie so "Intensiv-Schnupperkurse"? Oder gibt es eurer geeignetere (oder ebenso geeignete) andere Hundesportarten? Muss eben nicht "klassisches Agility" sein.

    Single, 2 Hunde, seit Juli nur noch 30 Std. beschäftigt (allerdings einige Ideen für ne nebenberufliche Freiberuflichkeit, die ich momentan anfange umzusetzen).

    Mein Glück: Hunde kommen mit zur Arbeit.

    Regelmäßigkeiten gibt es relativ wenig bei uns. Manchmal fang ich um 10 Uhr an, manchmal um 14 Uhr. Ende dementsprechend zwischen 18/19 Uhr und 23/24 Uhr.
    Spaziergänge an ruhigen Tagen nur die Strecken, die wir eh zu Fuß zurück legen (Daheim - S-Bahn - Büro - Bahn - Juz...), ansonsten bau ich das halt so in meinen Tag ein.

    "Arbeit" mit dem Hund kommt leider ein wenig zu kurz.

    Hausarbeit mach ich eh net gern... ist also immer das, was am ehesten liegen bleibt. Besuch sollte sich daher besser ankündigen. :hust:

    Wenn ich abends weggehen will, mach ich das und die Hunde bleiben daheim. Genau so, wenn ich zu Freunden gehe, die keine Hunde mögen. Oder ich einfach mal meine Ruhe möchte.
    Wenn ich länger wegfahre, dann habe ich verschiedene Freunde, die die beiden Monster nehmen.
    Falls mir was schlimmes zustoßen sollte, sind die beiden auch soweit versorgt.

    Die größte Schwierigkeit wäre für mich z.B. ein längerer KH-Aufenthalt oder ne Krankheit, bei der ich länger "außer Gefecht" gesetzt wäre. Sozusagen eine Unterbringung zwischen 2 Wochen und lebenslang... Hach, aber dafür würde sich auch ne Lösung finden. :D