Ich habe 2 Hunde und gehöre damit wohl auch in die Kategorie der "multiplen Persönlichkeiten"!
Lolek, mein Sargnagel, mein Goldschatz, mein Lehrmeister
Hoover, mein Herz, mein Seelenhund, mein Arschkeks!
Ich liebe beide Hunde und ich verzichte für beide Hunde auf ne Menge.
Loelk wäre an anderem Platz mit ziemlicher Sicherheit anders und vermutlich "einfacher" - und er ist bei mir an der genau richtigen Stelle!
Lolek ist ein sehr triebiger, eher unsicherer Hund mit Frustratrionstoleranz, die gegen 0 geht. Dazu noch ein massives Sensibelchen. Für MICH ist das wahnsinnig anstrengend. Aber wir haben uns zusammengerauft und gehören einfach zusammen. Aber es gibt immer wieder Situationen, an denen ich verzweifel und mir überlege, warum ich das Schaf habe.
(Übrgens gilt die Regel; wer ihn hochwuschelt muss ihn behalten.... wollte bisher niemand.
)
Und wer immer behauptet, Hunde sind nicht berechnend oder nachtragend kennt Hoover nicht. Sie ist einer futterneidische, olle Zicke - kein Problem, kann man ganz gut managen. Eigentlich..... nur Madame verhaut den anderen Hund auch 2 Tage später, wenn ich nicht zu 120% darauf achte. Beispiel? ICh war mit ner Freundin und deren Hunden spazieren. Wir kamen an einen Bach - Hunde wollten trinken, wir haben sie getrennt. Hündin der Freundin guckt nur in unsere Richtung, aber so ein planlose "ich schau mich mal um" Gucken.... Hoov knurrt und zieht die Nase kraus. Ich mich dazwischen gestellt, Hoov ermahnt und gut war.... Bis sie sich 4 Stunden später ohne erkennbaren Grund auf die Hündin gestürzt hat. Sie hat sie nicht verletzt, nur "verbal" zurechtgestutzt. Und mit einem triumphierenden "So, nu ist alles gut" Blick hat sich Hoov von ihr abgewendet und hatte kein Problem mehr mit der Hündin.
Und das war nur eine von mehreren Situationen. Einmal hat sie nach 2 Tagen noch reagiert. Ist auch ne Management Sache und ich habe das mittelrweile gut gelernt. Aber es ist ein anderes Managment als "nur" Futterneid.