Beiträge von ruelpserle

    Pony82, um deine Frage zu beantworten: ich!

    Und wir beide haben da einfach sehr unterschiedliche Ansichten. Ich denke nicht, das "fast jeder Hund" geeignet ist. Ich finde ganz wichtig, das es dem Hund auch Spaß macht. Und wie soll einem Hund, der auf Fremde mehr als verzichten kann, die Arbeit mit selbigen Spaß machen? Deshalb würde ich neverever nach Rassen gucken, deren Rasseeigenschaft "sehr reserviert Fremden gegenüber" beinhaltet. Und das bedeutet für mich nicht automatisch, das der Hund ein "Hallloooooooh, hier bin Iiiiiiiiiich" sein muss. Ich für mich habe zB den Großpudel schweren Herzens ausgeschlossen.

    Und auch wenn ich generell der Meinung bin, das auch Tierschutzhunde gut geeignet sein können, wird mein nächster Hund, den ich einsetzen möchte, von einem_r Züchter_in kommen. Ich genieße bei meinem Rüden einfach, dass ich weiß woher er kommt, seine Sozialisation (mit) beeinflussen konnte etc. Ich finde, das macht einige Dinge einfacher.

    Und ich unterscheide mich noch in einem wichtigen Punkt von dir: da der Hund in gewisser Weise "Werkzeug" für mich ist, bin ich bereit, mich auf Eigenschaften beim Hund einzulassen, die ich privat nicht unbedingt bräuchte. Bedeutet für mich: lieber nen Labrador, der für meine beruflichen Zwecke gut geeignet ist (und mit dem ich damit Geld verdienen will) als nen Großpudel, die ich (privat) total genial finde. Und da ich beruflich nun mal in bestimmten Bereichen bleiben möchte, muss ich meinen Hund passend danach aussuchen, denn ich hätte keine Lust, mir jedesmal das Arbeitsfeld zu suchen, das zum Hund passen könnte. Da mache ich persönlich lieber "private Abstriche" beim Hund.
    Aber auch das muss jeder für sich entscheiden und zum Glück hat man nicht nur die Wahl zwischen LR und GP.

    Trick: Rückwärts Einparken

    Abgabetermin: 24. August

    Teilnehmer sicher:
    - Sammaja mit Maja
    - Nikolaushund mit Karlie
    - estandia mit bokey
    - ruelpserle mit lolek

    Teilnehmer unsicher:
    - ruelpserle mit hoover (sofern sie mir net die Hand vorher abbeißt vor lauter "giiiiiib her das leckerli :headbash: )
    -
    -


    Ich üb den Trick so, dass der Hund vor mir steht/sitzt, mich anschaut und sich dann nur so "reindreht". Warum übt ihr alle das "rückwärts laufen"? Gibt's evtl. ein "so soll's aussehen"-Video?

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    Ich werds nach Denise Nardelli aufbauen, bei ihr heisst es "home" und wir hatten es vor einer ewigkeit schonmal angefangen...[/quote]

    Zitat


    Viel Spaß und grüß die Vier und Zweibeinigen Spanier von uns! Ein bissl neidisch bin ich ja schon ... :D

    Ein bissl? Ich werde eher grün im Gesicht.... oder gelb?
    Naja, auf jeden Fall bin ich seeeeehr neidisch! :lol:
    (also net auf die verrückte Idee durch die Alpen zu rennen, aber Spanien schon ;) )

    Naja, mal aus deinen Wünschen herausgenommen....

    Und die weißen Schäferhunde, die ich kenne, können sehr gut auf Fremde verzichten. Sind aber auch nur 2. ;)
    Ich habe hier 2 Hunde sitzen, die sehr unterschiedlich sind. Meine Hündin hat nichts gegen Menschen - aber auch nichts für sie. Sie sind ihr einfach egal. Es sei denn sie haben was essbares. Ich habe sie mehrere Jahre in der Jugendarbeit eingesetzt. Aber es hat ihr nie wirklich Spaß gemacht, sie hat es mir zu liebe gemacht. Und seit 2 Jahren ist sie im "Ruhestand".
    Mein Rüde dagegen liebt Menschen. Der Kontakt zu ihnen ist ihm die größte Belohnung. Ihn kann ich in unterschiedlichen Zusammenhängen einsetzen (heute Nachmittag zB im Besuchsdienst im Altenheim)
    Ein Unterschied wie Tag und Nacht bei den beiden. Privat liegt mir die Art meiner Hündin so viel mehr. Ich liebe sie für ihre Eigenständigleit und Ignoranz anderen Menschen gegenüber. Aber die Art meines Rüden ist für meine Arbeit sehr viel besser geeignet. Also, wird - so lange ich meine Hunde in der sozialen Arbeit einsetzen will - immer "so was" wie mein Lolek einziehen.

    Von daher überlege dir, wie wichtig dir das ist und nimm das ggf in deine Überlegungen weiter oben mit auf.

    Für mich persönlich schließt sich "Schutztrieb" bzw "reserviert gegenüber Fremden" und Threapiebegleithund aus.
    Mein Hund soll Spaß an der Arbeit mit Menschen haben und nicht eigentlich auf alle Fremden verzichten können.